Suche löschen...
Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.01.1917
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1917-01-24
- Erscheinungsdatum
- 24.01.1917
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19170124
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191701242
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19170124
- Nutzungshinweis
- Freier Zugang - Rechte vorbehalten 1.0
- Lizenz-/Rechtehinweis
- Urheberrechtsschutz 1.0
Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1917
- Monat1917-01
- Tag1917-01-24
- Monat1917-01
- Jahr1917
- Links
-
Downloads
- PDF herunterladen
- Einzelseite als Bild herunterladen (JPG)
-
Volltext Seite (XML)
Redaktioneller Teil. 19, 24. Januar 1917. Zeitschriften- und ZeitungSaufsätze. Birk, Johannes: Englische Literatur und Literaten während des Krieges. Wiener Fremdenblatt (Morgenausgabe) vom 19. Januar 1917. Expedition: Wien. Verlag. Musikhandel und Musikpflege Nr. 2, 18. Januar 1917. Geschäftsstelle: Leipzig, Deutsches Buchhändlerhaus. Kuck hoff, M. d. R., Oberlehrer: Polizei, Militärgewalt und Jugend pflege. Der Tag (Illustrierte Ausgabe) vom 20. Januar 1917. Expedition: Berlin. Lange, Or. Wilhelm: Eine -Deutsche Bilderei«? Weser-Zeitung Nr. 25 249 (Zweite Morgen-Ausgabe), 20. Januar 1917. Expe- Litolff's Verlag, Henry: Keine Rabattkürzung — 20 A Kriegs- zuschlag. Musikhandel und Musikpflege Nr. 2, 18. Januar 1917. Geschäftsstelle: Leipzig, Deutsches Buchhändlerhaus. Schundliteratur, Die, in Nöten. Rapider Rückgang des Kvl- portagehandels. Die Zeit vom 14. Januar 1917. Expedition: Wien. Winkel, Geh. Regierungsrat G. G.: Deutsche oder lateinische Schrift für Schreibmaschinen? Unterhaltungsbeilage der Täglichen Rund schau Nr. 15, 18. Januar 1917. Expedition: Berlin.) Antiquariats-Kataloge. D u. L. m.). D6X. 8'. 116 8. m. 52 Lilckortstolll. 1242 Xrv. besitr. Or. 8". 111 8. m. ^dbllckungsu. 1200 llrn. Vorotoi- 3ekulmsv, .1., ^M8t6rcksm, XoiLort-Arsebt 448: OataloZuo DXVII, cksvvior 1917. Ts Ousrro Luropäsnos 1914—1916. (8uppl6M6Ql su OslsloZuo TXV, ^vrll 1916). Uscksillss, lUouusies, Uapiers- ^lovosis 6t IV1ollusi68 ck68 Oawp3 ck6 Pri80lllli6r8. 8*. 156 8. mit ?rvis: kl. 1.50. Lr8lsu8gad6ll, Xuu8t Or. 8°. 64 8. 1108 Xru. Kleine Mitteilungen. Schweizer Güter können von jetzt ab nicht mehr Uber Rotterdam nach den Vereinigten Staaten weitergeleitet werden. Die englische Regierung hat durch diese neueste Maßregel in den Schweizer Indu strie- und Handelskreiscn eine arge Mißstimmung erregt. (Basler Nachr.) Ein Jubiläum der Tübinger Universität. — Die Tübinger Uni versität kann im laufenden Jahre das hundertjährige Jubiläum von zwei ihrer Fakultäten feiern, nämlich der staatswissenschaftlichen und der katholisch-theologischen. Eine Stiftung für die Universität Halle. - Zum 100jährigen Jubiläum der Vereinigung der Universitäten Halle und Wittenberg planen Männer der Industrie und des Handels in der Provinz Sach sen und in Anhalt, der Universität Halle eine Stiftung von mehreren IllOOOO Mark zur Ausgestaltung der volkswirtschaftlichen Studien zu überreichen. Innigere Beziehungen zwischen dem französischen und nieder ländischen Buchhandel erwünscht. Unter dieser Spitzmarke schreibt die »Deutsche Wochenzeitung für die Niederlande und Belgien«: Das bekannte deutschfeindliche Hetzblatt »De Tologrssk«, das seit Kriegs ausbruch eifrig bemüht ist, alle Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden sorgfältig abzubrechen, macht nun den, allerdings nicht leichten Versuch, den deutschen Buchhandel hier aus dem Sattel zu heben und an seine Stelle den französischen zu setzen. Herr K. Groesbeek, von der Verlagsfirma Scheltema L Holkema in Amsterdam, tritt als Ratgeber aus. Er ist, mit dem »Telegraaf«, der Meinung, daß etwas geschehen müsse, uni den Bücherverkehr zwischen Frankreich und den Niederlanden zu fördern: dies sei nicht nur im Interesse des Buchhandels, sondern vielmehr in dem der Intelligenz des ganze:! Landes. Die Schuld an dem augenblicklichen unerwünsch ten Zustand trügen ausschließlich die französischen Verleger, die eine verkehrte Methode anwcndeten, gleichgültig und unwillig seien. Sie gewährten zu niedrige Rabatte, stellten schmierige Zahlungsbedingun gen, lieferten