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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.02.1917
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1917-02-06
- Erscheinungsdatum
- 06.02.1917
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- Zeitungen
- Digitalisat
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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Leipzig ^ Rr. 30. Leipzig, Dienstag den 6, Februar 1917. 84. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Zur Abwendung von Reklamationen.^ Es ist nicht ans,geschlossen, daß in nächster Zeit auch in der Druckerei und der Redaktion des Börsenblattes infolge Kohlen- und Personalmangels Störungen eintreten werden, die die recht zeitige Fertigstellung des Blattes unmöglich machen. Obwohl wir alle Kräfte daransetzen werde», den Betrieb aufrecht zu er halten, so könnten sich doch die Verhältnisse stärker erweisen als der Wille, für einen ungestörten Fortgang der Arbeiten besorgt zu sein. Wir richten daher die Bitte an die Leser und Inserenten, diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen und Reklamationen wegen verspäteten Eintreffens des Blattes oder nicht genauer Ein haltung der Aufnahmevorschriften bei Anzeigen zu unterlassen, da sic nur eine unnötige wcitereBelastung derPost darstellen wür den, ohne daß ihnen Folge gegeben werden könnte. Was irgend wie von nuferer Seite geschehen kann, um allen Wünschen nach Möglichkeit gerecht zu werden, wird ohnedies getan werden: nur sind auch die Redaktion und die mit ihr zusammenhängenden Be triebe den gleichenVcrhältnisscn unterworfen, die jetzt vielfach die Schließung von Schulen,Museen und anderen öffentlichenAustal- ten notwendig machen und die von der Mehrzahl der Bcrufsge- nossen Wohl auch im eigenen Geschäft empfunden werden. Es wird daher jetzt jeder ans den anderen die Rücksicht zu nehmen haben, die er in gleicher Lage selbst für sich in Anspruch zu nehmen wünscht, und sich mit der Hoffnung trösten müssen, daß es doch Frühling werden muß, Frühling nicht nur um, sondern auch i n uns. Bericht über die Bibliothek des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig während des Jahres 1916, erstattet an den Aussciuß für die Bibliothek von vr. I. Goldfriedrich, Bibliothekar des Börsenvereins. Die Summe, über die die Bibliothek zu Anschaffungs zwecken zu verfügen hatte, betrug 7850 Sie setzt sich zusammen aus: Überschuß aus 1915 2350,00 Etat >916 . 550o,0u .7850,00 Die Ausgaben für das laufende Jahr setzen sich zusammen wie folgt: Für Anschaffungen . . . 4142,32 Für Buchbinderarbciten. . „ :776,20 ^ 5918,52 Der Überschuß beträgt somit s s ^ ^ 1931,48 Von den Neuerwerbungen sind u. a. hervorzuheben: Salomon Geßner, Idyllen Weimar I9l6. 4: Das alte Buch und seine Ausstattung vom 15. bis zum 19. Jahr hundert, 1376 Abbildungen auf 74 doppelseitigen Tafeln. Wien, Gerlach L Wiedling, 1916. 4; Arthur Sjögren, Srsueka kuvgüga vck kurstliga bokägarsmariceu. Stockholm I9l5. 4; St. Grönfeldt, G. Mittag-LefflerS älatsmatisk» bibiiotelr. Z^stswatisk korter/.oiag. Stockholm 1914. 4; Jda Schockier, Die Kunst im deutschen Buchdruck. Weimar, Gesellschaft der Bibliophilen, 1915, 4: Paul Heitz, Flugblätter der Sebastian Brant. Straßburg 1915. Fol., sowie eine Reihe weiterer Bände der von Paul Heitz herauSgegebenen Einzelblätter aus oem 15. Jahrhundert: Hjalmar Pettersen, dkvrsko korkattsrs kör 1814. ksskrivoucko Katalog, Ite ckosl. Kristiania 1915. 4; PH. Walter Schulz, Die persisch-islamitische Miniaturmalerei. Leipzig 1914. Fol.; Paolo d'Ancona, I.a mioiatura Lorsntioa. Florenz 1915. Fol.; Marco Besso, Licoarcko cks Lur^, II klnlobiblon. Die Bibliothek hat auch in diesem Jahre einer großen Zahl von Freunden und Gönnern zu danken, die sie durch Zuweisungen und Gaben gefördert haben, ebenso wie sie diesen Dank noch denen schuldet, die ihr dar gleiche Wohlwollen im Jahre 1915 bewiesen haben. Ich spreche im Anschluß daran mein Bedauern und die Bitte um Entschuldigung denen gegen über aus, die sich von einer anfragenden Bitte um unent geltliche Überlassung in ihrem Berlage erschienener Schriften, die in das Sammelbereich der Bibliothek einschlagen, unan genehm berührt gefühlt haben, und e» ist selbstverständlich, daß ihre ablehnende Haltung künftig geachtet werden wird. Aussprechen darf ich vielleicht, daß diese Anfragen von der Anschauung ausgehen, daß unsere Bibliothek die Bibliothek der Deutschen Buchhandels, der deutschen Buchhändler ist, deren Wohl und Nutzen sie unmittelbar und mittelbar (auch die Kraft, die buchhändlerischen und buchhandelsgeschichtltchen Studien gewidmet wird, setzt sich schließlich in wirtschaftliche Faktoren um) dient. — Das Verzeichnis der Geschenkgeber des Jahres 1915 liegt im Manuskript fertig vor, wird aber aus Gründen der Druckersparnis (eine Anzahl von Namen, besonders aus dem Gebiete der Zeitschriften und Fortsetzungen, wiederholen sich in den verschiedenen Jahren) erst mit dem von 1916 zusammen, dessen Herstellung bis jetzt noch nicht möglich war, abgedruckt werden. Von den dielen uns sreundlichst geschenkweise überlassenen Büchern erwähnen wir hier nur einige für die Geschichte des ausländischen Buchhandels besonders wichtige Werke, die wir der Liebenswürdigkeit teils der Autoren, teils der Verleger verdanken: Andreas DollcriS (in Vejle), Daomarlis bvgbancklare. Odense 1893 — 1912. 3 Bde. 8; M. M. Kleerkooper en W. E. van Stockum jr., Os boekkanckel ts ^mstorckam. Haag 1916. 2 Bde. 8°.; Vincent Loosjes, Ossekiecksnis van cker Vsresuigiog van ck« belangen <1es doekbaocksls 1815—1915. Amsterdam 1915. 3 Bde. 8. Der Unterzeichnete hat sein Amt wieder angetreten am 1. August 1916; vom 12. August bis 4. September war er »us Wunsch der Vorstandes in der Deutschen Bücherei be schäftigt. Der Bibliotheksbeamte Herr Paul Schmid hat während der zweijährigen Abwesenheit des Unterzeichneten in un verdrossener Tätigkeit die Bibliothek hinsichtlich der äußeren Dienstes allein in Gang erhalten. Es ist aber begreiflich, daß sich die Bibliothek teils infolge der erwähnten Abwesen heit, teils infolge von Anforderungen, die weiter in die Vorjahre zurllckgehen, vor eine besonders starke und dringliche Arbeitsleistung gestellt sieht. Sie jedenfalls in absehbarer Zeit auf den vollen Stand unumgänglicher innerer und äußerer Benutzungsmöglichkcit zu bringen, ist ohne eine weitere Hilfe nicht möglich. Der Unterzeichnete hat deshalb gern die iri
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