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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.05.1914
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1914-05-01
- Erscheinungsdatum
- 01.05.1914
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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3908 Börsenblatt I- d Dlschii. Buchhandel. ikünslig erscheinende Bücher. ^99, l. Mai 1914. ^ Ver*lQ§ fbbp I^tterÄtur- und Kunst'" Im Vlai wird ersctieinen: T> k. Vlüller-bver: Soziologie der beiden Oetiettet ) k^ark, gebunden 4 Xlark In der „Soriologie der beiden" riebt der durch seine „Entwicklungsstufen der Menschheit" bekannt 1 gewordene Xlünctmer Soziologe die (Grundlinien einer neuen soriologischen Wissenschaft. Während die Xledirin nur einen leil der beiden behandelt, nämlich die Krankheiten der Organe des menschlichen Körpers, soll die ..soziologische Pathologie" diesen Kähmen überschreiten und alle menschlichen beiden einer wissenschaftlichen Bearbeitung unterwerfen. ^us der Orundlsge eines reichen Ktsterislr, das der Verfasser durch jahrelanges Sammeln rusammen- gebrscht bat. kommt er ru folgender Svstematik der beiden: I. Klasse: Ökonomische Konflikte, die sich innerlialb des einreinen Individuums sbspielen: 1. Krank heiten. 2. -Xtvpieen l^tvpcn sind Menschen mit angeborenen abnormen bigcnschgften des Körpers. Charakters. Intellekts). Z. Xliliosen: Schädigungen des Menschen durch das Milieu, die tlmwelt. II. Klasse: Oeneonomisctie Konllikte. die den Menschen als geschlechtlichen Wesen entstehen: 4. Sexuslkonflikte. 5. bsnulienkontlikte. III. Klasse: Demonomisclie Konflikte, das sind Konflikte der Menschen als sorisle Wesen: b. Inter- persönliche Konflikte lrwei Menschen gegeneinander). 7. Konflikte Zwischen dem einreinen und dem Staat, Ü. Oruppenkonslikte lr. k. Klassenseindschstten). 9. blerdenrwänge lbertebend r. k. aus den Konflikten durch veraltete Sitten), 10. Internationale Konflikte. 11. licrkonftikte lKonttikte, die den Menschen durch Oemütsberiehungen rum lier entstehen). Diese gesamte „hlsturgeschichte" der menschlichen beiden kann nur durch die Soriologie wissenschaftlich bensndelt werden. Denn alle beiden des Individuums sind sorisle Erscheinungen, die, wie die Statistik erkennen lässt, durch soriologische Oesetrmässigkeit bestimmt sind. - Das Orundproblem ist daher die Bekämpfung der menschlichen beiden durch soriologische Hinsicht und soriale Arbeit. ^E^So überraschend der Oedsnke ist, eine svstcmatische behre von den beiden des Menschen als soriales Wesen ausrustellen und als „soriologische Pathologie" eine Wissenschaft ru begründen, die ihre Ausgabe — eine neue Vtedirin — in der bieilung und Bekämpfung jener beiden ru erfüllen Hst: der Oedanke nimmt sogleich gelangen, und ein klick in das Such erweckt ein so starkes Interesse, dass niemand es unge lesen weglegen wird. Wir wollen doch alle glücklich sein! bine neue brkenntnis. die rum Olück führen kann, ist aus der „Zoriologie der beiden" ru lernen, die ihr Verfasser klar und berwingend in seiner schlichten Weise vor- trägt. bs ist ein kuch, wie es moderner und aktueller lin einem höheren 5inn) nicht gedacht werden kann. Wer es nicht liest und seine behre sich nicht ru eigen macht, verliert, was er rwsr noch nicht b. ^tüller-bver: Phasen der biebe kine Zoriologie cies Veriiöltnisses cie? (lesctilectiter Oie rntwici<!ungsstuken cle^ ^lensclilieit, ksncl V — Oeii 5 50 Pf., ged. 5 ivlsrk Münchener Neueste Nachrichten: Diese weni gen keispiele mögen den gewaltigen, wissenschaft lichen Wert des kucties beleuchten, das ebenso interessant wie belehrend und vor allem gemein verständlich verlasst ist. Der Oelebrte wie der Prak tiker wird aus dem Küche eine külle von Anregungen entnehmen können, jeder gebildeten brau der mo dernen 7eit aber wird es eine Kundgrube der kr- klärung ihrer Stellung und der voraussichtlichen Zukunft ihrer Schwestern sein. Selten ist cs einem Oelehrten so gelungen, die heikle krage des biebes- lebens^des Menschen in solch klarer, edler und vor nehmer Weise darrustellen. wie es hier geschehen ist. Kölnische VoIks-7eitung: Das anregende, geist volle kuch gehört ru den erfreulichen krscheinungen auf dem viclbesrbeiteten Oebiete; gebildeten besern bietet cs nach der stofflichen wie auch nach der formalen Seite viel Interessantes. der biebe uns aulreichnet. um dann seine brkennt nis mit einer bunten külle der merkwürdigsten kinrelbeiten sorgfältig ru unterstütren. Das Werk ist knapp und klar geschrieben, kintsch und treffend in seinen Sätren und Ausdrücken, bietet die Arbeit in all ihren, selbst den scheinbar kleinsten Details neue Perspektiven, die durch ihre kinfschheit oft verblüffen. Der klare, geradlinige Ausbau des piesenstoffes ist allein schon eine künstlerische lat. 7eit im kild, München: Das kuch ist eine der lesenswertesten brscheinungen auf dem Oebiet der kerugsbectmgungen. ln pectinung mit 25^, bar mit Partie tt/10 Wir bitten, dieses neue kuch von Dr. tdüller-bver. dem ein grosser /^bsatr gewiss ist, allen irgendwie in ketrscht kommenden Kunden vorrulegen. ks ist kein kuch von exklusiver Wissenschaftlichkeit, sondern menschlich und verständig gefühlt und geschrieben. < Z
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