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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.09.1925
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- 1925-09-01
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- 01.09.1925
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13106 vörsenblatr f. d. Dtsch». vuchhand^ Redaktton-eller Teil. Xs 204, 1. September 1925. Zollgrenze war schon im Herbst v. I. gefallen, seit kurzem ist das Ruhrgebiet von fremder Besatzung frei; Versandschwicrigkeitcn be stehen nicht mehr. Der unglaubliche Erfolg der Jahrtausend-Ausstel lung hat die Kölner Messehallen sehr populär gemacht — warum zögert der Buchhandel? Eine alte hanseatische Kaufmannsregel lautet: »Mut haben, wenn alles darniederliegt: vorsichtig sein, wenn alles Mnt hat!« Warum hat der deutsche Verlagsbuchhandel weniger Mnt. als andere große Erwerbszweige? Eine stärkere Be teiligung der großen Verleger zieht naturgemäß stärkeren Besuch der Sortimenter usw. nach sich. Zwar ist dem Schreiber dieses bekannt, daß der Vorstand des Deutschen Verlegcrvereins sich bisher für die Beschickung der Kölner Messe nicht zu erwärmen vermocht hat — wenigstens stand er im Oktober 1924 noch auf diesem Standpunkt. Aber inzwischen hat sich doch so vieles in Deutschlands Westmark zum Bessern gewendet, daß der genannte Verein heute in seinem und der Sortimenter Interesse anders denken sollte. Hoffentlich geben diese Zeilen einen nenen An stoß in dieser Richtung. Von einigen Verlagsfirmcn, die bisher die Kölner Messe in wirkungsvollen Auslagen beschickten, ist bekannt ge worden, daß sie auch mit dem tatsächlichen Erfolg bisher schon zu frieden waren. Von einer der beteiligten Verlagsfirmcn wird mir die Liste der Sortimenter zur Verfügung gestellt, welche zur Kölner Messe Herbst 1924 und Frühjahr 1925 ihren Stand besucht haben, und zwar nicht als »Schiente«, sondern als Ausgeber von Bestellungen. Diese Be steller kamen aus folgenden Orten: Elberfeld, Köln-Mülheim, Glad beck, Aachen, Duisburg. Köln-Klettenberg, Köln, Heinsberg, Jülich, Honnef, Wiesdorf, Gelsenkirchen. Oberhausen. Wald b. Solingen, Bielefeld. Derschlag. Buer-Erle. Hilden, Bedburg b. Erft. Wattenscheid, M.-Gladbach, Neuenahr, Altenhunden, Korschenbroich, B.-Gladbach, Osterfeld, Vohwinkel, Wartenstein. Düsseldorf. Nheinbach, Kevelaer. Dortmund, Euskirchen. Grevenbroich. Dülken, Jüchen, Köln-Linden- thal. Elsdorf. Breyell, Kyllburg. Diese Zusammenstellung ergibt ein natürlich sehr lückenhaftes Bild des ungefähren Aktionsradius der Kölner Messe auf dem Gebiet des Buchhandels, wie er sich bis jetzt herausgebildet hat. Dies-.r Radius vergrößert sich von selbst mit größerer Beteiligung der Ver leger als Aussteller. Je mehr Verlage, besonders bedeutende Firmen, ausstellen, um so größer ist die Anziehungskraft der Messe für die Sortimenter. Viele werden sich daran gewöhnen, zweimal im Jahre nach Köln zu kommen, denen Leipzig zu weit ist. Nachdem Vorstehendes geschrieben, wird noch Folgendes durch die Presse bekannt gemacht: »Um die sogenannten Messespesen der Aussteller nach Möglichkeit zu verringern, hat das Messeamt Köln außer der Herabsetzung der M e s s e st a n d m i e t e n auch eine Verbilligung der Speditions sätze für Messegüter ermöglicht.