Nur cimiuil und nur hier imgyeigt! 71 sDs Im Laufe von etwa sechs Wochen wurde die starke erste Auflage von Mareks, Wilhelin I nahezu vergriffen. Zur Zeit können wir nur fest liefern, haben aber bereits Anordnungen getroffen, daß die zweite, unueriindkrte Auflage noch rechtzeitig vor dem Weihnachts feste und zwar broschiert am 30. November, gebunden am 3. Dezember ausgegeben werden kann. Wir bitten die Herren Kollegen im Sortiment demnach, die durch direkte Karten und Anzeigen im Börsenblatt (Nr. 259/261) erbetene Rücksendung der ersten Auslage jetzt zu unterlassen, denn bei der lebhaften, durch die Kritik und durch unsere Anzeigen unterstützten Nachfrage, und da die zweite Auflage eine genaue Wiederholung der ersten ist, sind die Exemplare dieser ersten Auflage bis auf das letzte verkäuflich. Bestellungen auf die zweite Auflage,- die wir auch L cond. in entsprechender Anzahl werden liefern können, er bitten wir thunlichst umgehend und möglichst direkt. Firmen, die größere Manipulationen noch vor dem Feste mit Erfolg durchzuführen Aussicht haben, wollen sich gef. direkt mit uns hierüber in Verbindung setzen. Unsere Partiesätze sind: 13/12 fest, 9/8 bar, mit Berechnung sämtlicher vorkommenden Einbände. Der Ladenpreis wird wie bei der ersten Auflage 5 ^4 für das broschierte, 7 für das in eleganten Halbfranz gebundene Exemplar betragen. Besonders die sehr stattliche gebundene Ausgabe dürfte sich als ebenso schönes wie gehaltvolles, wirklich vornehmes Weihnachtsgeschenk empfehlen. Zahlreiche Blätter brachten und bringen Leitartikel über das Buch, benutzen Teile davon zu Feuilletons; aus den überaus zahlreichen anerkennenden Urteilen der Kritik — uns ist keine abfällige Besprechung bekannt geworden — seien nur die wenigen nachstehenden Auszüge herausgegriffen: Magdeburgische Zeitung Nr: 559: Die^Frage, ob ein biographisches Denkmal des alten Kaisers nicht noch verfrüht sei, ob die Persönlichkeit und die Ereignisse seines Lebens uns nicht noch zu nahe stehen, als daß sich schon ein geschichtlicher Maßstab für ihre Beurteilung finden ließe, die Frage liegt nahe, aber sie wird angesichts dieser glänzenden historischen Leistung verstummen müssen. Gewiß waren die Schwierigkeiten ungeheuer: des Kaisers wundersamer Lebensgang umspannt alle geschichtlichen Phasen unseres Jahr hunderts von der napoleonischen Epoche und Preußens Demütigung und Erhebung bis zu Deutschlands Einigung — eine schier erdrückende Stofffülle, die nur zu leicht den Rahmen einer Biographie zu sprengen drohte und die vor allem die Gefahr in sich barg, daß sie das Bild der Persönlichkeit überschattete