.!/ 266, 15. November 1913. Mexanöer Köhler d Verlag, Dresden^ In Kürze erscheint: /In öer Inöianergrenze^ Erlebniste eines öeutschen Primaners als Hrenzsolöat unö Kolonist im Westen Noröümerikas Nit 25 Mbilöungen zum Teil nach eigenen /lufnahmen ües Verfassers VON h. Aetzsthe, hanöelsschullehrer in Pirna a. E. preis M. 2.50 orö., M. 1.90 netto, M. 1.70 bar 10 Exemplare M. 15.- bar Wenn bis l.^an. 1914 bestellt: 2probeexpk. mit 5^7» für M. 2.50 bar "NR ^ber keines jener zweifelhaften Erzeugnisse, neues welche uns öas Leben üieses Volksstammes in öer Verzerrung zeigen unö nur öarauf ausgehen, unsere Phantasie auf Kosten öer Wahrheit zu blenöen. In öiesem Suche erschließt sich uns öas harte, entbehrungsreiche Leben eines jungen Deutschen, welchen Wanderlust unö Tatendrang hinaus trieben in jene, auch ihm so abenteuerlich geschilöerte Welt. Reich an Kenntnissen, aber unkunöig öer Sprache, muhte er zu öen niedrigsten /lrbeiten greisen, nur um öas Leben Zu fristen, bis er endlich in öer amerikanischen slrmee /.ufnohms fanö. Wir lernen nun öas gefahrvolle Leben in öen Skreifzügen gegen die Inüianer kennen, welche die nächsten Jahre ausfüllen, bis Zetzsche infolge Krankheit öen Dienst verlassen mußte. Der Ruhegehalt, welcher ihm als gedientem Solöaten zukam, gewährte ihm nun wohl einen gewissen Rückhalt, üer ober nicht zureichte, ihm die Sorge für öas tägliche Orot adzunehmen. So sehen wir ihn denn wieöer in öen verschiedensten Lebensstellungen: als Lanövermesser in Neumexiko, als Golösuchec am Stillen Ozean, endlich als /insieöler in öer Sierra, bis ihr- schließlich Krankheit auch hier befällt unö ihn zwingt, in öie Heimat zurückzukehren. heute liegen für uns Deutsche öie Verhältnisse so, öaß öer tatenöurstige Überschuß unseres Volkes nicht mehr nach fremden Staaten auszuwanüecn braucht, ücnn unsere Kolo nien bieten ein reiches Jelö der Seiätlgung in öen mannigfaltigsten Scrufen. /der auch hier gilt, was Aetzsches Such uns eindringlich Seite für Seite lehrt: Nicht hinauszuziehen ohne einen bestimmten Seruf unö ohne jegliche Mittel. Das von Anfang bis zu Enüe fesselnöe Werk besitzt in seiner schmucklosen Wahrhaftigkeit einen tüchtigen erzieherischen wert.