« L. Gedächtnisfeiern zum 10V. Geburtstage Conrad Ferdinand Meyers (Sonntag, den 11. Oktober 1925). — Obwohl sestgcstcllt wurde, daß zahlreiche Plätze ortsansässige Redner wählen, vermochte immerhin die Werbe st eile des Börsenvereins 69 Vortragsabende für das Thema Conrad Ferdinand Meyer zu vermitteln, und zwar 54 für Dr. Castelle, 8 für Prof. vr. Faesi, 8 für Prof. vr. Witkop. In zahl reichen Städten finden sogar mehrere große C. F. Meyer-Feiern un abhängig von einander statt, so beispielsweise in Berlin, Köln und Zürich. Es ist festzustellen, daß in jeder Großstadt und fast in jeder Kleinstadt in einer Feier des IVO. Geburtstags C. F. Meyers gedacht wird. — Die Volkstümlichkeit C. F. Meyers mögen folgende Auflagc- zissern, die uns H. H a e s s e l Verlag in Letpzig mitteilte, be legen: Jttrg Jenatsch, 320. Ausl., — Novellen, Bd. l, 214. Ausl., — Novellen, Bd. II, 211. Ausl., — Das Amulett, 75. Ausl., — Die Rich- tcrin, 76. Ausl., — Der Heilige, 227. Ausl., — Gedichte, 244. Ausl., — Angela Borgia, 202. Ausl., — Die Hochzeit d. Mönchs, 96. Ausl., — Das Leiden eines Knaben, 56. Ausl., — Gustav Adolfs Page, 60. Ausl., — Der Schuß von der Kanzel, 73. Ausl., — Plautus im Nonnenkloster, 61. Ausl., — Die Versuchung des Pescara, 195. Ausl., — Huttens letzte Tage, 395. Ausl., — Engclberg, 150. Ausl. Kunstausstellung. — Die Galerie Del Vecchio inLeipzig cröffnetc ihre große September-Ausstellung mit drei Sonder-Ausstel- lungcn von Prof. Richard Müller, Dresden, Gemälde und Graphiken, Pros. Ferd. Dorsch, Gemälde und Aquarelle, Prof. A. Wilckens, Dres den, Gemälde. Ferner gelangten ca. 200 Einzelwerke, größtenteils aus Privatbefitz, zur Ausstellung, darunter u. a. Werke von Prof. Wilh. Kuhnert, Prof. L. Dill, Otto Dill, Prof. Robert Schleich, Max Gaisser. Prof. Herm. Kaulbach, Karl Heffner, D. Thomassin u. v. a. m. Ein kleiner interessanter Katalog steht auf Wunsch gern zur Ver fügung. Buchhandlungs-Gehilsen-Verein zu Leipzig. — Der Verein ver anstaltet am Sonntag, dem 20. September 1925, einen Herbst H e r r e n - A u s f l u g nach Letsnig—Maylust—Klosterbuch—Letsnig. Abfahrt: Leipzig, Hauptbahnhof, Bahnsteig 23, 6.40 Uhr nach Letsnig, Ankunft dort 7.50 Uhr. Erholungsheim für Deutsche Buchhändler in Seebad Ahlbeck. — Im Erholungsheim in Seebad Ahlbeck sind für Sep tember noch schöne Zimmer frei. Ahlbeck eignet sich besonders auch für einen Aufenthalt im Herbst, da es gegen Winde durch bewaldete Höhcnzllge geschützt ist. Gerade das Vorhandensein der ausgedehnten Waldungen, die von Swinemünde bis Zinnowitz sich hinziehen, machen den Aufenthalt in Ahlbeck in dieser Jahreszeit be sonders reizvoll. Wenn Sturm das Verbleiben am Strande unmöglich macht, so ist man nicht wie in anderen See-Badeorten auf das Zimmer angewiesen, sondern man kann die schönsten Waldspaziergänge unter nehmen. Die Verpflegung ist gut bürgerlich und so reichlich, daß kein Gast es nötig hat, sich nebenher etwas zu kaufen. Der Pen sionspreis beträgt für Mitglieder und deren Frauen, sowie für wirtschaftlich abhängige Familienmitglieder und Kinder über zehn Jahren 4.50 Mark pro Tag und Person. Kinder unter 10 Jahren genießen eine Ermäßigung um 25 v. H. Wir bitten dringend, von der Einrichtung Gebrauch zu machen, und hoffen zuversichtlich, daß jeder an einen im Buchhändlerhetm verlebten Aufenthalt mit Befriedigung zurückdenkt. — Anmeldungen sind an die Geschäftsstelle des V e r e i n s, B e r l i n W. 9, Ltnkstr. 