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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 04.11.1915
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1915-11-04
- Erscheinungsdatum
- 04.11.1915
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19151104
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191511043
- OAI-Identifier
- oai:de:slub-dresden:db:id-39946221X-19151104
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Inhaltsverzeichnis
- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1915
- Monat1915-11
- Tag1915-11-04
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Redaktioneller Teil. ^ 257. 4. November 1915. beiden Kinderchen wollten auch versorgt sein! Es gab 13 Monate; blatt behält seine mit den Jahren bewährte Gestalt nach wie vor. lang keine freie Minute für sie, fast keinen Sonntag mehr! Weihnach- § Es zerfällt 1. in einen redaktionellen Teil, 2. in einen Anzeigen ten, Konfirmation und die Schulbücherzeiten allein im Geschäft! Zu Teil über neue Bücher. Dieser 2. Teil erhält jedoch keinerlei allen Zeiten wird man neben den Helden des Weltkrieges billig auch Ankündigungen über Bezugsbedingungen, sondern lediglich die La bte deutschen Frauen nennen njüssen! Wie schnell sind die 8 Tage denpreise, Mitteilungen über die Eigenart des Buches, seinen Inhalt Urlaub herum! Weder für den Buchhändler noch für seine treue und den dafür in Betracht kommenden Interessentenkreis usw. Die Gehilfin eine Erholung! Und die Kinderchen haben auch nichts vom antiquarischen Angebote und Gesuche, geschäftliche Veränderungen, Vater! Denn der muß mit der Mutter zusammen arbeiten. Berge ^ Stellengesuche, Anzeigen von Buchhändlerlieferanten erscheinen aber von Fakturen harren des Eintrags und der Bezahlung. Die alten! in Zukunft in einem 3. Teil, der auch heute schon in Form der lose treuen Kunden erscheinen zur Begrüßung und rauben die kostbaren ! beigefügten Bestellzettel besteht. Die Verlangzettel enthalten ja jetzt Minuten. Sie freuen sich, den Inhaber zu sehen, und der ist stolz, so ^ schon eine Wiederholung der Bezugsbedingungen aus dem Anzeigen viel Anhänglichkeit zu finden. Gern opfert er seine Zeit. Aber ehe , teil. Alles, was allein den Buchhändler geschäftlich angeht, wird in er sich's versieht, ist die Stunde zum Abschied gekommen. Ein Hände- diesem 3. Teil ausgenommen. Wenn der Verlangzettelteil und der druck und Kuß für Frau und Kinder. Dann trägt ihn der VZug wieder i Anzeigenteil sich richtig ergänzen und Wiederholungen vermeiden, hinaus ins feindliche Land. Friedrich Ackermann, Gefreiter im Landsturmbataillon Reutlingen. Kleine Mitteilungen. Kommissionsgut der Fa. Will). Jahraus, Buchhandlung, Karls ruhe. — Wie uns aus Karlsruhe mitgctellt wird, ist die Buch-! gxsühH werden so ist der Buchhändler genötigt, das Börsenblatt ganz und genau durch zulesen. Sonderdrucke der allgemeinen, auch das Publikum inter essierenden 1. und 2. Teils könnten zugleich ein Werbemittel bilden und in weitestem Umfange der Presse und dem Publikum zur Verfü gung gestellt werden, ohne daß wir hierdurch Berufsgeheimnisse ver raten. Vielmehr könnten aus diese Weise täglich die ungeheure Pro duktion und Leistungsfähigkeit des Buchhandels jedermann vor Augen Handlung Wilh. Jahraus in Karlsruhe seit einiger Zeit gerichtlich ge- Benn im jetzigen 2. Teil vielleicht die Notwendigkeit der ein schlossen morde». Da die Gefahr besteht, daß das Lager versteigert, , J„seraic zur Fiilluug des Raumes betont wird, so glaube werden wird, so durste es sich empfehlen, wenn die Verleger ihr-, ^ ^ ^e.» solchen, auch sür die Allgemeinheit bestimmten RechM an das Kommissione-gut umgehend geltend machen bzw. sich Börsenblatt sehr bald kleinere einspaltige Verleger-Inserate kommen zur Wahrung ihrer Interesse» au den Deutsche» Verlegerverein wenden ^ werden. die ältere Erscheinungen dem Publikum und Buchhändler in wurden. > E^^rung rufen oder systematische Zusammenstellungen anläßlich besonderer Gelegenheiten bringen. Post. - Nach Lemberg sGaliziens sind von jetzt ab wieder I Der 8. Teil gelangt selbstverständlich nur an Buchhändler und frankierte Postpakete bis s 1-8 zugelassen. Wertangabe, Nachnahme, ^ Mitglieder des Börscnvereins zur Versendung. Jebcnsalls dürste Bestellung durch Eilboten, Versendung unter »dringend«, schriftliche! „,ein Vorschlag ein Weg sein, um das Börsenblatt und das darin Mitteilungen in den Paketen und auf den Paketkarten sind unzulässig. Der Stuttgarter Buchhändler-Verein teilt uns mit, daß die Ämter für das Jahr 1915/16 wie