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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.11.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-11-28
- Erscheinungsdatum
- 28.11.1914
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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^ 276, 28. November lg14. Fertige Bücher. 8931 In neuen Auflagen sind soeben im Xenien-Verlag zu Leipzig erschienen: z> Der Kriegs-Almanach 1914 (Xenien-Almanach für das Jahr 1915) 50 H / Geschenkausgabe in Halbpergament .F 2.— d^achdem unser Kriegs-Almanach in kaum drei Wochen drei Auflagen erlebt hat, bedarf es keiner weiteren Erklärung für die unbegrenzten Absatzmöglichkeiten, doppelt in dieser Zeit. Wiederholt möchten wir darauf Hinweisen, daß der Kriegs- Almanach, wie auch unsere übrigen Kriegsveröffentlichungen, bequem als Feldpostbrief versendet werden kann. Der Kriegs-Almanach 1914 enthält neben dem „Totentanz »nno neun" von Albin Egger-Lienz und Szenen aus der Holz- schnittfolae: „Der Totentanz" von Hans Holbein dem jüngeren folgende Beiträge: Wilhelm Arminius: Katzbach Sieger / Ernst Moritz Arndt: Den Deutschen zur Ermahnung / Walter Bauer: Serasewo Friedrich Kurt Benndorf: Auf den Schlachtfeldern von Metz / Walter Bloem: Weltensturm ./ Paul Burg: Paris kapi tuliert! / Richard Dehmel: Deutschlands Fahnenlied / Kurt Engelbrecht: Die Kulturbedeutung des Krieges / Richard Fischer: Meinem gefallenen Freund / Luise Gerhardt: Französische Emigranten in Weimar / I. C. Groß: In Leipzig am 18. und 19. Oktober 1813 / Otto Haendler: Tannenberg 1419 und 1914 / C. Hartl: Der Präventivkrieg Englands gegen die deutsche Flotte / Wilhelm Halbfaß: Aus Masuren / Gerhärt Hauptmann: Neiterlied / Rudolf Herzog: Das eiserne Gebet / Hermann Kienzl: Im Schützengraben / Karl Koberstein: mauvais bsron / Fritz von Ostini: Schicksals stunden / Rudolf Presber: Das eiserne Kreuz / Christian Nogge: Aus rauhem Kriegspfade / Curt Schawaller: Artille ristenlied / Gust. Schüler: Aufruf / Fr. Toegel: Deutschland 1914 Das Kriegsliederbuch zum Besten der Nationalstistung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen herausgegeben von vr. Eugen Müller, l.—, in Halbpergament 2.— Das Buch enthält die neuesten Dichtungen non Franz Adam Beperlein, Max Bewer, Walter Bloem, Richard Dehmel, Cäsar Klaischlen, Ferdinand Goetz, Gerhar! Hauptmann, Rudolf Herzog, Alsred Scrr, Franz Langheinrtch, A. De Nora, Fritz von Ostini, Rudolf Presber, Karl Rosner, Gustav Schüler, Hermann Sudermann, Ludwig Thoma u. v. a. Breslauer Zeitung: Höher noch, viel höher als im Jahre 1870 entflammte zu Beginn des letzt den Atem versetzenden Welt krieges die Begeisterung der deutschen Nation, und es standen in den ersten Wochen der Mobilmachung die Dichter in allen Lagern auf, jubelten den deutschen Stolz tn die Welt und sangen flammend von deutscher Tapferkeit und Treue. Es war ein Verdienst, diese Lieder der schnellen Vergessenheit, die heute im Drange der großen Tage und Taten doppelt schnell bahtneilt, besonnen zu ent reißen und gesammelt in einem schmucken, wohlfeilen Bändchen der Mit- und Nachwelt aufzubehalten, Dl. Eugen Müller hat sich dieser dankenswerten Arbeit unterzogen, und der Leuten-Verlag, der in unseren kriegerischen Tagen seine patriotischen Ziele erkannte und mit Festigkeit und Eifer verfolgt, hat dem Kriegsliedcrbuch 1914 eine so würdig, schlichte Ehrenhalle errichtet, daß man diesem trefflichen, selbstlosen Unternehmen die weiteste Beachtung herzlich wünschen wird und mit freudiger Erwartung dem angekündtgten „Siegesliederbuch 1914" entgegensieht. Bis wir aber vom endgültigen Sieg und Frieden singen können, sei das markige, mannhafte „Kriegsliederbuch" des Lenien-Verlags jeder Liebcsgabenkiste beigelegt, die htnausgeht zur Labe und Liebe unserer tapferen und treuen Brüder im Felde, zu Wasser und in der Luft! Franktireurfahrten und andere Kriegserlebnisse in Frankreich von Geh. Reg.