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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.09.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-09-05
- Erscheinungsdatum
- 05.09.1914
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- Deutsch
- Sammlungen
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Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Redaktioneller Teil. 206, 5. September 1914. Name und Vorname: Firma: Dienstgradu.Truppenteil Klemm, Hermann Knaake, Waldemar Landgraf, Armin Markmorth, Ernst Matter», Georg Ntcdermeier, Max Nikliß, Franz Passow, Franz Pezoldt, Walter*) Polter, Hermann Schölling, Paul Schulze, Albrccht Spcnncs, Karl Wahle, Fritz Wegener, Robert Westerman», Georg Zeitz, Rudolf Dir.: Verlagsanstalt f. Lit. u. Kunst Hermann Klemm A.-G.in Berlin- Grunewald Lehrling i. H. Oswald Weigel in Leipzig i. H. Karl Block in Breslau t. H. G. I. Göschen'fche Verlagsh. G. m. b. H- in Berlin «. H. Karl Block in BreSlau t. H. Verlag d. Arztl. Rundschau in Mlinchen i. H. Karl Block in Breslau Inh.: Stillcr'sche Hof- buchh. in Rostock i. H. Bad. Lehrmittel- Anstalt in Karlsruhe t. H. G. I. Göschcn'schc Verlagsh. G. m. b. H. in Berlin i H. Karl Block in Breslau Teilh.: Otto Schulze in Cöthen (Anh). i. H. Friedrich Cohen in Bonn. Inh.: C. E. Klotz Ns. F. Wahle in Magdeburg Buchhalter t. d. Bestell- Anstalt in Berlin Mitinh.: George Wester mann in Brannschweig i. H. G. I. Göschen'fche Verlagsh. G. m. b. H- in Berlin. Oberlt. d. Res u Komp.- Führer im Jns.-Rgt Nr. 25. Kriegsfreiw im 74. Feldartill.-Ncgt. Landst. - Oberjäger tm 6. Schles. Jägerbat. Freiw. Sanitäts kolonne. Kriegsfreiw.im6 Feld- Art.-Regt. Kriegsfreiw. t. 1. Bayr. Fußart.-Rgt. Landwehrmann im 22. Landw.-Jns.-Rgt. Unteroff. im Res.-Rgt. Nr. 90. Einj.-Freiw.-Gefr. im Bad. Leibgrenad.-Rgt. Nr. 109 Gefr. d. Reserve (Truppenteil unbek.) Landwehrmann im 22 Landw.-Jnf.-Rgt. Unteroff. d Landw. in b 2. Ersatz-Batt. Feld Art.-Ngts. Nr. 75. Rhein. HÜs.-Ngt. Nr. 7. Leutnant d. R. im 6. Sächs.Jnf.-Ngt.Nr.107. Train-Bat. Nr. 5. Nittm. i. Braunschweig. Hus.-Ngt. Nr. 17. Gefr. d. Res. im Kaiser- Alexander-Garde-Gre- nadier-Rgt. Nr. 1. *) Liegt leicht verw. i. d. Klinik in Tübingen. Kleine Mitteilungen. Moratorium und Buchhandel i» Österreich. — Sie haben durchaus recht, wen» Sie in der Frage des österreichischen Moratoriums sich dahin äußer», daß kein österreichischer Sortimenter mutwillig von dem Moratorium Gebrauch machen soll. Das anzuregcn war gewiß auch nicht in der Absicht meines Artikels. Aber ich sehe zu nächst keine Möglichkeit für den Sortimenter in Österreich, auf die Wohltat des Moratoriums zu verzichten, wenn er andererseits alle Lasten desselben auf sich nehmen muß. Sie schlagen vor, kurzfristige Wechsel über die vor dem 1. August fälligen Forderungen anSzustellen. Solche Wechsel aber, die inner halb des Moratoriums a u s g c st e l l t werden, m ü sscn dann zum Termin auch ein gelöst werden, weil ja das Moratorium für diese innerhalb des Moratoriums cingegangenen Verpflichtungen nicht gilt. Wer aber kann dem Aussteller eines solchen kurz fristigen Wechsels verbürgen, daß zur Zeit der Fälligkeit dieses Wech sels nicht etwa doch noch das Moratorium besteht, und er demzufolge keine Deckung für den Wechsel beschaffen kann? Der Aussteller eines solchen Wechsels würde also leichtfertig handeln. Er würde ein Zahlungsvcrsprcchen abgcbcn, über dessen Einhaltungsmöglichkeit nicht er allein Herr ist. Dies ist der Grund, weshalb auch solche Deckung durch Akzepte für vor dem 1. August erwachsene Verpflichtungen österreichischer Firmen in den meisten Fällen derzeit untunlich er scheint. Wien, 2. September 1914. Hugo Heller. k. 8. Ich bemerke übrigens eben, daß in meiner am 81. August veröffentlichten Zuschrift insofern ein Irrtum enthalten ist, als es in Zeile 5 heißen muß: »vor dem 1. August entstandene Gcldfordcrnngen«. Wir verkennen keineswegs die Schwierigkeiten der österreichischen Handlungen und vereinigen unsere Bitte an die Verleger um Rück sichtnahme auf die dortigen Verhältnisse gern mit der des Herrn Heller. Aber es geht u. E. nicht an, ganz allgemein zu erklären, die österreichischen Sortimenter seien »nicht in der Lage, für diese (vor dem 1. August entstandenen) Verbindlichkeiten jetzt Deckung durch Wechsel zu schaffen oder angekündigte Tratten zu akzeptieren«. Auch hier wird es doch ganz von der Besonderheit der Verhältnisse ab- hängcn, ob und inwieweit die Schuldner ihren