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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.09.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-09-18
- Erscheinungsdatum
- 18.09.1914
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191409182
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1914
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7/^ l > z LiTjcheint werktäglich. Für Mitglieder des DSrjenvereinS z; Die ganze Seite umfapt 360 viergespalt. Petitzeilen. die Seile 3 ^ilt der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag eingeschlosjen," oder deren Baum kostet 30 Pf. De» eigenen Nnzeigen zahlen 5? ' ^ —^glieder für die Seile 10 ps.. für '/. S. 32 M. ftatt 36 M.. tt ?'/, S. NM. statt IS M. Stellengesuche werden mit 10 pj. pro l Seile berechnet. — Ju dem illustrierten Teil : für Mitglieder 1 .»nneryaio oes Tveurjcyen ^e»cyes. T»»cyim»rg»»eoer im v>e»»e oerecyner. — oem »»>ui»r»erlen ^en. für ^»»lg»,ever ^Deutschen Beich«^ zahlen für jedes Exemplar 30 Mark bez.?j des Dörsenvereins die viergespaltene Petitzeile oder deren Z 1536 Mark jährlich. Nach dem Nusland erfolgt Lieferung?! Baum 15 Pf-,'/«S. 13.50 M-.'/^S. 26 M.,'/,S. 50 M.; für Nicht- I? über Leipzig oder durch Kreuzband, an Nichtmitglieder in?j Mitglieder 40 Pf., 32 M.. 60 M.. 100 M. — Beilagen werden 5r 15 diesem Falle gegen 5 Mark Suschlag für jedes Exemplar. Z* nicht angenommen. —Beiderseitiger Erfüllungsort ist Leipzig 5? MAMüMÄMrft'limrAnsMrSM^e'M Nr. 217. Leipzig, Freitag den 18. September 1914. 81. Jahrgang. Redaktioneller Teil Zur Beschlagnahme von Karten, Plänen usw. In den Bezirken der einzelnen Generalkommandos ist das Verbot von Karten, Atlanten, Plänen und Reiseführern verschieden gehandhabt worden. Die Einziehungen sind viel fach durch untere Polizeiorgane ausgeführt worden, und es ist in die Sortimentsbuchhandlungen einzelner Städte starke Beunruhigung durch die Beschlagnahme gänzlich einwandfreier Artikel getragen worden. Damit ich meine diesbezüglichen Vorstellungen an den zuständigen Stellen nachdrücklich unterstützen kann, bitte ich, alles zur Verfügung stehende Material (Unterlagen usw.) mir umgehend, direkt unter meiner untenstehenden Adresse zugängig zu machen. Ich werde es sorgfältig und diskret verwenden. Berlin 8^V. 11, Dessauerstraße 13. Karl Siegismund, Erster Vorsteher des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. KriegSmatznahmen der buchhändlerischen Vereine. ii. (I siehe Nr. 214.) Verein der Deutschen Musikalienhändler zu Leipzig. Wie Ihnen bekannt sein wird, verfügt unser Verein über die Zinsen der hochherzigen Wolff-Röder-Stiftung im Betrage von ^ 5000.—, die vor kurzem durch Herrn Kommerzienrat Reichel um weitere ./k 2000.— erhöht wurde. Die Zinsen dieses Kapitals von 7000.—, die zur Unterstützung hilfsbedürftiger Musikalien händler zu verwenden sind, werden in der Kriegszeit zur Unter stützung der infolge des Krieges hilfsbedürftig gewordenen Musi kalienhändler ausgeschüttet. Weiter besitzt der Verein noch Stiftungen von einigen tausend Mark, deren Kapital ihm unter einer bestimmten Zweckbestimmung Übermacht worden ist. Der Vorstand hat beschlossen, da auch die ses Kapital stiftungsgemäß festgelegt ist, wenigstens die Zinsen zu Unterstützungszwecken zu verwenden. Aus laufenden Mitteln hat der Vorstand dem Unterstützungsverein Deutscher Buchhändler -/k 100.