?V^ei Balzac findet jeder seine eigene innere und äußere Welt, nur gedrängter, seltsamer, von innen heraus durchleuchtet. Hier sind die Mächte, die ihn bestimmen, die Dämonen, die in uns wühlen. Hier ist vor allem die große Stadt, die wir gewohnt, sind, oder die Provinz, in ihrem bestimmten Verhältnis zur großen Stadt. Hierist dasGeld, die ungeheureGewaltdesGeldes, dicPhtlosophie des Geldes, in Gestalten umgesetzt, dcrMnthos des Geldes. Hier find die sozialen Schichtungen, die politischen Gruppierungen, die mehr oder wenigernoch dieunserensind, hier ist das Fieber des Cmpor- kommens, das Fieber des Gelderwerbs, die Faszination derArbeit, die einsamenMysteriendesWnstlers, desCrfinders, alles, bis herab zu den Erbärmlichkeiten des kleinbürgerlichen Lebens, zur kleinen Geldmisere, znm mühsam und oft geputzten Handschuh, zum Dienst botenklatsch." Mit diesen Worten charakterisiert Hugo von Hof mannsthal die beiden großen Balzac'schen Romane, deren neues Er scheinen wir hier ankündigen können. „Die verlorenen Illusionen", ieneabenteuerlichenErlebnisseLuciensvonRubempre,werdenimmer von neuem und immer wieder gelesen werden. „Loufine Bette" ist >alzacscherErzä Nthält,V0Nr> Weisheit glüht. Die beiden Romane, die in unserer früheren Aus gabe je 2 Bände füllten, erscheinen nun in je einem Bande großen Formats, auf reinstem holzfreien Papier von Poeschcl 6c Trepte schön gedruckt, und sowohl in einfachem Halbleinenband, wie reicherem Halbpergamentbande. Wir liefern, wenn vor Erscheinen bestem, je 2 Exemplare mir 4w/° (Einband netto) und Partteen von Il io Exemplaren imr 33'///, Der Insel-Verlag