20Z3 VSrs-nNatt s. d. Dtschn. Buchh-mdcl. Künftig erscheinende Bücher. X- 89, 18. April 1918. Zum 5O. Geburtstage Walter Bloems am 20. Juni 1918 gelangt rechtzeitig zur Ausgabe sein neuestes Werk: Dreiklang des Krieges Szenen aus der Zeit Geheftete Ausgabe Mark 2.50 Gebundene Ausgabe in Halbleinen, auf Alfa-Papier gedruckt, Mark 4.50 (zuzüglich je 50°/» Kriegszuschlag) Der soeben zur Versendung gelangte Prospekt brachte uns bereits mit der ersten Post eine Flut von Bestellun gen, der wir mit der kleinen vor gesehenen Auflage von 1O00 Exem plaren, auf gutem Papier gedruckt, in Halbleinen gebunden, machtlos gegen überstanden. Wir haben uns deshalb mit großen Opfern ein weiteres Quantum Alfa- Papier gesichert, daß es uns ermög licht, die gebundene Ausgabe auf 11OOO Exemplare zu erhöhen. GrethleinkCo. G.m.b.H. in Leipzig Walter Bloem steht seit Kriegsbeginn als Hauptmann im Felde. Er hat in Belgien, Frankreich und Rußland ge kochten und wurde bei der letzten großen Durchbruchsschlacht vor einigen Wochen zum vierten Male verwundet. Seit vier Jahren hat seine früher so fleißige Feder rasten müssen, und vergebens harren seine Leser seitdem auf einen neuen Roman. Nur das Kriegsdokument „Vormarsch" hat ihnen inzwischen von den ersten Wochen des KricgSerlebenS, das dem Dichter des Krieges beschteden war, Kunde gegeben. Nun können wir der Leserwelt in Drciklang des Krieges ein neues Werk des Dichters vor legen, das mitten im Kriege zwischen den Schlachten emstaiiden ist. Es ist eine Folge von drei dramanschen Szenen, die ihren Stoff dem Weltkrieg ent nehmen. Schon ihre Titel „Leben" — „Tod" — „Unsterblichkeit" lassen er kennen, daß die Geschehnisse typische Bedeutung beanspruchen. Es sind Vor gänge, die in ihrer schlichten Tragik und LebenSechtheik ganz das Wesen unserer Zeit wiberspiegeln, in der tapferes Leiden und rühm- und wortloses Hel dentum Alltäglichkeit geworden sind DaS Lebenmüssen eines blindgeschoffenen Majors, das Endlich - Sterbendürfen eines blutjungen Leutnanteknaben, der Unvergänglichkeitsglaube eines zum hoff nungslosen Verzwciflungskampf hinaus stürmenden Bataillons-Kommandeurs an der Somme — bas sind die einfachen Vorwürfe dieser drei Szenen, die aus einer wundervollen Innerlichkeit ge boren sind und deren jede doch ihren eigenen Ton hat. Sie schließen sich zu- sammenzum„Drciklang desKrieges", der viele Herzen erbeben lassen wird. Klingt doch in einer jeden die riefe Ergriffenheit des Dichters mit, der als Mitkämpfer des Weltkrieges unzählige solcher Szenen handelnd und schauend miterlebt hat. VorzugSangebot 40 und ll/lv anbei! Greth! eiu KCo. G.m.b.H. in Leipzig