^ 105, 8. Mai 1915, Fertige Bücher. Börsenblatt s. d. DIsch». Buchhandel. 2827 Oeukckes kauen: „Oer Verlag Kar! Ködert Langewiescke dat mit den Länden seiner „Llauen kücder", in denen er die grosse ^rcki- tektur deutscker Vergangenkeit beksndelt, eine der nütr- licksten Kunst- und Kulturarbeiten gesckskfen, die in der letzten ^eit im kucddsndel ru verreicknen waren. Sie kommen dabei der Stimmung der 2eit — ick meine be sonders der allgemeinen sckon vor dem Kriege — sussergewöknlick entgegen. . . . Zuerst ersckienen die „Deutscken Lome". Oann folgte der sebenkallsl von dem Oarmstädter Professor Linder keraus- gegebene Land „Deutscker barock", der neben einem gsril vorrüglicken ^ufsatl über diese verkannte grosse Rpocke des deutscken Laugeistes in mustergültigen Lkoto- grsmmen die Hauptwerke der Laltksssr bleumsnn, Scblaun, Xssm, Scklüter, Oientlenkoker, kü'scker von Lrlack usw. krackte Ikm scklossen sick die „Deutscken bürgen" an. V^er die Lilder und den vortreffllcken lext dieser Lands in sick ausgenommen katte, eke er durck irgend einen Osu des Vaterlandes wanderte, musste überall einer neuen bülle, eines neuen Keicktums gewakr werden, blun ist mitten in der Kriegsreit ein vierter ^rckltekturband klnru- gekommen, der die trüberen sekr glllcklick ergänzt: „ürosse kürgerbsuten deutscker Vergangenkeit". Lr bringt die Katksuser, btäuser von Lstriliern, mäcktige Speickerbauten und lLunktgebsude, wie etwa den grossen Oürrenick in Köln, und ist mit seinem bürgerlicken, stsdtiscken Lks- rakter keute vielleickt kür die TUlgemeinkeit lebendiger als die barocken Lisckofspaläste, die mittelalterlicken Oome oder die im deutscken Lande verstreuten Lurgen." Vo88i8cIie ^ei1un§-6erlin ^ilkelm von 8ckoIr — 23. iXpril 19151 V1L / 81LLM KMVL MV 41 Z " L8L»