1/ 52, 3, März 1916. Künftig ersch. Bücher, Angeb. Bücher, Ges. Bücher. Börsenblatt s. o. Dlschn. -Uuchhanoei. l 409 Im Xenien-Verlag zu Leipzig T> ist soeben erschienen: Belgische Sonette von Paul Friedrich M. 2.- Arthur Brausewetter in der Danziger Zeitung: Und mit Flaischlen im Bunde ein anderer: ein hoch siedender, feinfühlender junger Ästhetiker und Lyriker, der jetzt im Felde steht: Paul Friedrich. In seinem neuesten Werke ..Belgische Sonette" verklärt er das unmittelbar Geschaute zur feierlichen Kunst, besingt er die Stätten, die sein Auge, und mehr noch seine Seele geschaut, in formrcifen, eigenartigen Sonetten. Aachen, Herbcsthal, La Gi- leppe, Verviers, Spaa, Lüttich, Namur, Löwen, Brüssel, Waterloo, Antwerpen, Gent, Charleroi, Mons und Brügge. Sic alle werden in ihrem furchtbaren Ernst und ihrer gewaltigen Predigt vor uns lebendig. Das Buch eines Dichters, aus reichem Erleben und tiefem Empfinden geschöpft, schön in Form wie in Inhalt. Walther Nithack-Stahn im Berliner Tageblatt: Auch ein Kriegsberichterstatter. Einer, der sein Erleben hinter den Schlachtfeldern in Worte zu fassen sucht, nicht indem er oft geschilderte Tatsachen erzählt, sondern in dem er starke Eindrücke,^r skizzenhaften Bildern festhält. Als Krankenpfleger wurde der Dichter ins Feld berufen, aber seine Samariterarbeit, zu hart und traurig, beflügelte seine Phantasie nicht. Vielmehr das, was er in Muße stunden beim Durchstreifen belgischer Städte erschaute: alte Kultur, die sittlich kraftlos unter deutschem Ansturm zusammenbrach, nur im Dämmerlicht geretteter Dome von einstiger Pracht zeugend; moderne Sinnlichkeit, im Waffentanze ihres Zaubers entkleidet; Proletarierelcnd eines unerzogenen Volkes; Mcuniers und Verhacrens stumm- gewordcne Heimat. Düster, wie Klagelieder Ieremiä auf Tempeltrümmern, klingen diese melodiösen Impressionen eines Mannes, dem vor des Krieges Gorgonenhaupte schauderte. „Das Morgen suchend, stricht' ich mich ins Gestern." Aber aus der schwermütigen Mollsymphonie löst sich in Hellen Akkorden deutsche Hoffnung, die vor der Ehrenhalle deutscher Helden in Namur aufbricht: Was hier schläft, ist Gottes Mahd. Fortsetzung der Fertigen Bücher siehe nächste Seite. Wuncker ck. Natur. 3 Lcke. (IZeu§.) Kraemer, Weltall u. Uensekk. 5 6. ^lle8 wie neu u. OriZbck. Oörre8, ebri8tl. KIy8tili. 1836—42. 5 IZcke. ?appbcke. Out erkält, öitte um Oebote. * vor dem Titel — Angebote direkt erbeten. 80. 26: I(Iackckerackat8ek 1914, Nr. 3. 10. 21. 24. 31. 35. Iterxsträ^er 1u Varm8lackt: 1 8ebröcker, ckt8eke. Keckt8g68ell. 8ebrikt, v. Oaster. 1630 länck. Llbel m. Npkru. Oa. 1700. Ouelrli. 1^. ^uer iu vouauwoertb: 6uedkei8ter, Uckb. ck. vro§i8t.-?r. klclrer, ?orta 8iou. kex. L. latem. ?8alter. wart. 2., 3. Lck. *IIanckb. ck. ^reb. II, 2. Ourm, *'11ee1r. Voll8t. *IIa§eu, üb. ck. ital. Iiensi88. ( ?) *?lutareb. öilliZe ss'exlauZß. ''1'tieoi)kra8t. Lillixe l'extauZZ. "Nein, Orekickeen. ^uck eiuL., ev. ckek. 6cke. .^Ite Lüeber üb. Oeffü§eI. *8ekurL, b-enau. » alter O. lilülrlau iu Kiel: *1 0llstem8 WeItA68eb. Kplt. ^nt.