Verpflichtungen Nach komme» können. Wenn statt des fälligen Betrags ein Dreimonats- papier gegeben wird, so bedeutet dies nichts weniger als einen weiteren Kredit von 3 Monaten, ganz abgesehen davon, daß ja nichts im Wege stehen wurde, dessen Hcrgabe von einer Prolongation abhängig zu machen, falls das Moratorium verlängert werden sollte. Jedenfalls erscheint uns die »Leichtfertigkeit« in der Ausstellung eines Wechsels unter solchen Verhältnissen nicht so schlimm wie eine glatte, rücksichts lose Weigerung, sich mit den Gläubigern Uber die Art der Regelung fälliger Forderungen zu verständigen. Sie könnte schließlich dazu führen, daß diese Forderungen, unter Garantieübernahme einer Jnter- essentenvertretung, an eine staatliche Bank abgetreten würden, die wahrscheinlich weit weniger Entgegenkommen zeigen würde als der einzelne Verleger. Aus allen diesen Gründen und nicht zuletzt mit Rücksicht auf die weitere Kreditierung und das gute Einvernehmen zwischen Verlag und Sortiment glauben wir nicht, daß cs im Interesse des österreichischen Sortiments liegen würde, einfach zu erklären, daß an eine Ordnung der vor dem 1. August liegenden fälligen Forde rungen jetzt in keiner Weise zu denken sei. Kricgsausrus der Rektoren und Senate der bayerischen Hoch schulen. — Die Rektoren und Senate der bayerischen Hochschulen er lassen folgenden Aufruf an die Kommilitonen: »Die Musen schweigen. Es gilt den Kampf, den aufgezwungenen Kampf um deutsche Kultur, die Barbaren vom Osten bedrohen, um deutsche Erde, die der Feind im Westen uns neidet. Da entbrennt aufs neue der kuroi- teutonicus, die Begeisterung der Befreiungskriege lodert aus. Der heilige Krieg bricht an. Die ^Iwa inatsr entläßt mit ihrem Segen die Söhne, die sie zur Friedensarbeit, die sie zur Pflicht und Ehre und Freiheit er zog. Schart Euch als Krieger um die Fahnen, als Helfer um das Rote Kreuz. Ein jeder an seinem Platze mit Kraft und Trotz, mit Faust und Herz. Gott segne die Waffen, Gott segne den Kampf, Gott gebe den Sieg!« Die vereinigten Buchhändlcrvcreinc Leipzigs beabsichtigen zum Besten ihrer Kriegshilfskasse einen patriotischen Meisterbilder- Abend im Festsaale des B u ch h ä n d l e r h a u s e s zu veranstalten. Herr Verlagsbuchhändler Richard Jordan, der sich in den Dienst dieser guten Sache gestellt hat, wird »DasdeutscheBatcrlands- und Volkslied« in etwa 40 Gemälden nach Anton von Werner, Haug, Liezen-Mayer, Kampf, Hey, Bek-Gra» und anderen Meistern als farbige Lichtbilder mit instrumentaler und gesanglicher Begleitung Vor führern Diese eigenartige Vorführung hat Herr Jordan im Ans lande zur Förderung des Deutschtums, besonders in den baltischen Provinzen, wo er 10 Jahre lang gelebt hat, sowie in seiner Heimat stadt Stuttgart und in vielen anderen deutschen Städten, in letzter Zeit etwa 15mal auch in Leipziger Lehrinstituten, veranstaltet. Welche Begeisterung die stimmungsvollen vaterländischen Meister bilder überall hervorgernfen haben, geht aus den uns vorliegenden Urteilen hervor. Die am Dienstag, den 8. September, abends 8 Uhr stattfin dende Vorführung wird die erste öffentliche Veranstaltung dieser Art sein, zu der Eintrittskarten zu 60 und 80 I (Schüler je die Hälfte) in der Geschäftsstelle des Vereins der Buchhändler zu Leipzig, Plato str. 1a (B u ch h ä n d l e r h au s), Tel. 1155, zu haben sind. Es ist ratsam, sich im Vorverkauf mit Karten zu ver sehen. VpreWal. lOlnic Verantwortung der Redaktion: jedoch unterliegen alle Einsendungen den Bestimmungen tibcr die Verwaltung des Börsenblatts^ Freiwillige Kriegsleistungen. (Vgl. Nr. 184—186, 188—198, 201—204.) Den Sammlungen für das Rote Kreuz haben die Inhaber der Verlagsfirma Ferdinand Hirt L Sohn in Leipzig, Herr Dr. pllil. ü. e. Arnold Hirt 10 000 ,/k und Herr Georg Hirt- Reger 2000 überwiesen. Wie uns die Firma Ernst Keil's N a ch f. (August Scherl) in Leipzig mitteilt, beziehen sich die Angaben in Nr. 204 auf die ein- berufcnen Markthelfcr und Druckcreiarbeiter. Den eingezogencn Buch handlungsgehilfen wurde der ganze Monatsgehalt ausbezahlt und ihren Frauen als Kriegsunterstlitzung bis auf weiteres die Hälfte dieses Ge halts bewilligt. verantwortlicher Redakteur: EmilThomaS. — Verlag: Der Vdrsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches BuchhLndlcrhaud, Hospttalstratze. Druck: Ramm »Seemann. SLmtltch tn Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig, GerilbtSwea 28 svuchbändlerhanSs. 1356
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