80I L mr,enbI°tt s. d. DNchn. «uchh-nd-l. Künftig erscheinende Bücher. lXi 188. 29. August 1919. M Zum 80. Geburtstag von Hans Thoma am 3. OkL. 1919. ^ W In Kürze erscheint: Das 1.—8. Tausend von Aus „Wege zum Frieden": Hans Thoma Wege zum Frieden Dritter Teil der „suchenden Seele" Steif kart. M 2.50 Vorzugsausgabe auf echt van Geldern-Bütt. in 300 numerierten Expl. Jedes enthält als be- sond. Schmuck die Wiedergabe ein. Iesusbildes a.d. Jahre 1919. In Lalbleder gebd. M 18.- Inhalt: Vorwort zur Rechtfertigung meiner Meinungen — Von guten Menschen — Freue dich deiner Arbeit, mit der du dienen kannst dir selbst und deinem Volke! — Friede! — Larfenklänge einesPilgers amStrome des Vorübergangs. Von den beiden vorhergehenden Bänden urteilte die „Tägliche Rundschau": An die Edda wird man bisweilen erinnert, an den Geist des Wesiobrunner Gebets oder auch an die alten Mystiker." Der neue Band hat die gleichen Vorzüge: tiefste Innerlichkeit, Schlichtheit und eine Bildkraft des Wortes, die jedem angcht, dem Gebildeten und dem Mann aus dem Volk. — Hans Thoma's 3 Bücher von der suchenden Seele sind wahre Volksbücher. „Jetzt, wo Deutschland elend und krank in Fieberwahn liegt, von allen Seiten mit Zer trümmerung bedroht ist — jetzt ist die Stunde der stillen Deutschen gekommen, derer, die ohne es zu wissen oder zu wollen, nicht anders sein können als deutsch, die bereit sind, in duldender Treue mit ihrem Vaterland durch dick und dünn zu gehen, der frommen Deutschen, die gar nicht wissen, daß es fremde Götter gibt, die von den Gierigen angebetet werden, der Armen im Geiste, der Ungebildeten, die wunschlos zufrieden mit ihren kleinen Lebenssteuden spielen, deren Wissen nur darin besteht, daß jeder Sterbliche sein Kreuz durch Freud u. Leid des Lebens tragen muß, die in ihrer Genügsanikeit fröhlich sein können, weil sie die wahre Heimat der Seele in ahnungsvoller Sehnsucht ahnen und erkennen " in Ich bitte auf Lager zu halten: m 13. Tausend: Hans Thoma, Die zwischen Zeit und Ewigkeit unsicher slatternde Seele. Mit Zeichnungen. Kart. M 2.50 12. Tausend: Hans Thoma, Seeligkeit nach Wirrwahns Zeit. Kart. M 2.50 Vorzugsausgabe auf echt van Geldern - Bütten mit der neuesten eigenhändig unterschriebenen Originalphotographie Lans Thomas. In Lalbleder geb. M 18.— Urteile der Presse: Mannheimer Tageblatt: Man kann und soll dieses Büchlein des Schriftstellers und Predigers Thoma nicht trennen von seinem künstlerisch-schöpferischen Lebenswerk. Beide Auswirkungen seiner Kraft find aus der wunder- samenEinheitseinerungebrochenenNalurhervorgegangen. Frankfurter Ztg : Ein Anermüdeter, blickt Äans Thoma, der greise Maler und Fabulierer in den Strudel der Zeit. Im Vergänglichen sucht er das Ewige, im Dunkel das Licht, und kindlich fromm fühlt er sich in Gottes Lut. Der Tag: Das Bekenntnis eines Menschen, der sich mit den Rätseln des Daseins auseinanderzusetzen sucht und erfüllt ist von jener heiligen Scheu, mit der jeder echte Philosoph ins Reich der Erkenntnis tritt. Illustrierte Zeitung: So schaut ein ehrwürdiger Welt weiser auf das Treiben der Menschen mit göttlich guten Augen hernieder. Christliche Welt: Dies Büchlein stiller Gewalt. Volkserzieher: Den relißiosus im Künstler drängt es zum Worte. Hochland: . .. Die alte Sehnsucht, das stille deutsche Wesen, das sich nach innen und außen finden und nennen will, das den Dingen und sich in den Dingen den Namen geben »ill. Weserzeituug: Ein ergreifendes Glaubensbekenntnis. Die ganze Kinderseele des Mannes spricht sich aus.