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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.03.1895
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1895-03-15
- Erscheinungsdatum
- 15.03.1895
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18950315
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i486 Sprechsaal. — Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. 62, 15. Marz 1895. den Beispielen, wie »Grimms Wörterbuch« gestützt werden soll, wird keine Beachtung finden. Durch den §45 der Satzungen des Börseuvereius fühlen wir uns in keiner Weise getroffen. So subaltern sind die Organe des Börsenvcrcins durch diesen Paragraphen doch nicht gestellt, daß sie auf Bethätigung des eigenen Intellektes ver zichten müßten, sobald der Vorstand gesprochen hat. Uebrigens handelt der angezogene § 45 nicht von der Unterstützung des Vorstandes, sondern von der Unterstützung des Börsenvereins in seiner Vertretung der allgemeinen Interessen des deutschen Buchhandels. Im Sinne dieser Bestimmung gehandelt zu haben, sind mir uns voll bewußt. Ob, und wodurch das Ansehen des Börsenvcreins bei den Herren Reichstagsmitgliedern untergraben ist, darüber eine andere Meinung zu haben als Herr Simion, wird dieser Herr gewiß gestatten. Uebrigens fällt es uns auf, daß Herr Simion erst am 7. März über unsere schon am 21. Februar im Börsenblatt nbgedruckt gewesene Eingabe schreibt. Seine Erregung scheint erst spät gekommen zu sein. Hamburg, 10. Mürz 1895. Der Vorstand des Llichhäiidler-Verbandrs Kreis Norden. I- A.: G. Wolfhagen. S p r e ch s a a l. Sonder-Abrechmmgstei inine. Von einer Firma in Sachsen, deren Spezialität «Neiselittcratu» ist, erhielt ich im Juni 1894 zwei Kommissionsscndungcn. Auf den betreffenden Fakturen war aufgcdruckt -Rechnungsjahr ^ ktober Oktober Erfüllungsort dl. dl«. Diese Bestimmung stand unter der Firma, war jedoch durchaus nicht in besonders hcrvortretcndcr Schriftart gedruckt, so daß sie leicht übersehen werden konnte. Im Laufe des Januar erhielt ich einen ersten Rechnungsaus zug mit der Aufforderung, den ganzen Transport zu bezahlen, da die Frist zur Rücksendung verstrichen sei. Nun kann ein Sorti menter doch unmöglich alle dergleichen Spezialbedingungcn im Kopfe behalten und pünktlich erfüllen, wenn ihm nicht Ncmittendcn- faktura oder Rechnungsauszug zugcsandt wird, wie dies z. B. die Firmen Baedeker, Abteilung Meyers Reisebüchcr, Goldschmidt regel mäßig thun. Mir ist von jener Firma weder das eine noch das andere zugegangen, da ich sonst natürlich ebenso prompt abgerechnet haben würde, wie mit genannten geschützten Firmen, mit denen ich seit 18 Jahre» in Verbindung zu stehen die Ehre habe und nie Differenzen hatte. Nach Empfang dieses Transportzettcls habe ich selbstverständ lich Aufstellung gemacht und Duplikat der Faktur mit einem über aus höflich gehaltenen Briefe direkt cingesandt. In demselben habe ich die Sachlage klar gelegt und die Firma gebeten, unter Berück sichtigung der oben genannten Umstände die Disponcnden und Remittenden ausnahmsweise nnzuerkennen, da man beim allerbesten Willen solche Sondertermine übersieht, wenn man nicht vom Ver leger durch den Auszug erinnert wird. Auf meinen freundlichen Brief erhielt ich h.ente die wenigen Remittenden mit der Disponendenfaktur mit der drakonischen Notiz zurück: -Wird nicht mehr angenommen, da Rcmissionsrccht ver strichen.