-Rat vr. Christian Rogge. „O 2.50 Die Post: „. . . Der Versasser ist von der Universität weg mit dem 27. Jnf.-Rgt. nach Frankreich gezogen und hat mit ihm die wilde Poesie des Krieges aus gewaltigen Märschen, in bösen Biwaks, in Schlachten und Gefechten, dem eintönige» Belagernngs- dienst und ans abenteuerlichen Franktireurfahrten kennen gelernt. Die frischen und lebendigen Schilderungen von dem, was er dabei mit den Truppen erlebt hat, gehören mit zu dem Besten, was tn der bereits hochangefchwollenen Literatur der Kriegs erinnerungen zu finden ist." Akademische Blätter: „. . . Hochinteressant ist die Erzählung über die Franktireurkämpfe in der Normandie, die unseres Wissens noch nirgends von Teilnehmern geschildert sind . . . Das ganze Erinnerungswert ist von hohen völkischem Geist durch drungen und sehr anziehend zu lesen." Vorwärts, feste druff! Kriegsgeschichten von Paul Burg. 1.— Aaul Burg, der bekannte Dichter kernhaft deutscher Bauern- und Soldaten-Nomane, schenkt uns hier einen Band Kriegsnovellen, "r^die unseren tapferen siegreichen Kriegern im Felde bei der Rast gewiß ebenso willkommen sein werden wie allen, die daheim bleiben mußten, aber mit glühender Seele dabei sind, wo deutsche Soldaten Schlachten schlagen und siegen. Wir finden unsere Helden am Lagerfeuer, in der tosenden Feldschlacht, auf dem Marsche übern Rhein, Alldentschland nach Frankreich hinein, vor Paris . . . Und über allen webt, in allen lebt der echte Soldatengeist des deutschesten Feldmarschalls, der brausende Neitergeist Gebhardt Leberccht Blüchers: Vorwärts, Kinder! Immer vorwärts, feste druff! „Das politische Testament Peters des Großen" und Napoleon Bonapartes als Vermächtnisse zum Weltkrieg. kv.7W°tth?r^i?^- Literarisches Zentralblatt für Deutschland: Daß das sog. Testament Peters des Großen, bas vom französischen Schrift steller Lesur 1812 zum ersten Male ans Tageslicht gebracht wurde, ein Diktat Napoleons I. aus dem Frühjahr 18V7 war, diesen Beweis führte bereits im Jahre IMS der Stadtbibtiothekar 0i. Berkholz zu Riga in einer französisch geschriebenen Flugschrift die 1877 auch als Sonberarbeit tn deutscher Sprache erschien. Napoleon wollte damit seine grimmigsten Feinde bloßstcllen Ruß^ land und Englands er ist darin „ein Hellseher russischer, englischer und französischer Staatspolitik und Entwicklung ein Prophet geradezu sllr den jetzigen Weltkrieg". Zu dem Textabdruck dieses Schriftstückes gesellt List das in Stil und Gedankengang fast vollkommen gleiche politische Testament Napoleons, das der Verbannte aus St. Helena 1821 in den letzten neun Tagen seines Lebens niederschricb. Wortlaut und Rechtschreibung sind der ersten deutschen Übersetzung, 2, Auflage, Leipzig 1824, entnommen. Der Versasser schließt mit der Erzählung I. P. Hebels über den ruchlosen Überfall Dänemarks durch die Engländer im Herbst 1807, die Beschießung Kopenhagens, die Wegnahme der dänischen Flotte und der dänischen Insel Helgoland, besonders aber mit den markigen Worten Ernst Moritz Arndts über Englands drohende Stellung auf Helgoland, Belgien als deutsches Bundesland und die Notwendigkeit der deutschen Flotte sowie eines starken Deutschen Reiches. Mit Arndts „Teutschem Vaterlandslied" in ursprünglicher Fassung und Schreibart klingt das kraftvolle Büchlein aus. Beachten Sie die günstigen Bezugsbedingungen! Börsenblatt s. den Deutschcn Buchhauvel. 81. Jahrgang. 1193
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