X- 137, 3. Juli 1919. Künftig erscheinende Bücher. «irlnidl»» I. d. DU«». «»««-»da. 6961 Als offizielle Kundgebungen des Reichswirt- schafksministers Wissell und des Flitterstaats-- sekretärs Wichard von Moellendorff er scheinen in Kürze als neueste Lefte der Schriften folge „Deutsche Gemeinwirtschaft" 5. TiEe/rck Der Aufbau der Gemeinwirtschaft. Denkschrift des Reichswirischafts- Ministeriums vom 7. Mai 1919 (verf. von Wichard v. Moellendorff (Heft 9) br. etwa M 1.50. L. Wiffell und W. v. Moellendorff Wirtschaftliche Selb st Verwaltung Zwei Reden. (Heft 10) br. etwa M 1.50 ^ a«/ ^kasse/ra-- /r- -//te / /4e- , ckmFt -er ^/ere-eert/Fee Lae-e§te//«/rF. ! tfti/r t/ee Oeme/zn^/^tsc/ts/it or«c/>/ene/i I /o/^enr/e //etite. /c/r L/tte Le^o/icla/'L c/»s //e/t I r^o/7 IV. /ra/te/7.- i l: Wichard v. Moellendorff, Von Einst zu Einst. ! Der alle Fritz, I. G. Fichte, Freiherr vom Stein, Fried rich List, Fürst Bismarck, P. de Lagarde über Deutsche f Gemeinwirtschaft. br. M 1.20 s 2: A. C. M. Riech Verschwendung im Lande!. ^ br. M 1.20 k 3: Reinhold Planck, Vom Privatrechtzum Ge- mcinrecht. br. M 1.20 > 4: Friedrich Wilhelm, Fürst zu Menburg und j Büdingen, Zwangssyndikate, Monopole und Steuern, br. M 1.20 ! 5: ErichSchairer,Rathenau-Brevier. br.M 1.20 ! 6: Lans Paasch, Zinsablaß, 'br. M - 80 j 7 r Theodor v. Pistorius, Steuer oder Ertrags anteil? 'br.M 1.50 n 8: Fritz Naphtali, Kapitalkontrolle, 'br. M 1.20 U * ^ 20»/o Zuschlag Die Denkschrift war ursprünglich nicht zur Ver- j öffentlichung bestimmt. Sie ist aber durch eine ! Indiskretion teilweise in die Öffentlichkeit durch l die Zeitungen gedrungen und wird darum hier ! nachträglich in vollem Wortlaut und mit allen ! Anlagen veröffentlicht. — Die Rede von Wissell wurde am 5. Juni 1919 vor dem r „Verein Berliner Kaufleute und In- i dustrieller" gehalten,die von W.vonMoellen- i dorff am 12. Juni 1919 vor dem „Neichsver- k band der deutschen Industrie". Beide t Reden dienten dazu, die Industrie über das i Programm eines gemeinwirtschaftlichen Sozia- ! lismus aufzuklären. Sie finden hier ihre erste l authentische Veröffentlichung. Der Ausgangspunkt der Gemeinwirtschaft ist nach Wissell Lebung der Arbeitsfreudigkeit. Darum muß der Arbeiter nicht nur an den politischen, sondern auch an den wirtschaftlichen Vorgängen innerhalb der Volksgemeinschaft und der Wirtschaftskörper beteiligt werden. Die Wirtschaftskörper müssen gebildet werden durch Gliederung der Unternehmer zu Fachverbändcn, an denen die Arbeiter paritätisch beteiligt werden, sodaß jene die wirtschaftliche Mitverantwortung übernehmen. Also an Stelle bürokratischer Kriegswirtschaft steht die Selbstverwaltung und das genossenschaftliche Prinzip, sodaß eine Arbeitsgemeinschaft der deutschen Arbeitgeber und Arbeiter herauskommt. men/e Mm Zlll/Lau e//re§ nei/e/r /rac/h ükem l«) I k, N Gemeinwirtschaft als Programm des ^ Reichswirtschastsministeriums! „Selbstverwaltung heißt Selbstverantwortung." „Das vernünftigste Volk wird töricht, wenn es nicht geführt wird." Wichard von Moellendorff.