X- 143, 22. Juni 1918. Fertige Bücher. VSrsmbl-U I. d. Dtschn. vl,ch»»nd«I. 3199 vreisertiölluns !>!>,»>»>!!»!!!!», tie, QmlM'ucken tvieöerliolte flnsragen veranlassen mich, auch an Sieser Steile daraus stinzuweisen. ÜO sowol,! die Maroquin-Eindänöe, wie die Pergament-Einbände der bei mir erschienenen beiden Luxusürucke von Goethes Urfaust und Richard Wagners Parttfal-Textdichtung völlig vergrissen sind. Anfragen öieserliaib bei mir sind zwecklos, und es must üalier sür diese Maroquin- unü Pergament-Exemplare aus gelegentlich antiqua risch oder bei Versteigerungen vorkommenüe Stücke verwiesen werden, vorrätig ist bei mir von diesen aus echtem Siittenpapier gedruckten Sidlioplstlen- ausgaben nur noch eine beschränkte Malst in fr'ieüensleinen gebundener Exemplare, für diese in srieücnöleinen gebundenen Exemplare liebe ich tstermit den Ladenpreis aus. Gleichzeitig ergäbe ich hiermit den buchgänölerischen Nettodarpreis jedes dieser beiden in Leinen gebundenen Werke aus je Mark 50.- netto zuzüglich L0°/, Teuerungszuschlag Den Verkaufspreis dieser Liebhaberausgaben stelle ich dem Ermessen des Sortiments anheim. Leipzig, o-» ro. Mi ms. qelios-verlagsranzfl.wolssoli > vom 6. Juni d. Is.: > Karl May-Mb»- 1818 Über das in unserem Verlage erschienene, von so sensationellem Erfolg begleitete Karl May-Iahrbuch IV18 1 Band hochelegant broschiert mit färb. Amschlag ord. M 4.—, bar M 2.40, erwähnen wir von den so vielfach anerkannten Kritikern der angesehensten Zeitungen und Zeitschriften unter anderem nach stehende Stellen der Nr. 130 im Anterhaltungsblatt der Äamburger Neuesten Nachrichten Das Buch ist schlechthin ein literarisches Ereignis. Wir haben jüngst an dem in der gesamten deutsch- österreichischen Öffentlichkeit peinliches Aufsehen er regenden Fall des Wiener Professors Bettelheim gesehen, daß dieses Jahrbuch eme bittere Notwendig keit war; denn konnte es nch ereignen, daß der W'ener Gelehrte und Ä rausgeber des „Biographischen Jahr buchs und deutschen Nekrologs" dem urdeutschen Dichter Karl May, dem deutschen Jules Verne, dem deutschen, veredelten Cooper nach seinem Tode einen Fußtritt »ersetzte, so müssen wir den beiden deutschen Äerausgebern Dank sagen, daß sie der Wiederholung einer solchen beschämenden Tatsache auf vornehme Art voröeugten. indem sie in ihrem Jahrbuch an erkannte wissenschaftliche Federn als Zeugen für May und seine Werke auf den Plan riefen Denn nichts in der Welt vermag die wundervoll be lebten Bilder auszulöschen, die er in junge Äerzen — mögen sie nun im Knaben oder im kriegerprobten Manne schlagen - mit seinen gemütstiefen und tat«n- srohen Erzählungen zauberten! Eine Warnung scheint uns das Buch: Solan e es noch deutsche Fäuste gibt zum Dreinschlagen für Recht und Ehre, solange wird auch das Grab in Nadebeul nicht ohne Be schützer sein. Schon deshalb wird das Karl May-Iahrbuch ein Äandbuch und Nachschlagewerk der Literaturhistoriker werden, w e es ohne Frage ein begehrter Lesestoff aller derer sein wird, die von und über May Neues hören möchten Bietet es doch in seinem außerordent lich reichen Inhalt neben famosen Aufsätzen von Prof, vr. Ludwig Gurlitt, Max Geißler. l)r Lhotzky. dem durch seine Streifzüge um den Persischen Golf be kannten glänzenden Stilisten §>ans Erich Tzschirner, Or. Rudolf Beißel usw. den Karl May-Lesern noch manches aus dem Schreibtisch des Erzählers, das ihn fesseln wird. All.s in allem: Das Karl May-Iahrbuch ist ein großer Griff und wird den entsprechenden großen Erfolg haben. Die erste Auflage von 5000 Exemplaren ist beinahe vergriffen, und die Herstellung des Neudrucks beansvrucht unter den gegen wärtigen Berhiilt-nssen voraussichtlich noch längere Zeit. Wir bitten daPi.'. Ihre Bestellungen, welche nach der Reihe ihres Einganges Erledigung finden, im eigensten Interesse uns mit direkter Post zugehcn zu lassen. Schief. Vuchdrucherei, Kunst- n. Berlais-Anstalt * o. 6. SchlMlaender A.-K. In Breslau III. -r> nicht zu verwechseln mit der G. m b.§>. Schlesische Verlagsanftall (oormalS Schottlaender) Berlin 4Z«-