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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 10.07.1919
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1919-07-10
- Erscheinungsdatum
- 10.07.1919
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191907102
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1919
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Redaktioneller Teil. X- 143, 1». Juli 1919. - ,:b ^ s« ,'!»'> " ,°t- < ' -akL "i ' 7.' „g - z 4ck. Der Anspruch des Sortimenters muß für Schriftwerke, deren Ladenpreis aufgehoben oder herabgesetzt ist, inner halb eines Monats nach Bekanntmachung des Verlegers im Börsenblatt oder mangels einer Bekanntmachung inner halb eines Monates nach anderweitiger Kenntnisnahme des Sortimenters beim Verleger geltend gemacht werden. Verlangt der Verleger in den letzten sechs Monaten fest oder bar bezogene Schriftwerke vor Aufhebung oder Herabsetzung ihres Ladeupreifcs durch Anzeige im Börsenblatt zurück, so finden die Bestimmungen des 8 33k der Vcrkehrsorduung sinngemätze Anwendung. 8 33 k. Am Schluffe des Paragraphen ist in Klammern hinzuzusügen: <ß 4ä). 8. Antrag der Herren Paul MlsAwlllM-Berlin, Albert Diedttilh Pirna. Otto Pactsch-Königsberg, I. H. ElKardt- Heidelberg, Ernst Lchmrsahl-Berlin: Die Hauptversammlung wolle folgende Entschließung annehmen: Der Vorstand des Börsenvereins wird ersucht, den jetzt bestehenden allgemeinen Teuerungszuschlag von lvstß ge mäß § 1 der Notstandsordnung nnverzüglich zu erhöhen, sobald a) ein erheblicher Umsatzrückgang beim Sortiment ohne entsprechende Unkostenverminderung oder l>) eine weitere erhebliche Steigerung der Geschästsunkosten ohne entsprechende Umsatzerhöhung oder es eine weitere Verschlechterung der Bezugsbedingungen des Verlags eintreten sollte. 9. Neuwahlen. I. In den Vorstand und in die Ausschüsse des Börjenvereins: Es sind zu wählen: Vorstand: Der zweite Vorsteher an Stelle des Herrn Geh. Hofrat, Kommerzienrat Karl Siegisnnmd-Berlin, der Erste Schatzmeister an Stelle des Herrn Hans Volckmar-Leipzig. Rechnungs-Ausschuß: Zwei Mitglieder an Stelle der Herren H. O. Sperling-Stuttgart und Dr. Walter Kohlhammer. Stuttgart. , Wahl-Ausschuß: Vier Mitglieder an Stelle der Herren Geh. Kommerzienrat Dr. Oskar Beck-München, Kommerzienrat Carl Schöpping-München, Dr. Ernst Vollert-Berlin und Alfred Voerster-Leipzig. Verwaltungs-Ausschuß: Zwei Mitglieder an Stelle der Herren Leopold Hagemann-Leipzig u. KarlW.Hiersemann-Leipzig. II. In den Verwaltungsrat der Deutschen Bücherei: Es sind elf Mitglieder des Börsenvereins zu wählen. Vorsitzender, Erster Vorsteher des Börsenversins, Hosrat vr. Arthur Mein er-Leipzig: Meine hochgeehrte» Herren! Ich erlaube mir, Sie im Namen des Vorstands des Börsenvercins hiermit hcrzlichst willkommen zu heiße». Insbe sondere begrüße ich unser verehrtes Ehrenmitglied Herrn Oberbürgermeister Geheimrat vr. Dittrich, der auch in diesem Jahre Aer Versammlung beiwohnt, den Förderer des Börsenvercins und den warmen Freund unserer Bestrebungen. Ich begrüße »besonders die ans Deutsch-Österreich und ans der deutschen Schweiz hierhcrgekommenen Mitglieder zu dieser Stunde. Zu meiner Freude höre ich durch den Wahlausschuß, daß der Besuch der Versammlung größer ist als in anderen Jahren. »<Bravo!> Ich hoffe, daß die Verhandlungen zu einem guten Ende führen, und bitte, sich bei den Reden möglichst kurz zu fassen, denn unsere Tagesordnung ist groß. Ich stelle zunächst scst, daß die Einladung zur Hauptversammlung und die Veröffentlichung der Tagesordnung satzungs gemäß, und zwar durch Bekanntmachung im Börsenblatt vom 2. und 8. Mai dieses-Jahres, ersolgt ist. Demnach eröffne ich die ordentliche Hauptversammlung. Ich bitte, als Stimmzählcr walten zu wollen, die Herren Jäh und Dicderich. Herrn Schumann bitte ich, die Redner liste zu führen. Diejenigen Herren, die das Wort nehmen wollen, bitte ich, sich bei ihm zu melden. Wenn wir uns hier auf eine etwas erhöhte Estrade gestellt haben, so bitten wir, uns dies nicht als Hochmut auszulegc». (Heiterkeit.) Bei der schlechten Akustik des Saales möchten wir mit unserer Stimme über die ganzen Mitglieder hinwcgkommen. Deshalb bitte ich auch, daß die Redner sich aus die Rednerkanzel begeben und von dort aus ihre Reden halten. Wir treten nunmehr in Punkt 1 der Tagesordnung ein: Geschäftsbericht über das Vcrcinsjahr 1S18/IS. Es ist in den letzten Jahren nicht üblich gewesen, daß der Geschäftsbericht verlesen worden ist. Ich nehme an, daß es genügt, wenn ich die einzelnen Punkte aufruse und zur Aussprache stelle. Sind Sie damit einverstanden? lZustimmum.) Widerspruch ersolgt nicht. Meine Herren, als wir den Geschäftsbericht nicderschrieben, konnten wir nicht ahnen, daß sich die politischen Verhältnisse Deutschlands weit ungünstiger gestalten würden, als wir es damals voraussahen. Unsere Feinde wollen uns einen Frieden ans zwingen, der das politische und das wirtschaftliche Deutschland vernichtet. An allen Grenzen sollen deutsche Gebietsteile abgetreten werden. Unsere Gesungenen sollen weiterhin in Knechtschaft schmachten. Ungezählte Milliarde» sollen als Kriegsentschädigung gezahlt werden. Aber »och weiter gehen die grausamen und maßlosen Forderungen unserer Feinde. Ein Manu, dem ein Arm abgeschlagen ist, kann sich noch mit dem andern betätigen, ein Mann, dem ein Bein abgenommen ist, kann immerhin noch gehen; aber ein Mann, dem das Herz aus der Brust gerissen werden soll, kann nicht mehr leben, und das Herz heißt: deutsche Arbeit. Wenn die Feinde uns verbieten wollen, zu arbeiten, dann ist es mit Deutschland vorbei, und deshalb ist es undenkbar, baß der Friede in dieser Fassung angenommen wird, wie man ihn uns jetzt anbietet. -Wir wollen frei sein, wie die Väter waren. Lieber den Tod als in der Knechtschaft leben!« <Lebhaftes Bravo.) 554
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