16, zu richten. * » * G. Hirths Verlag AG. in München. — In der Generalversamm lung wurde die Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien und die Erhöhung des Aktienkapitals um 350 000 auf 850 000 Mk. beschlossen. Wie mitgeteilt wurde, ist die Kapitalerhöhung notwendig geworden, um eine eigene Druckerei zu errichten. In den Aufsichtsrat wurden hinzugewählt Generaldirektor vr. K i l p p e r-Stuttgart und Bank direktor N e h f e l d-München. (Berliner Börscn-Kurier.) Vcrlagsgcscllschaft Textil-Wochc Aktiengesellschaft in Berlin. Die Aktionäre der Verlagsgesellschaft Textil-Woche Aktiengesellschaft werden zur ordentlichen Generalversammlung auf Dienstag, den 15. September 1925, nachmittags 12)4 Uhr. in das Gcfchäftslokal der Gesellschaft zu Berlin C, Spittclmarkt Nr. 8—10, eingeladen. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes. Vorlegung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechmmg für das abgelanfenc Ge schäftsjahr: 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, über die Verwendung des Reingewinns und über die Entlastung des Vor stands und des Aufsichtsrats: 3. Neuregelung der Tantieme der Mit glieder des Aufsichtsrats. Stimmberechtigt sind diejenigen Aktionäre, die ihre Aktien bis spätestens 11. September 1925, nachmittags 6 Uhr, bei der Gesellschaft oder bei einem deutschen Notar'oder bei folgenden Bankstellen hinter legen und bis zur Beendigung der Generalversammlung daselbst be lassen: a) dem Bankhaus Ernst Wertheimer L Co. in Frankfurt a. M.: b) der Frankfurter Kreditanstalt. Frankfurt a. M.; e) dem Bankhause Straus L Co. in Karlsruhe: ck) der Commerz- u. Privatbank Aktien gesellschaft Depositcnkassc Berlin. Hausvogteiplatz 10. (Deutscher Rcichsanzeiger Nr. 200 vom 27. August 1925.) Übergangsbestimmungen zur Anzeigcnsteuer und Umsatzsteuer. Durch Gesetz vom 18. August 1925 — Rcichsgesetzblatt I Nr. 42 sind folgende Übergangsbestimmungen getroffen: 1. Anzeigensteuer: Der erhöhte Steuersatz auf Anzeigen ist nicht mehr zu entrichten, wenn das Entgelt nach dem 31. Juli 1925 verein nahmt worden ist. Für diese Entgelte ist die allgemeine Umsatzsteuer zu entrichten. Bei Leistungen aus Verträgen, die vor dem 15. Juli 1925 abge schlossen worden sind und infolge der Aufhebung der Anzeigenstcuer nur der allgemeinen Umsatzsteuer unterliegen, ist dem Steuerpflichtigen auferlegt, dem Empfänger der Leistung einen Nachlaß vom Entgelt in solcher Höhe zu gewähren, der der Minderung des Steuersatzes ent spricht. 2. Umsatzsteuer: Ist eine Umsatzsteuer für eine Lieferung oder sonstige Leistung zu entrichten, die nach den bisher geltenden Bestim mungen einem Steuersatz von 1)4 oder 10 v. H. unterlag, so tritt die Ermäßigung auf 1 bzw. 7)4 v. H. dann ein, wenn bei der Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten die Vcreinnahmung, bei der Versteue rung nach Leistungen die Lieferung ober sonstige Leistung nach dem 30. September 1925 liegt. Maßgebend ist die Versteuerungsart, die für den Steuerpflichtigen am 1. September 1925 gilt. Beträgt die
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