— bewilligt. Das Verhältnis zum Verlag und zum Publikum zu regeln, ist von Vereins wegen nicht versucht worden; einzelne, an Vorstands mitglieder persönlich gerichtete Anfragen von Verlegern, ob von jetzt an nur gegen bar zu liefern sei, wurden dahin beantwortet, daß es richtig sei, die bestehenden Kreditverhältnisse zwischen den Firmen aufrechtzuerhalten, also die Konten offen zu halten. Es ist auch erwogen worden, ob es zweckmäßig sei, den Ver einsmitgliedern ein Formular zuzustellen, mit dem der Verein das Publikum bittet, in Anbetracht der Lage seine Rechnungen so bald wie möglich zu begleichen; man hat sich jedoch keinen Erfolg davon versprochen, so daß zunächst davon Abstand genommen worden ist. Der Verein hat an alle Vereinsmitglieder in neutralen Län dern das untenstehende Schreiben gerichtet, und läßt demnach an diese Mitglieder wöchentlich oder auch zweimal wöchentlich Mitteilungen über die tatsächliche politische Lage versenden. Hoffentlich werden diese Sendungen auf neutralen Dampfern nicht von den Engländern beschlagnahmt. Leipzig, 12. September 1914. Der Vorstand des Vereins der Deutschen Musikalienhändler, vr. Robert Astor, Alfred Hoff mann, Vorsitzender. Schriftführer. Sehr geehrter Herr! Sie haben durch die Mitgliedschaft in unserm Verein Ihrer Sympathie für deutsche Organisation und deutsches Wesen Ausdruck gegeben, und wir begrüßen es aufs freudigste, daß Ihr Land in dem heißen Ringen, das uns durch neidische Feinde aufgezwungen worden ist, uns gegenüber wohlwollende Neutralität bewahrt. Wir nehmen wohl nicht mit Unrecht an, daß die authentischen Nachrichten über den Kampf, den wir führen, Sie interessieren wer den, und wir lassen Ihnen deshalb von heute ab regelmäßig wahr heitsgetreue Berichte über den Stand der politischen Ereignisse zu gehen. Wir bitten um freundliche Kenntnisnahme; das eine in deut scher Sprache abgefaßte Exemplar ist für Sie bestimmt, das andere bitten wir Sie der dortigen besten politischen Tageszeitung weiter geben zu wollen. Liegt es doch auch im Interesse der Zeitungen Ihres Landes, ihren Lesern wahre Berichte zu übermitteln und nicht die falschen Meldungen des Reuterbureaus oder der Agenee Havas. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit an unserer gerechten Sache und zeichnen mit kollegialem Gruß in vorzüglicher Hochachtung Der Vorstand des Vereins der Deutschen Musikalienhändler, vr. Robert Astor, Vorsitzender. A. Hoffman», Schriftführer. III. Buchhändler-Verband für das Königreich Sachsen. Auf Ihre Anfrage im Bbl. betreffs Kriegsmaßnahmen der buchhändlerischen Vereine kann ich zunächst leider nur rein per sönlich antworten. Als ich vom Kriegsausbruch auf meiner Ferienreise auf Bor kum überrascht wurde, bin ich natürlich, unter ziemlichen Schwie rigkeiten, sofort heimgeeilt. Hier überraschte mich die Mitteilung, daß ich voraussichtlich in Kürze ohne jedes Personal dastehen würde; meine eigene Einberufung — ich bin Vizefeldwebel im Landsturm — wurde mir in Aussicht gestellt. Die Arbeit der letzten Woche hatte sich im Geschäft aufgehäuft, da eine Post mich nicht mehr erreicht hatte. Hierzu kam ein ganz ungewöhnlich leb hafter Geschäftsgang, da hier größere Ersatztruppen-Verbände so fort zusammengestellt wurden und noch immer zusammengestellt werden. Der August brachte in seiner zweiten Hälfte eine mehr als 50 7«ige Ilmsatzerhöhung gegen frühere Jahre. Inzwischen ist ein völliger Personalwechsel eingetreten; ich selbst konnte nach eintägigem Kriegsdienst vorläufig wieder zurückkehren. Dazu die absolute Kopflosigkeit in Leipzig und bei einem großen Teil des Verlagsbuchhandels, die wahrlich nicht zur Vereinfachung des Geschäfts beitrug. Daß dies alles mir die Zeit und die Ruhe für die Erledigung von Vereinsgeschäften geraubt hat, kön nen Sie sich denken. Inzwischen sind die Erklärungen einzelner Vereine in Sachen Karteneinziehung, Einforderung der Außenstände, Rechnungsge währung des Verlags usw. erfolgt. Unter der ersteren haben wir 1413
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