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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.07.1908
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1908-07-20
- Erscheinungsdatum
- 20.07.1908
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
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166, 20. Juli 1908. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 7837 Stein, S-, Slawische Dichter. Übersetzung und Charakteristik. 8". 230 S. Pg. 1 R. Stexanow, Vorlesungen über die sibirische Pest. 8°. 142 S. 8". Kertau. P. f. Strtndberg, A., Gesammelte Werke. Bd. I. Novellen. Theater. 8°. 277 S. M. 1 R. Taburno, I., Wie kann man am besten die freie Entwicklung Rußlands und die Unantastbarkeit seiner Grenzen im fernen Osten sicherstsllen? Bericht in der Armee- und Flotten versammlung vom 5. März 1908 und die Debatten über diese Frage. 8°. 90 S. Pg. SO K. Taljanzew, A, Kurzgefaßtes Lehrbuch der Experimental-Pathologie. 8°. 502 S. mit Abbtldgn. P. P. f. Teppicharbeiten, Die, Zentralasiens, aus der Sammlung von A. Boguljubow. Lsg. 1. Fol. 24 S. u. 24 Tafeln. Pg. P. f. Timirjasew, K., Die Grundzüge der geschichtlichen Entwicklung der Biologie im XIX. Jahrhundert. 8°. 119 S. m. 4 Porträts. M. 40 K. Tolstoj, Graf L. N., Gesammelte, bisher im Auslande gedruckte Werke. 10. Tl. Auferstehung. (Fortsetzung.) 8". 203 S. Pg. P- f- Tornau, N., Statistisches Jahrbuch der vergleichenden Geographie. Überblick der Weltwirtschaft am Anfänge des XX. Jahr hunderts. Erster Jahrgang. 8°. 82 S. Pg. 60 K. Tscherewanin, Die gegenwärtige Lage und die mögliche Zukunft. Das Agrarproblem und seine Lösung durch die kämpfenden Parteien. Die dritte Duma, Ursachen ihres Erscheinens und ihrer Zukunft. 8°. 2S2 S. M. 1 R. 10 K. Tschukowfkij, K., Von Tschechow bis zu unfern Tagen. Literarische Bildnisse. Charakteristiken. 8°. 244 S. Pg. 1 R. Versicherung, Die, gegen Arbeitslosigkeit in Westeuropa und den Vereinigten Staaten von Nordamerika. 8°. 252 S. Pg. P. f. Verzeichnis der Eisenbahnverbindungen des russischen Reichs im Sommer 1908. (Vom 18. April bis zum 15. Oktober.) 8°. 68 S. Pg. P- f. Warnccke, B., Geschichte des russischen Theaters. 1. Teil. XVII. und XVUI. Jahrhundert. 8°. 363 S. Kasan. 2 R. Wassiljewskij, G-, Die intelligente Landwirtschaftsgcmeinde »Krinitza». Zur Geschichte des Suchens nach gesellschaftlichen Formen des idealen Lebens. 8". 136 S. Pg. 85 K. Wegweiser, Offizieller, der Eisenbahn-, Dampfschiff- und anderen Passagier-Verbindungen. Sommer 1908. 8°. 795 S. u. 1 Karte. Pg. 80 K. Wercschtschagin, W., Materialien zur Bibliographie der russischen illustrierten Ausgaben. Lsg. 1. (Nr. 1—200 ) 4°. 62 S. Pg. 2 R. Wernadskij, W., Versuch einer deskriptiven Mineralogie. Bd. I. Die gediegenen Elemente. Lsg. 1. 8°. 183 S. Pg. 2 R. 25 K. Wilenkin, G., Die staatliche und wirtschaftliche Ordnung im zeit genössischen Japan. 8°. 216 S. Pg. 1 R. 50 K. de Witte, E., Die Wirklichkeit. Lsg. 6. Bosnien und die Herzego wina. Die Berliner Konvention. Österreichs Kulturmission in den Balkanländern: Die Mürsteger Übereinkunft. 16°. 91 S. Kremenez. P. f. Woiskij, S., Ganz Sibirien. Nachschlagebuch für alle Zweige des kulturellen, industriellen und Handelslebens in Sibirien. 8°. 616 S. und 1 Karte. Pg. 3 R. Woronow, S., Der gewerbliche Obstgarten. Eine praktische ge meinverständliche Anweisung zur Einrichtung und Führung der Obstgärten. 8°. 314 S. mit 223 Abbildungen. Pg. 1 R. 75 K. Zerfall, Der literarische. Kritische Abhandlungen von Basarow, Woitolowskij, Gorjkij, Jwanowitsch u. a. 8°. Pg. 312 S. 1 R. 50 K. Zieromski, St., Gesammelte Werke in zwölf Bänden mit dem Bildnis des Verfassers. Autorisierte Übersetzung von E. und M. Tropowskij. Bd. 1. Die Obdachlosen. Roman in 2 Tln. Bibliothek des Jungen Polens. 8". 