keine Kommissionsware, sparten an Prospekten, Ne klameschildcn usw. und gäben keine geeigneten Kataloge heraus. Es sei deshalb dem niederländischen Buchhandel praktisch unmög lich, die frailzösische Literatur zu verbreiten und dafür Propaganda zu machen, wie sie so sehr erwünscht sei. Der deutsche Buchhandel sei das gerade Gegenteil vom französt scheu: völlig auf der Höhe, entgegenkommend in jeder Beziehung. Der Gegensatz sei zu groß, und es sei nicht mehr als natürlich, daß er Ein fluß übe auf das Ergebnis des Verkaufes von deutschen und franzö sischen Büchern. Obgleich der niederländische Buchhandel gerne eine Änderung herbeiführen wolle, stehe er den Tatsachen machtlos gegen über. Der französische Buchhandel müsse sich deshalb reorganisieren. Es müsse in Paris eine Bücherzentrale errichtet werben, die in der selben Weise betrieben würde wie Volckmar L Staakmann (!) in Leipzig. »v6 TalaZrast« dahingegen tritt entschieden für eine in Amster dam zu gründende Bücher-Zentrale ein. An den Schluß dieser Ausführungen stellt die »Deutsche Woche, zeitung für die Niederlande und Belgien« die tröstliche Versicherung, die deutschen Verleger brauchten sich vorläufig ob dieser Pläne keine grauen Haare wachsen zu lassen. »Unfern prächtig organisierten Bnch- vcrlag macht man uns ebensowenig nach wie unfern — Leutnant«. Personalnachrichten. Kriegsauszeichnung. — Herrn Gottlieb Hofmann, In Haber der Buchhandlung I. Schneid (G. Hofmann) in Ncubnrg a. D.. wurde das König Ludwig-Kreuz verliehen. Paul Ludwig f. — Einem Schlagansall ist am 22. Januar der namentlich in Gastwirtskreisen bekannte Schriftleiter Paul Ludwig in Leipzig erlegen. Er war seit Jahren Verleger und Leiter der Deutschen Saalbesitzer-Zeitung und hat in dieser die Interessen der Saalbesitzer wie des Gastwirtsstandes im allgemeinen energisch verfochten, beson ders auch gegenüber der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer Edward Burnett Tylor s. In Wellington (Somerset) ist der englische Anthropologe und Prähistoriker Sir Edward Burnett Tylor im Alter von 84 Jahren gestorben. Zuerst Kaufmann, gab er aus Gesundheitsrücksichten die geschäftliche Laufbahn auf und unternahm ausgedehnte Reisen nach Mexiko, Westindien und Nordamerika, die er großenteils zu Fuß in Gesellschaft des Ethnologen Henry Christy zu rücklegte. Die Frucht dieser Reise war sein Buch »^vslluso, or kloxieo snck 1k6 l^6xiesn8« (1861). Später wandte er sich anthropologischen und prähistorischen Studien zu und schrieb »Lsrly kislorv ok msn- kinck anck ok civiliLstion« (1865), »?rimitiv6 Oulturo« (1871) und »^ntkropoIoM?; introckuetion to stuck^ ok man« (1881), die auch ins Deutsche übersetzt wurden. Sprechfaul. Derlagsrechte-Konto. Dürfen Abschreibungen vom Vcrlagsrcchte-Konto IN der Bilanz dem Gewinn- und Beriust-Kanto belastet werden oder hat dle Steuer behörde daS Recht, die dadurch verursachte Verringerung des Jahres- crtrags zu beanstanden, mit der Begründung, das! solche Abschreibun gen auf einem Konto, das keine B e t r i c b S crgcbuissc anfwcist, un zulässig seien und nur dem Kapitalkonto zur Last geschrieben, also nicht vom Gcschäftscrtrag des bctr, Jahres in Abzug gebracht werden dürfen? k. Richtige Frankierung von Sendungen nach der Schweiz! Es ist schon letzthin von österreichischer Seite sstehe Bbl, ISlii, Nr, 243> aus die vielfach falsche Frankierung von Drucksachen hingc- wicscn worden. Auch ich erhalte fast täglich ungenügend frankierte Biicher-Zcttei, Postkarten und Briefe, so das, ich mitunter an einem Tage bis 2 Kranken Strafporto auslegen musi. Das Gegenstück dazu bilden die zu hoch srankiertcn Zettel nnd Karten, die durchaus nicht selten sind, Bücher-Zettei, frankiert mit 1v, 18, ja sogar mit 20 Pfg,, zeigen, das! die Hiisskräfte über den Auslands-Porto-Tarif seit Erhöhung der Porto-Tape in Deutschland durchaus im unklaren sind. Ih V, Verantwortlicher Redakteur: TmilThomag. — Verlag: Der Börse» verein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches Buchhändlcrhaus, Druck: Ramm L Seemann. Sämtlich In Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig, Gerichtsweg 2« sBuchhändlerhauSI. 8«
- Aktuelle Seite (TXT)
- METS Datei (XML)
- IIIF Manifest (JSON)
- Doppelseitenansicht
- Vorschaubilder