5506 «Srimnal,d. Dtschn. ->uch,»ndei. Ferttge Bücher. — Künftig erscheinende Bücher. 221, 23. September 1915. II Paul Parey in Berlin 6W., Hedemanustr. lO u. 11. bl» »nie VmMWWimiiel während des Aufenthaltes im Auslande sind, — so- weit nicht für die Kampflinie die rein militärischen Tornister - Wörterbücher des Mentor - Verlages in :: Frage kommen - anerkannterweise unsere :: Demnächst erscheint: Mendorff« Mlilkl WrUWek Klilturmfls der Kilt- und Eine verkürzte Methode Toussaint-Langenscheidt. Die Metoula-Sprachführer enthalten alles, was bet Beschaffung von Verpflegungsmitteln, Verbandzeug, ! Apothekerwaren, Drogen, Bekleidung und Beklei dungsersatz, Körperpflege sowie für alle anderen Be tt dürfniffe des täglichen Lebens gebraucht wird. Westentaschenformat. — Biegsamer Band in Kunstleder. Ausgabe für Deutsche: Französisch - Englisch - Italienisch Russisch - Polnisch - Ruchenisch Japanisch und alle anderen wichtigen modernen Sprachen. Jeder Band80Pf.ord.,55Pf. no., 50Pf. bar. 13/12 (auch gem.) AusgabesürEngländer: Ausgabe fürFranzosen: German. Allemand. i Jeder Band I M. ord., 65 Pf. no., 60 Pf. bar. 13/12 (auch gem.) MruihMsMinzeil. ^ Handbuch für Hnndelsgiirtner und Privatgartner. Dritte, völlig neubearbeitete und vermehrte Auslage, unter Mitwirkung von Otto Bernsttel, C. Bonstedt, Georg Bornemann, F. Kunert, Hans Memmler, Reinh. Metzner, Wllh. Mütze, E. Miethe, Curt Reiter, Herm. A. Sandhack und A. Trebst bearbeitet von Mar Hesdörffer. LangeuscheidkscbeVerlagsbuch Handlung (Prof. G. Langenscheidt) Berlin-Schöneberg. Gebunden, Preis ca. 12 Ich bitte, das Buch nicht nur Gärtnern vorzulegen, sondern auch Liebhabern, die über Gewächshäuser verfügen. G In den nächsten Tagen gelangen zur Ausgabe: Die höhere Pflicht Roman von Doris Freiin von Spättgen. 309 Seiten. Geschmackvoll broschiert 3 in Leinen geb. 4 Die Forderungen des Tages sind, soweit es sich um Lesestoff handelt, jetzt im realen Dasein wurzelnde, lebensstarle Bücher. Ein solches Buch liegt vor ln dem Roman „Die höhere Pflicht" von Doris Freiin von Spättgen. Mit lebendigem Verständnis ist hier ein Abschnitt Menschensreude, Menschenletd entrollt, mit frischem Zug die Fabel angepackt und burchgcfllhrt. Das Kämpfen und Ringen zweier wertvoller Menschen, die ln unbewußter Wahlverwandtschaft zueinander streben und die von des Geschickes Widrig keiten doch immer wieder auSeinandergeriffen werden, bis die „höhere Pflicht": Liebe zu geben, fie über alle Anfechtungen hinweg zu einem strahlenden Glück vereinigt — dies erzählt die bekannte Verfasserin in fesselnden Bildern. Sie hat manchen Farbton auf ihrer Palette, — stille Sehnsucht und aufbegehrende Leidenschaft, resigniertes Sichbeschetden und jauchzende Lebenssreude. Was sie gibt, ist wahr, ist geschaut und nicht erdacht. Und darum spricht ihr Buch unmittelbar zu uns ... Die da frei sind Roman von Henriette von Meerheimb (Margarete Gräfin von Bünau) 370 Seiten. Geschmackvoll broschiert 4 in Leinen geb. 5 „6. Die rllhmlichst bekannte Verfasserin schickt unter dem alten Bardenspruch „Die da frei sind" eine äußerst feinsinnige, mit ein dringlicher Krast geschilderte Arbeit tn die Bllcherwelt hinaus. Mit der Leichtigkeit einer geborenen Erzählerin wird hier ein anschauliches Bild der Kämpfe zweier Kunstanschauungen tm klassische» Weimar entworfen. Die Tochter eines Künstlers der alten Schule liebt und wird geliebt von einem jungaufstrebcnden, der modernsten Richtung angehörenden Maler, der nach schweren Kämpfen ans dem Irrgarten moderner Künsteleien zur Erkenntnis echter Kunst sich zuriickfindet. Die Verfasserin versteht es, mit rein künst lerischen Mittel» von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln Mit frischer Lebendigkeit führt sie uns ein in bas großzügige, leichtlebige Treiben der Münchner Kllnstlerkreise. Mit seiner Hand sind alle Lebens- und Liebeswirrsale geknüpft und geschlichtet — die Charaktere sind scharf und anschaulich gezeichnet. Das Buch ist von ernster und abgeklärter Lebensanschauung erfüllt und zeugt von echter Kllnstlerschast. - ^ cond. 30"L, bar 507« ^ ----- Ich bitte um freundliche Verwendung für die obigen Bände und sehe Ihren Bestellungen entgegen. Berlin, im September 1915. Albert Goldschmtdt, Verlagsbuchhandlung.