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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.11.1918
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1918-11-23
- Erscheinungsdatum
- 23.11.1918
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- Jahr1918
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A? 271, 23. November 1918. Redaktioneller Teil. 10 318) 10352) 10 347) 10 341) 10 385) 10 338) 10 387) 10 337) 10 336) 10 342) 10 345) 10 35S) 10 33S) Schaester, Hanns, ln Fa. Bahnhosbuchhandiung Starnberg Hanns Schaefser in Starnberg. Schmitz, Ferdinand, in Fa. Bahnhof-Buchhandlung, Buchdruckerei, Papier- und Schreibwarenhandlung Ferdinand Schmitz in Radolfzell. Schulz, Walter, in Fa. Carl P. Chryfeliuslsche Buchhandlung in Berlin. Seidel, Frau Antonte, in Fa, Antonie Seidel in Berlin-Pankow. Straßburger, Emil, in Fa. E. Luppe's Hosbuchhandlung E. Straßburger in Ballenstedt. Verhetz, Hans, in Fa Hans Verhetz in Hannover. Wagner, Frau Maria, in Fa. Martha Wagner in Berlin. Walther, Franz, Geschäfts?. der Fa. C. G. Naumann G. m. b. H. in Leipzig. Weber, Otto, in Fa. Otto Weber in Heilbronn. Wengenmahr, Max, in Fa. Max Wengenmayr in Jmmenstadt. Wieck, Gustav, Direktor der Fa. Spremberger Buch- u. Kunsthandlung G. m. b. H. in Spremberg i. L. Wtndisch, Frau Elsa, in Fa. Paul Müller vormals Graser'sche Buchhandlung in Stollverg t. E. Wunderlich, Ernst Rainer, in Fa. Rainer Wunderlich in Leipzig. Gesamtzahl der Mitglieder: 3857. Leipzig, den 22. November 1918. Geschäftsstelle des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. vr. Orth, Syndikus. *) Die dem Namen Vorgesetzte Ziffer bezeichnet die Nummer in der Mitgliedeirolle. Mitteldeutscher Buchhändler-Verband. Herd st Versammlung inFulda am 6. Oktober 1918. Trotz der außerordentlichen Reiseschwierigkeiten — einige Mitglieder waren seit früh 4 Uhr unterwegs — hatten sich zu der um ^12 Uhr beginnenden Sitzung 20 Mitglieder einge funden. Als Vertreter der Deutschen Buchhändlergildc hatten wir die Freude Herrn Eckardt-Heidelberg, Vorsitzenden des Badisch-Pfälzischen Verbandes, begrüßen zu können. Der Vorsitzende Herr Scheller erstattete den Geschäfts bericht, wonach die Mitglicderzahl im vergangenen Jahr von 136 auf 144 gestiegen ist. In den Vorstand traten ein die Her- ren G. Braun, Marburg, und H. Tie bemann, Frank furt a. M. Dem Schriftführer des Verbandes Herrn v. Mayer wurden als dem Besitzer der K e s s e l r i n g's ch e n Hofbuch- Handlung und Verlag, die vor 100 Jahren in Hildburg hausen, und der Alfred Neumann'schen Buchhand lung, die vor 50 Jahren in Frankfurt a. M. gegründet wurde, die Glückwünsche des Verbandes ausgesprochen, mit dem Wun sche, daß er beiden Geschäften noch lange in gewohnter Frische vorstehen könne. Der Geschäftsbericht behandelte sodann die Hauptfrage des letzten Jahres, den Teuerungszusch lag, den vom Verbände mit der Presse geführten Schriftwechsel und die der gleichen Frage gewidmeten Verhandlungen in Leipzig und Goslar. Die Frage der Beschaffung von Lesestoff für Heer und Marine hat im Mitteldeutschen Verband zum Teil eine recht befriedigende Lösung dadurch gesunden, daß Herr Landesrat Beck, Kassel, für die Berücksichtigung des Provinz- duchhandels «intrat, während in Frankfurt und im Regierungs bezirk Wiesbaden nichts erreicht werden konnte. An der Liefe rung für den Regierungsbezirk Kassel waren 23 Kollegen be teiligt, die geschäftliche Angelegenheit wurde durch Braun- Marburg erledigt. Der Verband konnte Herrn Landesrat Beck, Kassel, als Spende für fahrbare Kriegsbüchereien ^kk 500.