7898 Börsenblatt f d. Dtlchn- Buchüanbet. Fertige Bücher. X: 183, 26. August 1919. In unserem Kommissionsverlag erschien soeben: pastefob Geheimvrrfahren zum Selbstanfertigen von pastefob - pastetrnflcisch ohne Bindemittel und ohne Beeinträchtigung des Fleisch-Geschmacks Tasche mit 1 Heft Beschreibung und 1 Heft Rezepte und einer Probe des Gewürzes Preis 3.60 ord., ^ 2.60 no., ^ 2.25 bar 1 Probe-Ex. bar für ^ 2.— Noch lange werden wir an dem Mangel von Fleisch zu leiden haben. Da erscheint als Netter das amtlich geprüfte, zum Patent angemeldete Paslefob - Fleischstreckversahren, um aus wenigem viel zu machen. Bei vielen Großverbrauchern: Volksküchen, Speiseanstalten, Krankenhäusern, Lazaretten, Sana torien, Kantinen, Gaststätten, Hotels. Fleischereien, Lebensmittel- ömiern u. a. hat sich das Streckmittel durchaus bewährt und wird hiermit auch den einzelnen Familien zugänglich gemacht. Jede Hausfrau ist Käuferin, k Massenabsatz leicht zu erzielen. Plakate und Prospekte stehen zur Verfügung. Z Versand nur bar. Firmen, die im großen vertreiben wollen, bitten wir, sich direkt an uns zu wenden. Hermann Minjon vkrlagsgrftUchost m. b. h. Frankfurt a. Ul., öraubachstr. 25 Infolge der anhaltenden Steigerung der Herstellungs- und allgemeinen Un kosten, insbesondere der Gehälter, sehe ich mich veranlaßt, von heute ab den bis herigen Verlagsteuerungszuschlag für alle bis Ende Dezember zyZS erschienenen ver- lagswcrke von 2,0°/» auf 40»/» zu erhöhen. Dieser Zuschlag wird wie seither rabattiert. Meine vom Januar Zglg ab erschei nenden Werke und neuen Auflagen liefere ich ohne Verlagszuschlag. Diese Werke sind also lediglich mit einem Sortimentszuschlag von zo°/o zu verkaufen, während die bis Ende erschienenen vcrlagswerke mit einem Verlagszuschlag von 40V» und mit einem Sortimentszuschlag von Z0°/-> ver kauft werden müssen. München, den 2,j. August Wg. I. F Lehmann's Verlag. Verlag Aurora :: Dresden-Weinböhla (/) Soeben wieder lieferbar: Theo Pilmar: Spiel der Wellen Geschichten. Preis vornehm gebunden M. 5.— (Lin Band von Meisternovellen, die uns aus dem Alltag, aus den Niederungen des Lebens auf Löhen ^führen, wo die Sonne wärmer leuchtet und die Sterne brennender strahlen; Phantasien, in denen bald die Land der Gottheit, bald des Teufels Fault einzugreifen und ein Menschenschicklal zu leiten scheinen. Zn diesen Novellen schwillt an irgend einem Punkte die große Besäiwinatheit der Seele auf und bringt zu Ziel und Ende und Klarheit, was an inmitiver Erkenntnis in ihr lag. Es ist viel Außerordentliches, was über Mann und Frau und die Larmowen der Seelen darin gesagt ist. Der absichtslose Leser und der literarische Be obachter werden mit wachsendem Interesse vor diesem Novellenband sitzen, und wenn sie ihn dann befriedigt aus der Land legen, werden sie es mit dem Gefübl tun, keine müßige, verlorene Lektürstunde damit verbracht zu haben, sondern eine anregende und reizvolle, wie in Gesellschaft eines feinen und sympathischen Menschen. Das Buch verkauft sich spielend leicht in gröberen Partien!