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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.06.1916
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1916-06-21
- Erscheinungsdatum
- 21.06.1916
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- Deutsch
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Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. ^ 141, 21. Juni 1916. viljuoi' de In loi an^laive de 1911 8ur le droit d'auteur. (Du 1er tivres et jouinaux. (Du 21 septembie 1906.) Markenschutz und Wettbewerb. Monatsschrift für Marken- Patent- ulld Wetlbeiverbsrecht. Organ der Gesellschaft für Welt- markenrccht. Herausgegeben von Or. Martin Wassermann, Rechts anwalt in Hamburg. 15. Jahrgang, Nr. 9, 1. Juui 1916. Berlin- Wilmersdorf, Verlag Or. Walther Rothschild. Ans dem Inhalt: Finger: Oberlandesgcrichtsrat, Geh. Jnstizrat: Ein unlauterer Wettbewerb zu Kriegszwecken. sBetrifft die Nachahmung der von deutschen Offizieren herausgegebenen Oasotie do8 ^rclonii68 durch eiue im Dienste der französischen Regierung stehende Agentur, um dadurch die Verbreitung der Wahrheit durch crstere zu ver hindern.) Ullstein L Co., Berlin: Feldspende des Ullstein-Personals. Fünfter Bericht. Pfingsten 1916. Lex.-8°. 24 S. W e b e r - R o b i u e, Friedrich: Kampfgenosse Kunst. Merk blätter. 8°. 11 S. Berlin - Wilmersdorf, Livländischestr. 11, Verlagsgesellschasi für Kunst und Wissenschaft G. m. b. H. Preis 60 s Behandelt die systematische Geistes- und Gemüts pflege bei den Truppen im Stellungskriege und in der Garnison für die Zeiten des Friedens.) Zeitschriften- und Zeitungsaufsätze. Oblegen, Heber da8. ^Vinke kür die Ke§i8tratur. Or^aui8ation Nr. 11, duni 1916. Lerlin 8^V. 68, »OiAani8ation« VerlaA8§68ell- 8cüakt m. b. U. DiblioZrakia I a t i u o - a m e r i c a n a. (Kortlaukende Uiblio- Zrapüie aller Neuei^cüeinunZen über 8üdameriks.) Da Euliura Datino-Xrnericana. kudlicada por ei 8eminar kür romanwebe 8pracli6u und Kultur, Hamburg. Vol. I, Nüm. 2, ^bril—dunio de 1916. Eoetiren, Otto 8ebulL6. Obronik, 1Vi886N8cdaktlicti6, 8üdamerika8 (Eronica cientilica). I>a Ordtura Datino-^mericana. Dublicada por el 8e- minar kür romauwebe 8praeben und Kultur, klamburZ. Vol. l, Nüm. 2, ^bril-duuio de 1916. Oötkeu, Otto 8ekulL6. Elster, I) r. .s u r. Alexander: Bemerkungen zu deu Rechtsver hältnissen an literarischen Sammelwerken. Jheriugs Jahrbücher für die Dogmatik des bürgerlichen Rechts Bd. DXVI, 2. Folge Bd. XXX S. 106—120. Jena, Verlag von Gustav Fischer. Ihle, Geh. Postrat: Versorgung des Feldheeres mit Zeitungen. l. Zeitungs-Verlag Nr. 24, 16. Juni 1916. Geschäftsstelle: Magdeburg, Bahnhofstraße 17. duvonal ll: Der Dinten8umpk. Die Drücke. 1. dalir^., Uekt 22, 10. duni 1916. Expedition: XVien VI, Dinke XVienLeile 52. fDe- trikkt ^Ü888tände im Ii6L6N8ion8^68en und die 30Zen. »8olb8t- K r i e g s z e i t u n g e n, Deutsche. Leipziger Tageblatt Nr. 605, 18. Juni 1916. Expedition: Leipzig. M e y e r, O r. H c i n r i ch : Otto Hapke 's- (in Firma Otto Hapke, Ver lag, Göttingen, und Hapke L Schmidt, Berlin). Göttinger Zei tung Nr. 17 920, 10. Juni 1916, Morgen-Ausgabe. Expedition: Göttingen. 