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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.08.1913
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1913-08-25
- Erscheinungsdatum
- 25.08.1913
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- Deutsch
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Oebunden N. 4.50. 8etienke>, ?lieoä., Die K!einvva88er- ver80r§un§. Nit 66 Abbildungen. 7 Logen. Or.-Oktav. Oebunäen N. 8.—. In peclrnnng 25°/°, UNO; bar 30-33'/-°/«, II/IO. Mr bitten um Ikre 6e8teIIung. /t. ttartleden'8 Verlaß. 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 Zu erneuter Verwendung empfehlen wir das anfangs dieses Jahres in unserem Verlage erschienene Werk: ^ Die Sendung des Christoph Frei Roman von Friede L. Kraze Oktav. Geh.M.3.— ord., M.2.10 no., M. 1.95 bar (11/10) Eleg. geb. M. 4.— ord., M. 2.80 no., M. 2.60 bar (11/10) In diesem Buche steht: „Täglich war es ihm zur stärkeren Gewißheit geworden, daß der Laß und der Klaffenkampf höchstens in einzelnen Fällen noch sich durch christliche Liebe überbrücken ließ. Er konnte nicht anders denken, als daß aus dieser Zeit der Unruhe der Frieden nur erblühen kann, wenn das Volk zu seinem Rechte gelangte. Nicht zur Erfüllung seiner unklaren, wirren Wünsche, denn sie würden ewig un- erfüllbar bleiben. Aber Auswege mußten ihm gefunden werden aus dieses Lebens Not und Qual. Möglichkeiten, seine Frauen nicht verwelken zu sehen, ohne daß sie blühten, seine Knaben nicht verkommen zu sehen, ehe sie Männer wurden — Möglichkeiten, da, wo ein Wille vorhanden ist, gottverliehene Gaben und Befähigungen entwickeln zu können. Die Zeit mußte kommen, in welcher die Menschen blühen würden, wie die Blume der Aue, purpurn etliche und goldfarben und andere unscheinbar und verborgen und dennoch alle in der gleichen Lerrlichkeit, weil dieselbe Sonne sie wärmt und der gleiche Limmel sie segnet und alle gespeist werden von einer Mutter Brust." Der diese Worte denkt, ist Christoph Frei, der Pastor an der Limmelfahrtskirche auf dem Wedding. Aber — er denkt sie nicht nur; er Lut nach ihnen. Denn er, dem einst eine glänzende Laufbahn offen stand, hat alles beiseite ge- worfen, ist schlichter Pastor im Norden geworden, unter den Armen und Dürftigen, unter den Verkommenen und Weg müden. Da setzt er durch seine hingebende Persönlichkeit, durch seinen Willen zur Lilfe Lichter in armseliges Sein und zieht die Lungernden und Dürstenden an die Tafeln des Lebens, da auch ihnen Speise und Trank winkt. Bevor er aber soweit kommt, ist Kampf seine Tat. Denn er, dessen Mutter havelländischem Adel entstammt, dessen Vater Universitätslehrer war, hatte Aussicht, zur Löhe zu steigen Als ihn aber der kranke Freund als seinen Ver treter ruft, da geht er freudig und ringt sich durch zum Bleiben. Trotzdem ihn Bande der Verwandtschaft fesseln, trotzdem ihn alle zurückzuhalten suchen, die ihm nahe stehen: seine Tante Thea, die sein Geschick bisher leitete, sein Onkel, der General, und all die andern Vettern und Basen. Er geht aber hindurch — durch Not und Schmutz, durch Verleumdung und Laster und hebt sie alle zu sich empor, die sich auch noch so sehr sträubten: die Flora, das Mäd chen der Straße, bringt er zu gutem Lebenswandel, Richter, den Zigarrenarbeiter, bringt er zur Anerkennung seiner Größe und Reinheit. And als da seine Tante Thea er kennen muß, daß er ein ganzer Mann, den Ahnen gleich, auf dem Posten steht, als sie sieht, daß alle Verleumdung in nichts zerfällt, da geht sie selbst in die verrufene Gegend, da kommt sie zu ihm, um abzubilten. Mit ihr aber kommt die, welche nie an Christoph Frei gezweifelt, kommt Säbelte von Gronau, und bringt sich selbst dem Geliebten. Es sind Bilder in diesem Buche, die stark und groß sind, die in dramatischer Plastik vor uns stehen: so, als Richter im Zorn seine Frau erschlagen und nun selbst Christoph Frei herbeiruft, den er doch mit seiner Ver leumdung verfolgt und gehetzt. And nun kommt an der Leiche die Erkenntnis von Christophs wahrem Wesen über ihn. er kommt zur Klarheit seiner Sühne und schläft nun ruhig an der Leiche ein. Aber Christoph aber kommt die frohe Gewißheit seiner Aufgabe. Das ist wohl der packendste Moment des Buches, dem sich andere gut anreihcn. And noch eins: dieses Buch zeigt, daß die soziale Auf gabe, die Sorge für die Anmündigen auch von denen — und vielleicht besser als von allen andern — erkannt wird, die in dem Munde der Leute als die Abseitsstehenden, die Anbekümmerten bezeichnet wurden: von den Landedelleuten. Das sei ihm besonders ungerechnet! Hellmuth Neumnnn in der Deutschen Tageszeitung in Berlin. Mir bitten zu verlangen und zeichnen hochachtungsvoll Stuttgart. Adolf Bonz L Comp. ! ! VcrantworMchcr Ncdaktcur: S m > I Thomas. - Verlag: Der VSrscnv c r e > n der Tculschc» Vachs,ändlrr ,u Leipzig, TeMschcs Bachdändlerhmis. Druck: Namm L Scc m a n n. Sämtlich in Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig, Gerichtsweg 26 (Buchhändlcrhaus).
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