X° 39, 19. Februar 191S. Fertige Bücher. Soeben erschien die 3'.—^.E). Auflage von öslir'LelitniiLß'SQ Sines OnpoIitiseliSK 6ZZ Seiten an/ holzfreiem Papier. Geheftet 13 Mark, in Halbleinen 16 Mari Aus den Besprechungen: Wenn Ibsens Wort wahr ist, daß Dichten Gerichtstag halten über >h selbst sei, so hat Thomas Mann sich hier erneut als Dichter in des Wortes erhabenster Bedeutung erwiesen. Universal, großlinig und schöpferisch in der Ausdeutung des Stoffkomplexes, ist er spezifisch deutsch in seiner Gründlich keit nicht nur, sondern national in seiner Stellungnahme zur Julie der auf geworfenen Probleme. Unnötig zu sagen, daß Gewissenhastigkeit, die künst lerische Zucht, die souveräne Beherrschung des Themas wie der Sprache, diese hervorragenden unter Thomas Manns Künstlertugenden, auch dieses monumentale Werk auszeichnen, das allem äußeren Pathos abhold, einem hehren Tempel vergleichbar ist, durch dessen marmorne Säulen und Wände die ewige, reine und heilige Flamme menschlich-künstlerischen Bekennertums glüht . . . (Rheinisch-Westfälische Zeitung) Es ist das ergreifende Denkmal eines hohen Geistes, eines großen Menschen, eines im innersten aufgewühlten und mit brünstig suchender Weisheit Wege findenden und bahnenden Wahrheitösuchers. Wie eine Dichtung, wie eine Biographie, wie eine heiligste, reinste Beichte sollt ihr es lesen, ganz erfüllt von jener Ehrfurcht, die das Göttliche im Menschen, das hier sich enthüllt, von jedem Fühlenden heischt! (Hans von -Weber im Zwiebelfisch > Viin können nun kue iie se n unsl killen in3^iiei:i »nil öii^ekler» iLsi-le Lu venlsnezen. G. Fischer - Verlag - Berlin