^ SI, 14. März 1911. Künftig erscheinende Bücher. «Srs-iiil-tt r d. Mich». Buch-a»d-l. 3243 Io sikdklltkl' Anklage im llruek! T> Lin unvergleicklick sckönes kulturbild (vss »ter-riscie eisass) glelckllck 8ckone8 Kulturdild au8 der Vergangenkeit un8erer 8ckonen el8388i8clien keimst mit einem kur jene Teil so wokl gvtrots-Nen Ikone, 6er keinen Augenblick aus dem TeitmiÜeu kerausspringt und den wir Keule in 6er Teil des Naturalismus des 8tiles nock reckt Lerne vernekrven. kin kekenntni8- buck: Wenn ick reckt iauscke, dann köre ick in dem Lucke die kekren Olocken klingen von dem unverwüstlicken deutscken Idealismus, 6er 6urck 8turm un6 Ongewitter und Revolution seinen Weg rur 8onne findet. kin t^ebeN8ducti, das wir den gleichartigen Werken unserer Klassiker gleickstellen und von dem wir unsern Kindern erraklen. Dnd — ein l'endenrducll. ^ber im durchaus guten 8inne des Wortes. Wie ein Wasserlein im unterirdiscken keuchen — so kiessen die Oedanken über das elr-ässische Problem sankt rausckend durck das kuck. ^ker irgendwo kommt das Wasserlein dock einmal ans krdenlickt. Kind dann kören wir ein krakliges Kauschen: „Vom Orenrland ins klockland!^ Dies reicke, reine und kraftvolle, ledensweise kuck (ver voikserrieiier) „kin neues Werk von Kriedrick kienkard, dem deutschesten unserer jüngeren vickter, — wer serrte sick da nickt kin, es in einem Tuge ru genießen; wer verspräcke sick davon nickt koke, rei^e kreude! Dnd mit warmem Danke legi man da8 kuck au8 der Dand, die8 reicke, reine und kraftvolle, Ieben8wei8e kuck: Oberlin. kine Starke, koke, sittlicke Wirkung gekt von ikm aus; die stille keife und ernste Kuke seines Kleisters wekt mild aus jedem klatte. ^it kewunderung 8teken wir vor dle86M gewaltigen Kultur- und lV1en8ckkell8biIde . . . Ond freuen uns und sind stolr, dass einer aus unscrem Volke ein solckes Werk gesckakken. Oekört dock Oberlin unbedingt ru den besten kückern des letzten jakres, auck wenn die Auslese nock so strenge wZre." krlesenstes Produkt neureillicken 8ckrifttums „.eiprixer niustr. reiwnZ, slsSssiscbe läeuüst unä Xulturpionier frieäricit i-ientiarli, dessen I4sme sciion fetrt eine -trt modern- lilLSSiscties l^roZrgmM bedeutet, bei 6er Hersusgabe 6er köstlicbe Xleiuoäe berßsuäen dtonstsblätler iäesls wsrä in diesem reitromsn, der den erlesensten Produkten neureitiictien Sciirikttums unbedenlillcl» ^urureciinen ist, rur vorbilälicbeo lut . . . IVie in diesem, ungeacdtet 6er mit deduglicb episcker kreite uusgesponnenen und mit liteigturwisseosckgstlicksr 6rün6Iickkeit unle^multen descdicdts- un6 Xuiturdilder, 6rsmutisckes peuer lodert, um 6ie in 6cn Vorde'grund gestellten Huoptekerskters ru deieucktsn, das ist scillecblltin meisterliskt. tliebl minder reizvoll über unä tür äen bleibenäen ^ert äieses gleicberwelse erriekerisct» »vie unterdgliend wirkenden kuebes uucb von Bedeutung sinä äie Herold beimulbcker Lcbünbeit werden. Ls rr»üssts wsbriivb Svklirnrr» urr» ÜS8 V«rlsr»g«r» üsr vor» riorr» Oikt clsr k^sbrikwsrs oüsr klsr Lsnsstioris- tsvtioilL r»oc:k versokorit ^oblisdsrier, a°silS Usr rlSutsoksi» k'surilis steker», vrsrrr» „Oberlin" niebl 8«^ bsirl seiner» k^lstrr übersU neben vusisv k're^ts^ nnrl OottkrieU ILsIIer könUe, rleren Loknkksn k'rierlrlob I-ienkercls reike Osrstellun^slrnnst ebenbürtig, wenn niebt gsr überlegen ist." Verlag von Orelner 6c Pfeiffer ln 81u11gart