i i s I! i 1 r> Deutsche Verlags- Anstalt, Stuttgart Demnächst erscheint: Adolf Fischer Menschen und Tiere in Deutsch-Südwest Gehefler M 4. - ord., M-2.80 netto, M. 2.60 bar; geb. M. 5.50 ord., M. 3.90 netto, M. 3 70 bar u. I I/10 Einbände, auch der Freiexemplare, M. 1.10 netto (^V:r Verfasser war längere Zeit Offizier der Schutzlruppe in Deulsch-Südwest und hat ^ sich dadurch eine gründliche Kenntnis von Land und Leuten erworben So mag sein Buch zu einer Zeit willkommen sein, wo das Schicksal unserer Kolonie mir besonderer Teilnahme von uns verfolgt wird. Das liebevolle Verhältnis des Jägers zur Natur kommt in prächtigen, die Stimmung eindrucksvoll wiedergebenden Schilderungen zum Ausdruck. „Feindselig sperrt das Land sich gegen Mensch und Tier. Drei Viertel des Jahres ist staubiges Grau der Grunvton der Landschaft. Verdorrtes Gras, welkes Kraut duckt sich am Boden. Mit scharfenDornen verteidigen Bäume undBüsche ihr unfrohesDasein. DurchglühterSand, heißes Gestein stöhnen im Sonnenbrand. Gleißende Luft tanzt über der Erde. Kein Fluß, kein Bach strömt fruchtbarer Niederung zu. Durch bleigrauen Äther zieht grausam bedächtig das heiße Gestirn die Tagesbahn. Drei Viertel des Zahres ist Trockenheit Lerrin des Landes " Es mag genügen, eine solche Stelle anzuführen, um ein Bild von der packenden, unwider stehlich in ihren Bann ziehenden Darsiellungskunst des Verfassers zu geben. And wie für die Natur, so findet Fischer auch für die Menschen und Tiere des „Feldes" Worte von zwingender Kraft Das im primitivsten Kampf um seine Nahrung bestehende Leben des Buschmanns mit seinen Jagden läßt uns der Verfasser miterleben; die Tierwelt der Kalahari, all die verschiede nen Antilopenarten, Giraffen, Gnus, Zebras usw. treten in scharf umrissenen Bildern vor uns. Man wird nicht übertreiben, wenn man Fischers Werk künftig als das am meisten in seinen Bann ziehende Buch über Deutsch Südwest bezeichnen wird. Leute besonders, wo jede direkte Verbindung mit unserer Kolonie aufgehört hat, möge dieses Buch einen stimmungsgewaltigen Eindruck von Menschen und Tieren in unserer Kolonie geben. Das Buch ist besonders auch für Jäger von hohem Interesse und bildet damit gewisser maßen ein Gegenstück zu dem bet uns erschienenen Zagdtagebuch Seiner Königlichen Lohest des Deutschen Kronprinzen. Ein Land, über das ein Deutscher ein solches Buch geschrieben Haft darf nie mehr aufhören, deutscher Besitz zu sein. — Wir bitten um rege Verwendung. Bestellzettel liegen bei. 4 s rl