0 ia n i 8 a t i o n , K a u k in ä n n i 8 e li e. OrZanwation Nr. 11, duni 1916. kerlin 8.1V. 68, »Organi8ation« Verla88§686ll8cbakt m. b. ». /eilun^ Nr. 49, 18. duni 1916. Derlin 8.1V. 11, ?apierbau8, Antiquariats-Kataloge. et ancien proke88eur a 1'0niver8it6 de De^de, D. Dalbuijsen, pa8teur rükorme a Ilarrum u. a.) Or. 8". 212 8. 4634 Nrn. Ver- 8leiZerun8: 21. duni—1. duli 1916. Dkuigeveld in 8Iiedreebt.) Or. 8°. 268 8. Nr. 4635—5840. Ver weigerung: 3. u. 4. duli 1916. tteim8, XVilbelm, Deiprig, 1al8tra886 Nr. 17: ^ntiquariat8- Katalog No. 29: XVerke au8 versckiedenen XVi886N8g6biet6n. 8". 32 8. 561^Nrn. Arbeiten g68tiktet xugun8ten de8 Koten Halbmond8 von bilden den Kiüi8tlern I^üncken8. KI. 8". 23 8. 117 Nrn. Verweige rung am 21. duni in Hünclien. Kerl, iVl a x. Derlin 8.1V., Deip^iger 8tra88e 89: Katalog der Auktion 56: Kunw und Kun8tgerverbe, Illu8trierte Düeber, Duxu8- «lrucke etc. (Dibliotbek au8 dem Nacbla88e de8 Kun8tmaler8 duliu8 8tern-Derlin.) 8°. 32 8. 595 Nrn. Verweigerung: 26. u. 27. drmi 1916. 86N8g6bi6ten. 8-^ 24 8. 379 Nrn. Kletlle Mimiliillgell. Schttuüiitcratur. — Die in Nr. 165 dcS Bbl. in der »Verfügung der Generalkommandos des XI1. nnd XIX. Armeekorps znr Be kämpfung der Schundliteratur« vom 29. Mai 1916 erwähnte Liste (auü dem Gendarmerieblatt) ist erschienen. Wie bereits mitgeteilt, er übrigt sich ihre Wiedergabe an dieser Stelle, da sie vollständig mit dem vom Polizeipräsidenten in Berlin veröffentlichten Verzeichnis der Schundliteratur, das iu Nr. 80 des Börsenbl. abgedruckt wurde, gleich lautend ist. Die Tagung der Gvckhc-Gcscllschaft. Die Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft fand am 17. Juni in Weimar im Saale der »Erholung« in Anwesenheit des GroßherzogS und der Groscherzogi», statt. Der Vorsitzende, Staatsmiuister Or. Frhr. von Rheinbaben, hob in seiner Begrüßungsansprache hervor, daß die Mitglieder in dieser ernsten, schweren Zeit nach Weimar gekommen seien, um einen Ge dankenaustausch mit Gleichgesinnten zu halten und sich an deu unver gänglichen Schätzen unserer Großen zu erbauen. »Wir erblicken darin ein treues Bekenntnis zur Goethe-Gesellschaft, daß auch sie durch halten will in allem, was sie als ihre Aufgabe treu erkannt hat. Das Werk Goethes darf nicht ein Werk weniger Kreise sein, sondern es muh allen Kreisen unseres Volkes gelten. Den Anfang dazu haben wir bereits während des Krieges getan, indem wir Erich Schmidts Volks-Goethe an eine große Anzahl Schulen, besonders iu den öst lichen Provinzen, versandt haben«. Hierauf hielt Prof. Or. Fried- lacnder seinen Festvortrag über »Goethe und die Musik«. Nach der Pause folgte der geschäftliche Teil. Den Jahresbericht erstattete Ober- Bürgermeister Or. Donndorf. Die Gesellschaft zählt 3500 Mitglieder, davon befinden sich 325 in feindlichen Ländern. Uber das