V <>n t >' ? Ungedrucktes von Eduard Monte; f ? Mit besonderer Freude kann ich hierdurch anzeigen, daß es dem Verfasser durch das Ent- gegenkommen der Familie des Dichters, sowie mehrerer Privatsammler, Museen und § / Bibliotheken an der Hand einer eigenen umfangreichen Sammlung ermöglicht wurde, von unserem anmutreichften deutschen Dichter, der seit einem Jahrzehnt die Reihe unsrer - Klassiker ziert, eine gute Zahl bisher unverwerteter und unbekannter Schätze zu heben, i und in einem Bande zu vereinigen. Neben inhaltschweren, charakteristischen Briefen traulichsten Inhaltes an die Schwester, x i! die Gattin und an Hebbel sind es unveröffentlichte Stücke in Prosa und Poesie, z. B. r ein verloren gewesenes Manuskriptteil zu der Novelle „der Schatz"; eine Anzahl Zeich- § z nungen von des Dichters Hand, eine vom Dichter selbst geschnittene Silhouette, eine allegorische Elfenbeinmalerei neben vielen Originalschattenrissen der vortrefflichen Künstlerin / und Freundin des Dichters, Luise Walther, aus Mörikes Familien- und Freundeskreise - (Schwab, Uhland, Kerner, Bischer, u. a. m.) illustrieren den freien, unphilologischen Text, in dem der Verfasser als Dichter über den Dichter spricht. Ein besonderes Interesse in dem Buche beanspruchen die Stücke, die über den herrlichen Menschen und Poeten handeln, als auch ein neu aufgefundener Brief M. von Schwinds / L an Mörike; ferner die erste Fassung der grotesken Dichtung „Märchen vom sichern Mann" < zu der Willi Geiger vier Originalradierungen geschaffen hat, die auf der vom Verlage auf- gestellten Orplid-Presse aufs sorgfältigste abgezogen wurden (in der LuxuS-AuSgabe signiert!) r - Die Ausgabe ist des Gebotenen würdig gehalten und wird jedem Freunde des Dichters eine dankenswerte Bereicherung des Werkes bedeuten und jedem Bücherfreunde Aner- ( kennung abnötigen. Sehen Sie sich mit Exemplaren vor, so lange der geringe Vorrat reicht; die „Zeitschrift für Bücherfreunde" bereitet r > einen grossen Aufsatz über dieses Werk vor! / L r Frankfurt a. M., 20. Oktober I9IZ. i ) k Carl Fr. Schulz, Verlag. 1447*