folgt verteilt worden sind: Herr Julius Hoffmann, Vorsitzender, Herr Otto Sperling, stellvertretender Vor sitzender, Herr Hermann Kurtz, z. Zt. im Felde, Schriftführer, Herr Friedrich Stahl, stellvertretender Schriftführer, Herr Curt A. Hose mann, Kassierer, Herr Gottfried Spcmann, stellvertretender Kas sierer. Personalnachrilhten. Gefallen: am 25. September bei Abwehr feindlicher Sturmangriffe in der enthaltene Material nicht nur dem Buchhandel, sondern dem ge samten Publikum nutzbar zu machen, namentlich wenn der redak tionelle Teil Aufsätze bringt, die das Publikum und die Presse immer wieder auf den Bezug von Büchern durch Buchhändler Hinweisen, und so schöne Sprüche in Fettdruck zwischendurch recht oft wiederholt, wie sie kürzlich Hans von Weber in München im Börsenblatt veröf fentlicht hat. Natürlich kann man niemandem zumnten, sich täglich mit einer solchen »Bücherzeitung« zu beschäftigen. Es wäre auch nicht nötig, daß der allgemeine Teil täglich in Abzügen für das Pu blikum mit hergestellt wird. Der hierfür vorhandene Satz und die mit Rücksicht auf das Publikum verfaßten Anzeigen könnten in einer Wochenausgabe als »Deutsche Bücherzeitung« zusammengestellt und ähnlich, wie dies heute schon mit dem wöchentlichen Verzeichnis von Hinrichs geschieht, im Publikum verbreitet werden. Sondcr- Champagne Herr Oskar Seyffarth', seit 1910 Inhaber der Buchhandlung Johann Schreitmüller in Dresden. Ein Be- abzüge des für das Börsenblatt hergestellten Satzes könnten gleichzeitig rnfsgenosse von reicher Begabung, ans den große Hoffnungen gesetzt wurden, ist mit Seyffarth dahingegangen. Hermann Riddcr -f-. — Der Herausgeber der »New Parker Staats zeitung« Hermann Nidder ist gestorben. Hermann Nidder begann als, Laufbursche in einem kleinen New Porter Laden. Er wurde dann Ver- ! sicherungsagcnt, kam in diesem Berufe voran und kaufte mit dem er worbenen Gelbe ein katholisches Blatt. Später wurde der frühere Herausgeber der »New Porter Staatszeitung« Ottendorfer auf ihn aufmerksam und nahm ihn in sein Geschäft auf; nach dem Tode Otten- dorfers wurde Nidder Hauptbesitzer des Blattes. Nidder war nieder deutscher Herkunft. Max Jnngnickcl verwundet, nicht gefallen (vgl. Nr. 256). — Wie gemeldet wird, ist die Nachricht von dem Tode des Märchendichters Max Jungnickel unzutreffend. Jungnickel ist am 21. Oktober vor Wilna durch einen Halsschuß verletzt worden, doch soll sein Befinden, den Verhältnissen entsprechend, befriedigend sein. Sprechfaul. Zur Hebung des Büchermarktes und Bezugsbedingungen und Nettopreise der Anzeigen im Börsenblatt. <VgI. zuletzt Nr. 251.) Es sind in letzter Zeit mannigfache Vorschläge erfolgt, aus denen sich sicher für die Praxis mit der Zeit Brauchbares heraus bilden wird. Da es nun auf einen Vorschlag mehr oder weniger nicht ankommt, möchte ich folgenden Vorschlag machen: Das Börsen- die jetzt häufig gewünschten Waschzettel zur Einlage in die Bücher selbst bilden. Ich glaube, daß bei solcher Ausnutzung auch die Kostenfrage kein Hindernis bildet. Marburg i. H. G. Braun. Nachdem über dieses Thema schon so viele Vorschläge und An regungen gemacht worden sind, glaube ich, auch einige Worte hinzu fügen zu müssen, die m. E. die beste Lösung enthalten: Man lasse in den Anzeigen überhaupt die Netto-, Bar- und Partiepreise weg, setze sie aber genau in dem jedesmal beiliegenden Bestellzettel ein. Auf diese Weise könnte dann das Blatt selbst ruhig in fremde Hände gelangen, unsere Geschäftsinteressen aber blieben gewahrt. Sache des Buchhändlers wäre also nur, darüber zu wachen, daß die Bestellzettel nicht Dritten zugänglich gemacht werden. Ter Verleger kann ja in der Anzeige noch Hinweise bringen, wie »Günstige Be zugsbedingungen«, — »Partiepreise«, — »Bezugsbedingungen siehe Bestellzettel« — usw. Ich für meine Person halte jedoch diese Hin weise für überflüssig; denn bei einem Werk, für das ich mich inter essiere, bin ich auch ohne Hinweis so wißbegierig und stelle die Bezugs bedingungen fest. Vor mir liegt z. B. ein Inserat der Firma Georg Müller in München (Börsenblatt Nr. 251, S. 6450) über Carlyle, Hcldenver- ehrung, mit Angabe des Verkaufspreises und einer hübschen Er läuterung. Nur ganz am Schlüsse der Zusatz »Vor Erscheinen mit 40 "/o usw.«. W<;nn dieser Satz durch »Näheres siehe Bestellzettel« ersetzt würde, so wäre uns Sortimentern ebenfalls gedient. So wäre die Frage auf einfachste Art gelöst ohne besondere Anderungeu und Neuerungen. Speyer. A. Legel, i. Fa. Buchhandlung Nimtz G. m. b. H.
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