— überweisen, und es ist zu hoffen, daß der Verband auch von Herrn Divisionspfarrer- Hoppe bet Anschaffungen berücksichtigt werden wird. Verschiedenen Anmeldungen für das Adreßbuch gegenüber mußte sich der Vorstand ablehnend Verhalten, da es sich in den vorliegenden Fällen offenbar nur um eine bequemere Aus nutzung der für den Bllcherabsatz zurzeit günstiger scheinenden Konjunktur handelte. Auf der Süddeutschen Buchhändlermesse war der Verband in diesem Jahr zum erstenmal vertreten. Es wurde beschlossen, mit den benachbarten Kreisvereinen durch Besuch der Haupt versammlungen engere Fühlung zu nehmen. Kleinere Orts vereine neigen — wie das benachbarte Wiesbaden zeigt — leicht zu Eigenbrötelei, namentlich wenn derartige kleine Vereine weder die größeren Versammlungen besuchen, noch Fühlung mit den sie umschließenden Verbänden halten. Auch diesmal fehlte Wiesbaden, sodaß zu befürchten ist, daß die dortigen Handln» ge» in Unkenntnis der Tinge die Durchführung der Teuerung» Zuschläge sich und anderen weiter erschweren. Der Wirtschaftlichen Vereinigung in Leipzig ist der Ver band beigetrelen. Angebote der Vereinigung werden den Mit gliedern zur Kenntnis gebracht und der Bezug empfohlen Kassenbericht, Vocstandswahl erledigten sich ohne Anstände. Den Bericht über Goslar erstattete Braun, Marburg. Dann wurde in die Besprechung über Teuerungszuschläge eingeireten. Hierbei waren die Mitteilungen vom Kollegen Eckardt-Hcidcl- berg von besonderem Interesse und Wert, der, noch unmittelbar uuicr dem Eindruck der Leipziger Ausschuß-Sitzung stehend, uns eingehend berichten konnte. Den Leipziger Beschlüssen wurde rückhaltlos zugestimmt, da auch bei der Ausnahme der Teue rungszuschlag nicht etwa nicht erhoben werden darf, sondern nur nicht erhoben zu werden braucht. Wenn der Mittel deutsche Verband seinerzeit für Zeitschriften eine Ausnahme ge wünscht hatte, so waren hierbei in erster Linie Wochenschriften gemeint, bei denen an Stelle des Teuerungszuschlages bereits eine Bestellgebühr tritt. Auch hinsichtlich der Berechnung des Zuschlages bei Biblio theken herrschte Einstimmigkeit. Mit der Auffassung der Prcis- prüfungsstellc, daß Bücher Gegenstände des täglichen Bedarfs seien, konnte sich die Versammlung nicht befreunden. Die aus dieser Auffassung sich ergebenden Folgerungen sind für den soli den Buchhandel von solch weittragender Bedeutung, daß ein fachkundiger Beurteiler diesen Umständen unbedingt Rechnung tragen muß, wenn ihm als Ziel vorschwebt, eine vernünf tige Entscheidung zu treffen. Vernünftig wäre es jedenfalls, die in langjähriger Erfahrung und Entwicklung festgclegte Ord nung beizubehalten, anstatt einer Tagesauffassung zuliebe die Grundlage des reellen Buchhandels zu beseitigen. Tenn die Aufhebung des Ladenpreises wäre letzten Endes eine Befolgung der Berliner Wirtschaftstheoricn. Der Unterbietung wäre Tür und Tor geöffnet. Praktisch wäre dem Publikum aber gar nicht genützt. Die kleinen Beträge, die der Buchhändler durch Preiserhöhung mehr erhält, sind lächerlich gegenüber den Sum men, die allen anderen Betrieben freiwillig von der Behörde zugestanden werden. Hält uns die gleiche Stelle aber etwa schadlos bei Verlusten, die bei billiger werdenden Preisen durch Hcrabzeichnen des Lagers umgekehrt cintretcn? Ist es nicht überhaupt geradezu unglaublich, daß wegen solch kleiner Beträge
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