6)16 VSrsnibI.lt f. d, Dkkchn BuSb-indrl. Fertige Bücher. 226, 27. September 1918. Bücher der wende R o m a nrcihe IVriiere Urieilc (vgi. S. 4497 des Börsenblatts) über Andreas Thom s Baal Ein Roman der Lüge preise: Einfache Ausgabe ord. 4 50 IN. no., bar 5.— Ni. Partien zpzo, r6/25, Zr0/Z00 Geschcnkbd. ord tz.60M.no., bar4.60N1. Reine Partien, Borerft kein Rricgszuschlag des Verlags. Ueber dies außerordenilicke Werk kühnster erpressso- nistiscker Rünstlerschaft und seine Schilderungen des lcidenfchafisdurchtobtcn Lebens eines wiener Wul- lionärssohnes schreiben weiterhin: Frankfurter Zeitung: . . . ein sehr merkwürdiges Buch Andreas Thoms: „Ambros Maria Baal", das mit zu schätzen, wie schon der Name anzudcurcn scheint, lebt der 25jährige Ambros Maria dem Baalsdicnft seines heiligen, aber unfrommen Ego und spart nicht die Opfer Barer zugcwiescncn Ehegattin, einem Vollblut des Leibes und Intellekts .... Raum anders als den Aschcnrcft einer Zirzarerrc ftäubt er Erlebnisse ab. Ein Mann von verblüffender Ubiquitär des Lebens und von einer ncro- nischen Vielseitigkeit der Neigungen und Gelüste. Dichter, Redner, Schauspieler, Maler, Philosoph, zu alledem eine ganze Hochschule der Lüge, vom einfachen Verleugner bis zur gemeingefährlichen Spielart (folgt weitere Inhalts- angabc) .... Das Buch moussiert bis zum^ Ucberftuß. der Textdichter habe mit blendenden Suchworrcn und den Schlaglichtern einer absonderlichen Weltanschauung ein Ucbrigcs getan. Wer aber ift Thom ... .7 .... Einstweilen danken wir ,hm dies sehr aufrichtige Buch, das sich selbst der Lüge zeiht. Mir Grausen wird mancher von seiner mor biden Arr stch abwcnden; aber keiner, den es nicht berührte und angingc . . . ." (Franks. Ztg. Nr. 2ZZ) Bayerische Volkszcitung: „. . . . „Die wende" macht es nch zur Aufgabe, erlesene Werke großzügigen Gcistes- mon ln seiner krassesten Nacktheit . . . .* (Die Veröffentlichung weiterer Presseftimmen folgt.) Auslieferung nur via Leipzig. Paul Baum ann D i e tv ende ^ verlas, X Berlin Blätter der wende Linrnalis,es vorrus,s-Angebot! Blätter der wende Nr. j Gottesfriede fGedichte aus der Front. IS S. auf bestem, stcnklm, holzfreiem Papier, in großem Format Zweifarbig gedruckt, mit einem zweifach Tncl- zeichnet von H c i n r i ch L e r b i g. Prcs 45 Pf. Presse-Stimmen: Verwüstung muß einmal ein „Gorrcsfricdc" wieder auf die Erde kommen, wo alles gut sein wird. Das ist die Hoffnung, in die das ganze Hcfr ausklingr." Die Lese: „. . . . solche schwer wuchtende Flut entströmt den Gedichten, die manchmal an den schlichten Rlang eines Modernen, dem sein vorwärtsschlagcnder heißer puls Verse erklimmen läßt, die Himmel und Erde aufrcißcn möchten .... lieber Todesröchcln, über Schwertel glut aufstcigcndes Gsnncnlcbcn. So schließt der Dichter sein geistliches Lied, sein zügelloses Mcnschcnspicl, und wir werden wieder von Volk zu Volk voller Jubel im Herzen sein . . . ." Leipziger Tageblatt: „Ein geläutertes Bekenntnis zum reinen Menschentum, wie cs am stärksten in^dcr^Ge- Geistes —Das Hrfr ist bei außerordentlicher Wohlfeilheit buchtcchnisch sehr geschmackvoll ausgestarter." V i crteljahrsberichr (Ver lag Brrielkmarn Güterslch): Ausstattung auffallend billige Hefrchcn enthält acht Ge- dichte: Gorr Barer / Christus / Der Erlöser / Ein Brief nach Hause / Frühling erwacht / Vision / Die Liebe / Die Da erfahrungsgemäß jeder Besteller dieser Blätter auch die übrigen vcrlagswcrke nact bestellt, habe ich mich zu Propagandazwecken zu einen: einmaligen Vorzugsangebot entschlossen und liefere, wenn auf dem beiliegenden Vcrlangzenel bestellt wird, das Exemplar mit 2t) Pf. no. bar (ord. 45 Pf.), gewähre außerdem Partien von zz/zo, rs,25, zro/zoo. Jeder Bunde, derdies Heft zur Hand nimmt, kauft es auch. Paul Lau mann Die wende ^ Verlags Berlin