Goethe- Nationalmuseum, die Bibliothek und das Archiv berichtete Prof. Or. v. Oettingcn. Der Besuch des Goethehauses hat infolge des Krieges natürlich nachgelassen; in letzter Zeit war aber eine erfreuliche Steige rung zu beobachten, da in Deutschland wieder mehr gereist wird. Be sonders viele Schulen besuchen das Goethehaus, und sehr viel wird es auch von Kriegern und Verwundeten aller Stände besichtigt. Der Studiensaal, in den» die .Handzeichnungen und Kunstblätter aus Goethes Besitz vorgelegt werden, wurde von über 300 Personen besucht. Ein Beweis, daß das Goethe-Museum in die Reihe der Bildungsstätten cingetreten ist. Man denkt bereits daran, das Museum durch Anbauten au das Goethehaus zu vergrößern. Die Ordnung der Bibliothek hat weitere Fortschritte gemacht, und auch die Arbeiten des Goethe- und Schiller-Archivs sind erfreulich vorgeschritten. Von der großen Sophieu-Ausgabe der Werke ist der erste Baud ausgedruckt, der zweite befindet sich im Truck. Der Nachlaß Julius Nodenbergs ist von seiner Witwe dem Archiv überwiesen worden. Der Vorstand der Goethe-Gesellschaft wurde durch Zuruf wieöergewählt und an Stelle eines verstorbenen und eines ausgeschiedenen Mitglieds traten der Vorsitzende des geschäftsführenden Ausschusses Staatsrat Or. Naehl- mann-Weimar und der Dichter Peter Nosegger-Graz. Das Scchüwochcngchalt für Einberufene. Das preuß. Kammer gericht hatte bekanntlich die Anwendung des 8 66 des Handels gesetzbuchs auf Einberufene als grundsätzlich unberechtigt angesehen, indem es in der Einziehung zum Heeresdienst kein wirtschaftliches Unglück erblickte. Trotz dieser Auffassung beharren nicht nur viele Kaufmanusgcrichte auf ihrem abweichenden Standpunkte. Auch das Landgericht Köln hat in einem jetzt ergangenen Urteil ausdrücklich erklärt, daß es der Ansicht des Kammmergerichts nicht bcizutreten vermöge. Das Gesetz habe, so sagt das Landgericht in der Begründung der Entscheidung, in diesen Fällen rein ethische Gesichtspunkte außer acht gelassen und offenbar nur die wirtschaftlichen Seiten regeln wollen. Es bezweckte, den wirtschaftlich Schwachen vor unverschuldeter, ihn jäh treffender Not zu schützen. Eine Einberufung könne aber wohl schwer und plötzlich wie ein elementares Ereignis wirken und den davon Betroffenen plötzlich in arge Bedrängnis bringen. Anderer seits könne aber Einberufung auf manche Existenz auch geradezu sördend wirken. Es sei also nach Ansicht des Berufungsgerichts die wirtschaftliche Wirkung der Einberufung im einzelnen Falle zu prüfen. Die bayerische Postmarke. Der Finanzausschuß der bayerischen Abgeordnetenkammer hat bei der Fortsetzung der Beratung des Poft- etats mit erheblicher Mehrheit einen Antrag der Abgeordneten Held nnd Graf Pestalozza (Zentrum) angenommen, die Kammer wolle beschließen, die Staatsrcgierung zn ersuchen, entgegen dem Beschluß des Reichstages vom 3. Juni an der bayerischen Postmarke mit allem Nachdrucke festznhalten. 807
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