228 S. Pg. 80 K. Kleine Mitteilungen. *Max Klinger.Ausstellung. — In Frankfurt a/Main ist im Kunstoerein vor einigen Tagen eine Ausstellung von Werken Max Klingers eröffnet werden, die einen Überblick über das gesamte Schaffen des Leipziger Meisters als Maler, Zeichner, Radierer und Bildhauer gibt. Die Reihe der Gemälde beginnt Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. IS. Jahrgang. mit dem Erstlingswerke »Der Überfall- (1877) und führt eine Reihe der interessantesten Schöpfungen aus den achtziger und neunziger Jahren vor, darunter -die Gesandtschaft- (1881), bis zu den neuesten Werken,überall unterstützt und ergänzt durch ein reiches Material von Skizzen und Entwürfen. Daneben finden sich Zeich nung und Studien des Meisters, Arbeiten, die der Öffentlichkeit zum Teil noch unbekannt sind. Von plastischen Hauptwerken enthält die Ausstellung neben dem erst jüngst in Bronzeguß vollendeten »Athlet- die farbige Büste der Frau Asenijeff, die überlebens großen Porträts von Liszt und Nietzsche, das große Relief -Schlafendes Mädchen- u. a. m. An Radierungen sind neben den wichtigsten Einzelblättern die Folgen -Rettungen ovidischer Opfer-, »Dramen«, -Eine Liebe-, Vom Tode I und II-, -Brahms' Phantasien- zu sehen. Ein illustrierter Katalog mit Vorwort von Professor vr. Julius Vogel, dem Direktor des Leipziger Museums, erleichtert mit seinen Erläuterungen die Würdigung der Kunstwerke. — Die Ausstellung bleibt bis zum 27. September täglich geöffnet. Holzschnitte des iS. Jahrhunderts. — Direktor vr. Lehrs vom König!. Kupferstich-Kabinett in Berlin (jetzt in Dresden) hat vor seinem Scheiden von Berlin sich noch das besondere Verdienst erworben, in einer Ausstellung aus der reichsten Kollektion des Kabinetts, nämlich aus der Abteilung der deutschen und nieder ländischen Holzschnitte des 15. Jahrhunderts, die besten Stücke in einer übersichtlichen Ausstellung vorzuführen. Ein Katalog, von ihm verfaßt und eingeleitet, gibt willkommene Anhaltspunkte, so daß jeder Freund der Kunst und jeder Jünger des Buchgewerbes Belehrung und Genuß ohne allzuviel Zeitaufwand in der Aus teilung (Eingang links oberhalb des Treppenhauses) schöpfen kann. Nicht wie von den einschlägigen Schätzen der Libliotbtzgus vatiovalo in Paris, oder denen der Libliotdtzqus koz-ais in Brüssel, des Germanischen Museums in Nürnberg, des Münchener Kupfer- tich-Kabinetts, der Bibliotheken und Sammlungen von Basel, Breslau, Donaueschingen, Heidelberg, St. Gallen, Stuttgart, Tübingen, Zürich rc. zu rühmen, ist die Berliner Sammlung durch Veröffentlichungen in weiteren Kreisen bekannt gemacht worden. Erst die im -Börsenblatt- angekündigte Herausgabe der ältesten Stücke aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts seitens der Graphischen Gesellschaft zu Berlin wird hierin Wandel schaffen. Umso wertvoller ist die gegenwärtige Ausstellung. Mangels Raums mußten die Holzschnitte der italienischen Schule und die Schrotblätter in den Mappen bleiben und konnten nur die erlesensten Schätze der deutschen und niederländischen Kunst gezeigt werden. Der Holzschnitt ist gegenwärtig nicht gerade außer Mode ge kommen, denn im Künstlerholzschnitt der Neuzeit äußern sich in ihm hervorragende schöpferische Talente, aber seine Anwendung in der Praxis des Tages ist durch die so bequemen und billigen photomechanischen Reproduktionsmethoden stark zurückgedrängt worden. Das währt nun schon mehrere Jahrzehnte, und man sieht in der illustrierten Buch- und Zeitschriften - Literatur so gut wie keine Holzschnitte mehr. Es erscheint kaum glaublich, und doch ist es wahr, daß es heute gebildete tüchtige Graphiker und Buchgewerbler gibt, die für den künstlerischen Wert und die Vor züge des Holzschnittes kaum die richtige Einsicht haben und der Meinung sind, die photomechanische Reproduktionskunst leiste in jeder Richtung unbedingt das Beste. Diese Herren in erster Linie sollten die Ausstellung im Kupferstich-Kabinett in Berlin besuchen. Wenn sie dort auch nur die paar Dutzend Blätter betrachten, die an der Schmalwand des Saales zu sehen sind, dann muß ihnen etwas aufgehen wie eine Offenbarung. Ungeachtet der unentwickelten Technik jener Zeit und des unbeholfenen, in Lang holz arbeitenden Messers sind hier Wirkungen erzielt, die jene Werke in die ersten Reihen der graphischen Kunsterzeugnisse ein reihen. Eine bisweilen wunderbar zarte Farbenempfindung im Handkolorit dieser Blätter erinnert uns an die besten Schöpfungen des japanischen Farbenholzschnitts. Eine gewisse Monumentalität und edle Gemessenheit ist diesen Blättern fast durchweg gemeinsam. Weich und wellig fließen die Gewänder, die sich im Gepräge der Kunst des ausgehenden vierzehnten Jahrhunderts nach unten glockenartig erweitern. Die Figuren sind mit wenigen Konturen kräftig gezogen, Schattierungen selten und spärlich, dem Jllu- 1022
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