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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.01.1914
- Strukturtyp
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- 1914-01-30
- Erscheinungsdatum
- 30.01.1914
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- Deutsch
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Nr. 24. , . . . , , , Zö m" Ir z «jährlich freiGejch^tssteUe od^36Mark bei^ostüberweijung »E klir'/,6.17M.statt18M. Stcllsngejuchewerden mit 10pro LEdMMÄMrftMerÄiw'öerSeÄldenDÄHUM^ Leipzig, Freitag den 30. Januar 1914, 81. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Ein Wörterbuch des buchgewerblichen Weltverkehrs. Die in nationalen und anderen Eigentümlichkeiten begrün dete individuelle Färbung der Literatur unserer Kulturvölker findet auch ihren Ausdruck in der Sonderart der geschäftlichen und organisatorischen Einrichtungen des Buchhandels der ver schiedenen Länder, Begünstigten doch die einstigen schwierigen Verkehrsverhältnisse eine Reihe von Sondcrentwicklungcn, die einem einheitlich geregelten Warenaustausch der Buchhändler untereinander noch heute nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten ent gegensetzen, Die durch die Sprache zwischen den einzelnen Völ kern errichtete Scheidewand konnte vom übrigen Handel viel leich ter als vom Buchhandel beseitigt werden, dessen Erzeugnisse als Jndibidualware im Gegensatz zur internationalen Eigenschaft der Gattungsware fast immer einen enger umgrenzten Wirkungs kreis hatten und haben werden, wenn auch die rein wissenschaft liche Literatur als Eigentum der Welt angesehen werden mutz. Gleichwohl muh in dem Austausch geistiger Güter eine wertvolle Brücke zum gegenseitigen Verständnis der Nationen erblickt wer den, deren Anlage und Festigung schon deshalb zur Notwendig keit wird, weil bei der modernen Verkehrs- und Handelsent wicklung sich kein Kulturvolk mehr hinter den chinesischen Mauern seiner Eigentümlichkeiten verschanzen kann, sondern gezwungen ist, Fremdkörper, und mit ihnen die Eigentümlichkeiten dieser Organisation und Statistik des ausländischen Buchhandels, also die ersten Voraussetzungen, aus denen Arbeit und Verkehr mit dem Auslande überhaupt beruhen. Inzwischen ist das Interna tionale Buchhändleradreßbuch erschienen, das für alle Kulturna tionen eine feste Basis für den Bllchervertrieb nach dem Aus lande und für den Nachweis ausländischer Bezugsquellen bildet. Ein weiterer Baustein im Gange dieser Entwicklung ist das Voeadulairs Deoiinigus cko 1,'L ä i t e u I'tst, das den ganzen Apparat der technischen Fachausdrücke des internationalen Buchgewerbes in nicht weniger als sieben Sprachen (französisch, deutsch, englisch, spanisch, holländisch, italienisch und magyarisch) zusammengefaßt hat. Die vom Permanenten Bureau des Internationalen Vcr- legerkongresses in Bern geleistete lexikographische Arbeit basiert auf dem Dictionnaire der Französischen Akademie und war vom Veröle cke 1a libralris bereits vorbereitet. Alle Ausdrücke, die im Zusammenhangs mit dem literarischen Eigentum, bei der Her stellung und dem Handel mit Büchern, Stichen, Noten und sol chen künstlerischen Erzeugnissen gebraucht werden, die für die künstlerische Vervielfältigung und mechanische Reproduktion ge eignet sind, wurden in einem besonderen lexikographische« System vereinigt. Als Schlüssel dienen sechs Jndices am Schlüsse des Buches, Die Textseite in Lexikon-Großoktav weist nicht weniger als neun durch senkrechte Linien abgeteilte Kolumnen auf. Das Satzbild zeigt sich daher in folgender Gestalt: 5ran?»is 0-u.scd Lnxlisd Lsp-i-o, Noii-»n<Iscd ItLiMNo iU-M-u IVk>06kä?NL § m 1. Lueli- 1>p0§rLptl"'; 2. Lueli- 1, t7P0- 2. tipo- 2. Istter- 2, °5ck° Z4Z7 Fremdkörper gleichsam zum Zwecke der Blutauffrischung aufzu nehmen. Ehe aber daran gedacht werden konnte, die Organisa tion eines Weltbuchhandels in die Wege zu leiten, war es nötig, einheitliche rechtliche Grundlagen für den Schutz des geistigen Eigentums zu schassen. Die Berner Konvention und die verschie denen Literarverträge haben diese Grundlagen gegeben. Nun mehr wurde es möglich, Normen und praktische Hilfsmittel für den internationalen Büchermarkt ins Leben zu rufen, die den gegenseitigen Verkehr nicht nur erleichterten, sondern in vielen Fällen sogar erst ermöglichten. Dabei mutzte auf die Art der buchhändlerischen Einrichtungen der einzelnen Länder Rücksicht genommen werden. In der im Jahre 1909 unter dem anspruchs losen Titel »Praktische Mittel zur Verbesserung des Zwischen handels im Buchgewerbe« als Denkschrift für den VI. Internatio nalen Verleger-Kongretz erschienenen Broschüre Alfred B o e r- s! ers wurde auf Grund eines umfassenden Materials über die buchhändlerischen Verhältnisse aller Kulturstaaten der Antrag zur Schaffung eines internationalen Buchhändleradretzbuchcs ge stellt, In der Broschüre findet der deutsche Exporteur mehr, als der Titel vermuten läßt, nämlich eine Nebcneinanderstellung der Der Franzose und Kenner der französischen Sprache ge nießen einen Vorzug beimGebrauch dieses Wörterbuches, weil das französische Wort nebst Erklärung in französischer Sprache in alphabetischer Folge borangestellt ist, so daß sich ein besonderer französischer Index erübrigt. Der Zweck einer solchen Anord nung ist leicht ersichtlich. Von allen Sprachen dürste den in Be tracht kommenden Benutzern die französische die am ineisten ge läufige sein. Sie ist auch zur Erklärung der einzelnen Begriffe infolge ihrerPrägnanz am besten geeignet,Will nun irgend jemand das Wörterbuch benutzen, so hat er nur nötig, das aus seiner Sprache in eine andere oder aus einer anderen Sprache in die sei- nige zu übersetzende Wort in dem am Schlüsse des Buches befind lichen Index der betreffenden Sprache aufzuschlagen. Dort fin det er eine Nummer, die auf das französische Wort und gleichzeitig Süf die Spalte hinweist, in der die Übersetzung in der gewünsch tst Vooadnlnire lecknigue cks I'ückiteur sn sspt languss: krnneais, veutsed, liingtisk, LsMnol, Hollnncksck, Itniinno, lilsMar, Oross-Lex,-8°, (IX, S6S 8.) Lerne >101X111, Longrds lnter- ck. 11. Luedd.) In Leinen ged. ,// 16.—, in italdlecker .7/ 17.60 orN.
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