L036 «Sr,k«»laU I. d. D»chn. »uch?»nd-I. Fertige Bllcher. 2S6, 2. November 1918, iVas Jahr 1913 hatte zwischen all öle ernsten Jahrhunöertgeöenkbücher noch eia Helles, freundliches Such gelegt, ein Sonnenkinö unter üen Neuerscheinungen, öen Heimatbüchern dieses Jahres. Und wir, denen fich das vilö Sachsen« von dereinst durch so manche Jahrhunürrlschrlft als das eines verwüsteten, ausgesogenen Landes in das erschütterte Herz gezeichnet, wir tauchen aufatmend in öen Hellen Frieden dieses Suche» u. freuen uns mit all der Vehag- lichkeit, die stch um die Mitte des vorigen Jahrhunderts wieder über Dresden breitete. Ja, dos frohe Sehagen dieser ganzen frommen und schönen Artt leuchtet aus dem Lebensbild, das eine behutsame Hand nach öen Erzählungen einer achtzigjährigen Dresö- nerin, eben des „Sonnenkinöes" gezeichnet. Eine sonnige Seele, eine, die nach ihrem eigenrnslusspruchaieetnenschlechtenMenschen gesehen, s» geht das Machen Rrohn aus dem alten, lindenbeschatteten Zamilienhaus in der Namprschen Gaste, tapfer und treu und ein wenig schüchtern, von einer unendlichen, immer ausgieichenöen Liebe, seinen weg, bis diese große Liebe am Ende durch die de» prächtigen Hüttenschreibers gelohnt wird. Eine sonnige Seele - und ein Sonnenglanz geht von ihr über dos ganze Stück M- Dresüner Familienlebens, über die ganzetürme reiche Stadt, wir lernen Dresden lieben kn dieser Marie Rrohn. Und um deswillen, daß in dieser als selbsterzählte Jugenö- btographie üargestellten Geschichte sich die Sitten u. Sräuche jener Zeit - nicht nur die Dresdens mit üen markanten Gestalten eines Geheimrats Earus, eines Rietschel, auch die der sächsischen und preußischen Lanfltz - so treulich spiegeln, daß hier humorvoll un warm ein überaus glückliches Familienleben geschildert wird, sei dieses Such mit seinen reizvollen heimatvignetten u. Sildern, die stch so gut in den behaglich altertümelnden Stil fügen, in alle Hände und Häuser unserer Heimat empfohlen. lder Fortschritt-Leipzig.) '1 Murg. Nicolaus, Sonnrnkin». Llnr Zamillengeschlchto, Sr» «rlnnrrung-n einer sojlihrlgrn dr-sSnerin nacherzSb». z. Nufl. Noch auf holzfreiem Papier und mit 7 VilS- lafeln geh. m 7.—. Verlag oon L. LuSn>. Ungelenk, vr»»0r»-n., wallflr. o. Mreä Kröner Verlag in l,eipLl§ In meinem Verig§ ist soeben ersckienen: Pkll080pki8eke Kultur (gesammelte Lssazrs Von tieor§ 8immel Zweite, vermehrte -Vuklaxe Or. 8°. Oekettet kt. 7.50 I^>er kürriick verstorbene Verkssser bst in diesem t—^ Luck eins Keike tsinsinni^er NuksLtre ps/cbo- loAiscker und üstbetisck pbiiosopbiscber bistur russmmenAetgsst. Sie sincl so Aescbrieben, dass suck Aebiictets I_sien sie gemessen unc! -^nre^unA dsrgus scböpken können. V0lkerp8yek0l08ie büne Untersucbung Oer LntvvickIunZSMsetlre von Lpracbe, kt^tkus und Litte Von Willi elm Wunäl Dritter Lariä: Oie I^UN8l vritte, neu bearbeitete Auflage 6r. 8". Oekektet kt. 16.— neue ^ukisZs ist in aiien 'keilen gensri durebZeseben und clurcb OmsrbeitunAen und binscbaltunZen er§3nrt worden. Insbesondere but das die bildende Kunst bebgndeinde Kspitel nebst den mit ibm russmmenbsnxenden kuskübrunZen über dis sIIZemeine 'bkeoris der Kunst eine ein- Areikende bleubesrbeitunA erkukren.