« Ist in diesem Falle der Verleger befugt, Bezahlung des ganzen Kommissionslagers zu verlangen, obwohl er unterlasse» hat, den usanccmäßigen Rechnungsauszug oder die Rcmittendenfaktur recht zeitig einzusenden? Ich könnte beeiden, daß mir keines von beiden zugegangen und zu Gesicht gekommen ist. Da ähnliche Fälle wohl nicht selten Vorkommen, so dürfte eine genaue Antwort von berufener Seite sicher von allgemeinem In teresse sein. Görlitz, den 8. März 1895. Arthur Finster. Gerichtliche Lekannlmachungen. Konkurs-Eröffimnsi. lieber das Vermögen des Buchbinders Karl Paul Arthur Matthesius, Inhabers der Buchhandlung, der Buchbinderei, des Schrcibmatcrialiengeschäfts unddesZcitungs- vcrlags unter der Firma Theodor Friysche zu L.-Gohlis, Mittclstr. 5, ist heute, am II.März, nachmittags 4^2 Uhr, das Konkurs verfahren eröffnet worden. Verwalter: Herr Rechtsanwalt Dr. Peter hier. Wahltermin: am 4. April 1895, vormittags 11 Uhr. Anmcldcsrist bis zum 17. April 1895. Prüfuugstcrniin am 27. April 1895, vor mittags 11 Uhr. Offener Arrest mit An- zeigcpfficht bis zum II. April 1895. Königliches Amtsgericht Leipzig, Abth. IU, am 11. März 1895. Stcinbcrgcr. Bekannt gemacht durch: Sckr. Beck, G.-S. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. s12196j (IvsellÜt'tsvlÜNlIIIII^! Iliordureb Loigs lob ergebenst an, dass tob am bsutigen Vage am bissigen blatte oino VsrlsgobnobbaircllnllA srötknots rwcl (lass Ilorr k. 8trellsr meine Vertretung in beiprig kreundliobst übernommen bat. Der selbe evird auob weine ^.rtibsl r.u den Original baipreisen ansliskern und kortrväbrend aw bager babsv. Indem icb den gesbrten Lortiments- Anzeigeblatt. buebbandsl uw krenndUvbe lleavbtang meiner Oirbulars und sonstigen Verött'sntliobungsn, socvio tbütigo Verrvendnng kür meinen Verlag grsuebo smpkebls ivb miob boobaebtnngsvoll Dresden, den 15. Aar? 1895. 71.. Hsrrrrranrt. s1236lij ln meinen Verlag ist nbsrgggangsn: 0 tz 8 (' 1ljOIIt 6 dos §A,U68 äsr 6-ottlMäda.tin. (Mob den tznellen clargestellt von I)r. Nullin >v u nutzt- tlrobivar der Oottbardbabn. brwern 1885. 648 Leiten. 6 ^8 ord. 2mieb. Tldbsrt Uarmtsirr vorm. IKezer L voller'« Verlag. Verkauföanträge. s11883j Ein aussichtsrcichcr, überallhin vcr- lcgbarer vornehmer periodischer Verlngs- nrtikel mit einem Ut'iiuu'iviim von -tOOO p. g.. ist für 20 000 ^ zu verkaufen. Anzahlung nach llcbercinkunft. Betriebs kapital nicht erforderlich. Anaebote unter V. IV chtz 11883 an die Geschäftsstelle d. B.-V. sl 1525s Das Verlagsrecht von zwei vor züglichen Geschentwerken erster Schriftstellerinnen (3 und 6 ord.) beabsichtigt eine Verlagshnndlung, da nicht mehr in die Richtung passend, unter günstigen Zahlungsbcdinggn. zu verkaufen. Objekt ca. 2600 .//!. Vorräte gering. Angebote unter 4P 11525 an d. Geschäftsstelle d. B.-V. s10531s Für ein blühendes Sortiment und Antiquariat in einer großen Handelsstadt, in der verkehrsreichsten Gegend gelegen, mit sehr feiner, anhänglicher Kundschaft, noch sehr erweiterungsfähig, 6000.//! Reingewinn, ivird wegen anderer Unternehmungen ein Käufer gesucht. Angebote unter U. 8. an Herrn 9. Staackmann in Leipzig. s11936s Eine kleinere, jedoch solide u. ältere Buch- u. Papierhandlung zu kaufen gesucht. Anzahlung 4000 ./6. Ges. Nngeb. u. pp 11936 an die Gesch äftsstclle. d.B.-V. s>1937s In c. größeren Stadt wird ein Sortiment (auch mit Nebcnbranchen) zu kaufen gesucht. Angeb. mit mögt, genauer Angabe des Umsatzes d. letzten Jahre ik des Netto-Reingcwinncs, denen strengste Diskret, zngcsichcrt wird, erbeten unter N. 8. 44 11937 an die Geschäftsstelle d. B.-V. s10645s Der Verlag eines sehr ange sehenen Fachblattcs (40. Jahrg.) ist durch Zufall unter selten günstige» Be dingungen zu vergeben. Der Besitzer bleibt auf Wunsch cv. mit dem größten Teil des Kaufpreises daran beteiligt. Zur Uebernahme und Weitcrführung gehört nur ein geringes Betriebskapital. Angeb. unt. U. 8. ft: 10645 an die Geschäftsstelle d. B P.
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