Fertige Bücher. -L 10«, 28- Mai 1019. Earl Georgi, Universitäts-Such-ruckerei unü Verlag, Sonn Soeben erschien: ZioillllhtMllMW, Rechtsfälle für Uebungen im bürgerlichen Recht von vr. Earl Erome, Geh. Justizrat, o. Prof, der Rechte a. d. Universität Bonn. Preis ^ 4.50. Neinhol-, Prof.: Ansprache zumGedächtnisandie gefallenen Dozenten und Studenten der Rheinischen Friedrich Wilhelm-Universität. Preis ^ —.60. Soeben gelangt zum Versand: u. bis 20. Taufen- Daviöis Kochbuch Vollständig durchgreifende neue Bearbeitung von Charlotte Taeuber 525 Seiten Text in hochelegantem Einband mit Goldpressung :: :: Ladenpreis 7.60 e^ie im Vorjahre erschienene erste Auflage (1. bis 10. Tausend) ^ war in einer Woche vollständig vergriffen. - Infolge Papiermangels ist es uns erst jetzt möglich, die neue Ausgabe herauszugeben. Wir bitten die Herren Sortimenter, ihre früheren Bestel lungen zu wiederholen, sowie reichlich und schnell zu bestellen, da die jetzige Ausgabe auch bald vergriffen sein dürfte. Sezugsbe-Ingungen: 1—10 EikMpl. mit 3314 v. H. und 13/12 28 „ . 35 . „ 50 . und mehr 40 v. H. Zreüebeul L Koenen ^ Egen »Ruhr Mbbrlstraße MUMM L E>., Berlm, Basel Soeben ist erschienen: ChkistntM iinS Killtilr. Gedanken und Anmerkungen zur modernen Theologie von Professor Dr. ZranZ Gverbeck. Aus dem Nachlaß herausgegeben von Earl Mbrecht Sernoulli. Gr.-8°. Geh. XXXVI u. 300 Selten. Preis 20.—. Während seiner Wirksamkeit als Professor der Theologie in Basel zu Ende des vorigen Jahrhunderts und durch die Veröffentlichungen aus seinem Nachlasse im letzten Jahrzehnt hat sich Franz Overbeck vor allem als kritischer Beurteiler religiöser, besonders kirchlicher Geschichtsprobleme einen Namen geschaffen. Die vorliegende zusammenfassende und über blickende Veröffentlichung stellt seine bisherigen mehr zerstreut und ge legentlich erfolgten Darlegungen auf eine einheitliche Grundlage. An dieser höchst persönlich gehaltenen Lebensauffassung ist das Originale und Bedeutende nicht der ausgeprägte Skeptizismus, den er mit bedeutenden Denkern und Geschichtsforschern teilt, sondern die Art, wie er ihn lockert und für die Anknüpfung vom Absoluten her bereit hält. Um dieser, seiner „Verständigkeit" willen und infolge der Güte und des Wohlwollens, die einein so unerbittlichen Kritizismus entsteigen, dürfte das Buch unter die anregendsten zu rechnen sein, die im überwiegenden Zweckmäßigkeits- und Nützlichkeitstrubel der heutigen gelehrten Literatur als sensationelle Neuerscheinungen auftauchen. Der auch sonst immer schärfer erfaßte Gegensatz von Theologie und Religion wird hier von der Meisterhand eines beherrschenden Kenners dem sicher gezimmerten Gesamtrahmen des modernen Kulturbegrifss eingefügt. Früher (1917) ist vom gleichen Verfasser erschienen: MgksWtk M Mi- der MMerlilljeil Scholastik. Eine ktrchenhistorische Vorlesung. Aus dem Nachlaß herauLgegeben von Earl Mbrecht öernoulli. Gr.-80. Geh7 XII u. 315 Seiten. Preis ^ 10.50. Theologie der Gegenwart. 1918. 2. Overbeck faßt, wie der Heraus geber bemerkt, die Theologie des Mittelalters einmal unter dem Ge sichtspunkt eines emotionalen Prozesses des menschlichen Denkens auf. Die Theologie ist ein Kampfmittel und Zeughaus der mittelalterlichen Kirche zur Vermehrung irdischer Macht durch Waffen des Geistes. Wir danken Bernoulli, daß er die Arbeit des scharfsinnigen Basler Kirchen historikers, des Freundes Friedrich Nietzsches, bekannt gemacht hat, da sie dazu angetan ist, das Verständnis des Problems der mittelalterlichen Historische Zeitschrift. Bd. 118, Heft 3. Wegen der fast ausschließ lichen Bearbeitung des Gegenstandes durch Theologen und Konfessionelle ist eine unbefangene Darstellung sehr selten. Die Erwartung wird nicht enttäuscht. Das Verdienst liegt in der klaren und völlig sachlichen Auffassung und Ordnung des Stoffes. Vortrefflich sind die Ausgangs punkte dargestellt. Sehr fein ist an der karolingischen Scholastik gezeigt, wie die Kirche und Theologie zur Knlturförderung gemacht wird.. . Alles ein ungeheurer Schritt in die Welt hinein, in der für die eschato- logische und weltscheue alte Kirche undenkbar gewesen wäre. All das ist durchaus zutreffend und im einzelnen vortrefflich ausgeführt. Ich kann mich nur freue», die Hauptthese meines Augustin derart von Overbeck bestätigt zu sehen. (Ernst Trveltsch.) Wir liefern bar mit 30^ und 11/10 Expl. (ausnahmsweise auch in Kommission mit 25^)- Wir bitten zu verlangen. Basel, im Mai 1919. Senno Schwabe L Es., Verlag.