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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.04.1918
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1918-04-18
- Erscheinungsdatum
- 18.04.1918
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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89, 18, April 1918, Redaktioneller Teil. genommen. Es mich deshalb damit gerechnet werden, daß das Register erst im Lause 1918 in Angriff genommen werden kann. Im Interesse der gebotenen Papierbeschränkung haben wir beschlossen, das dem Börsenblatt bisher allmonatlich beiliegende Verzeichnis der Neuigkeiten des Deutschen Kunst Handels nur noch auf Verlangen zu liefern. Wir sind dabei bon der Überzeugung geleitet, daß das Verzeichnis für einen großen Teil unserer Mitglieder und Börsenblattbc- zieher entbehrlich ist, sodaß die geübte Sparsamkeit berechtigt erscheint. Die verschiedenartigen Teuerungszuschläge haben auch un sere bibliographische Abteilung ans eine harte Probe gestellt; der Aufbau unserer Bibliographie erschien von Grund auf er schüttert, Wir haben deshalb beschlossen, in den Verzeichnissen die Teuerungszuschläge der Verleger unberücksichtigt zu lassen. Es wird nur durch einen generellen Vermerk am Kopf darauf hingcwiesen, daß die angegebenen Preise die vom Verleger fest gesetzten Ladenpreise sind, zu denen in den meisten Fällen ein Teucrungszuschlag hinzutritt. Ab 1, Januar 1918 mutzten wir die Bezugspreise für das Wöchentliche Verzeichnis erhöhen, da sie nicht einmal mehr die eigenen Herstellungskosten deckten. Wir haben gleich zeitig den Rabatt auf 30"/» erhöht und Staffelpreise eingeführt, um das Wöchentliche Verzeichnis als buchhändlerisches Ver- IriebSmittel zu fördern. Die Prüfung bon Gesuchen um Aufnahme in das Adreß buch erfordert nach wie vor eine umfangreiche Tätigkeit, bei der sich die von uns um Ermittelung angegangenen Kreis- und Ortsvereine in hervorragender Weise beteiligt haben. Wir danken ihnen für diese Mitarbeit, die wir nicht entbehren könn ten, Immer wieder müssen wir aber darauf Hinweisen, daß die Konkurrenzfrage bei der Prüfung eines Antrages um Aufnahme in das Adreßbuch vollkommen auszuscheiden hat; infolgedessen ist es dringend notwendig, daß die Kreis- und Ortsvereinc die ihnen von ihren Gewährsmännern zugehenden Nachrichten be sonders daraufhin ansehen, ob bei dem Bericht etwa Konkur renzrücksichten matzgebend gewesen sind. Wir veröffentlichen nachstehend eine Übersicht unserer Geschäftsstelle über die An zahl der erfolgten Aufnahmen, Ablehnungen und Streichungen im Adreßbuch aus den Jahren 1911—1917, die erkennen läßt, daß eine große Anzahl der Aufnahmegesuche abgelehnt worden ist. Diese Ablehnungen gründen sich aber vorwiegend auf die Gutachten der Kreis- und Ortsvereine, denen damit ein weit gehender Einfluß aus die Geschicke einer Firma und auf das Adreßbuch eingeräumt worden ist. Adretzbuch-Aufnahmen: eingeg, Gesuche aufgen. abgel. unerl, gebl. gestr. 1911 212 94 83 35 1912 570 313 172 76 9 1913 628 277 291 111 19 1914 556 2l6 205 114 2l 1915 349 136 118 81 14 1916 380 156 136 86 2 19,7 472 150 189 131 2 Die Aufrechterhaltung eines geordneten Betriebes in un serer Geschäftsstelle war nur unter großen Anstrengungen mög lich, da weitere Einberufungen unserer Angestellten erfolgten und vielfach Krankheit derselben den Dienstbetrieb hinderte, während andererseits sich die Geschäfte keineswegs vermindert haben. Wenn cs trotzdem gelungen ist, die laufenden Ge schäfte, allerdings in beschränkter Weise durchzuführen, so ge bührt dafür dem Personal unserer Geschäftsstelle besonderer Dank, Unser weibliches Personal mutzte weiterhin verstärkt werden. Zwei unserer Angestellten, Walter Grohmann und der Heizer Hugo Neidhardt, haben sich das Eiserne Kreuz erwor ben, Erfreulicherweise haben wir im Berichtsjahr nicht den Tod eines unserer Mitarbeiter auf dem Schlachtfeld zu beklagen, dagegen starb im Februar unser langjähriger Kassierer und Leiter der Expedition des Börsenblattes, Willibald Heitmann, dessen Hinscheiden eine schmerzliche Lücke in unserem Beamten stand hinterlassen hat, Heitmann war ein fleißiger, treuer und durchaus zuverlässiger Beamter, dessen Andenken wir in Ehren Hallen werden. Die Registranden des Sekretariats weisen an Nummern aus: 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 im Eingang: 4457 4743 5436 5618 4480 3774 4822 4766 im Ausgang: 11379 12407 14993 15320 14050 8765 15970 11226 Summa: 15836 17150^20429 2093^18530 12539 20792 15992 ohne Versendung von Zirkularen u, dgl. Es erledigten ferner im Jahre 19l7: Adreßbuch-Redaktion Eingänge 9 600 Ausgänge 20 500 Summa: 30 100 Bibliothek 2 818 2 936 5 754 Redaktion des Börsenblattes 4 210 11550 >5 760 Expedition des Börsenblattes 31335 347 139 378 474 „ Kreuzbänder — 114916 114 916 Expedition und Redaktion Inserate 55 345 — 55 345 103 308 497 041 600 349 Abgeänderte Verkaufsbestimmungen der Kreis- und Orts- vereine wurden vom Vorstand des Börsenvereins satzungsgemätz genehmigt: der Vereinigung der Berliner Mitglieder des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler am 27, April 1917, dem Hamburg-Altonaer Buchhändler-Verein am 9, Mai 1917, dem Württembergischen Buchhändlerverein am 9, August 1917, dem Mitteldeutschen Buchhändler-Verband am 24, November 1917, dem Buchhändler-Verband für das Königreich Sachsen und dem Verein Dresdner Buchhändler am 4, Oktober 1917, dem Provinzialverein der Schlesischen Buchhändler am 4, De zember 1917. Die John Hcnrh Schwerin-Stiftung brachte an Zinsen -kt 1750, die am 23. Mai 1917 stiftungsgemäß an bedürftige Buchhandlungsgehilsen und Schriftsteller verteilt wurden. Es konnten insgesamt 17 Gesuchsteller berücksichtigt werden gemäß den Vorschlägen des Unterstützungsvereins Deutscher Buchhänd ler und Buchhandlungs-Gehülfen, dem wir dafür zu Dank ver bunden sind. Die Gesuche der Gerichte an uns um Abgabe von Gutachten in buchhändlerischen Rechtsstrcitigkeiten haben sich auch im Be richtsjahr noch weiter vermindert, wir dürfen daraus Wohl aus eine Abnahme der buchhändlerischen Prozesse schließen. Es ist dies eine der wenigen erfreulichen Erscheinungen des Krie ges, da vor dem Krieg wiederholt Prozesse angestrengt wurden, die sich recht Wohl hätten vermeiden lassen; seiner darf Wohl auch aus dem Rückgang der Prozesse gefolgert werden, daß das Bargeschäft im Buchhandel noch zugenommen hat und die be dingten Sendungen zurückgegangen sind. Wegen tatsächlicher und angeblicher Verletzung der Ver- kaufsbcstimmungen wurden vom Vorstand erledigt: , 1910: 142 Beschwerden, 1911: 137 Beschwerden, 1912: 133 Beschwerden, .1913; 109 Beschwerden, >914: 79 Beschwerden, 1915: 44 Beschwerden, . 1916: 38 Beschwerden, 1917: 36 Beschwerden, Von denen 24 das Sortiment, den Verlag 12 betrafen. Die Hauptversammlung 1917 hat die Von uns borgenom menen Ersatzwahlen in den Vereinsausschuß und Rech nungsausschuß nachträglich genehmigt. Auch im Berichtsjahr ISS
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