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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.06.1925
- Strukturtyp
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- 1925-06-13
- Erscheinungsdatum
- 13.06.1925
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- Deutsch
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X; 136, 13, Juni 1925, Redaktion«llrr Teil. Börsenblatt s. d. Dtschn. BnLbandel. gßH gebungsmaterial ein. Buch- und vor allem Zeitschriftcnvcriag siird an diesen Dingen interessiert, um so mehr, als im Herbst d. I. mit einer Neuumlegung der Last zu rechnen ist. vr. KurtRunge. Besichtigung der „Deutschen Zentralbücherei für Blinde". Die programmäßig angesetzte Besichtigung der 1894 gegründeten »Deutschen Zentralblicherei flir Blinde« im Buchhänd lerhaus, anläßlich des 190jährigen Bestehens des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, erweckte bei den Besuchern lebhaftes Interesse. Zunächst fesselte alle Besucher die Tatsache, daß die Blin denschrift, die tastbare l-puuktige Grundform-Braille, nicht nur auf alle internationalen und alten Sprachen anwendbar ist, sondern gleicherweise auf Mathematik, Chemie, Musikschrlft und Blindensteno graphie. Ferner setzte die Einfachheit Her Punktschrift-Schreibmaschinen in Erstaunen, die die Schrift tastbar wiedergeben und auf Grund des 8-Tasten-Hall-Systems ermöglichen, alle Sprachen darauf zu schreiben, da der Vuchstabenkomplex jeweilig gebildet wird und je nur einen Akkordanschlag erfordert. Das umfangreiche, alle Wissensgebiete umfassende und systema tisch eingeteilte Büchermagazin zeigt den Besuchern, daß dem Blinden die Wege zum Studium geebnet sind, und daß für -den blinden Akade miker, für Schüler, die die Schule der Sehenden besuchen, und für den blinden Handwerker die benötigte Fachliteratur von Fall zu Fall so wohl in handschriftlicher Herstellung als auch im Druckverfahren unter ständiger Aufsicht der Leitung hcrgestellt wird. Die Arbeitsmethode wurde in der Blindendrnckerei eingehend gezeigt und erläutert. Be sondere Aufmerksamkeit widmeten die Besucher den von der Assistentin der Blindenbücherei herausgegcbenen Hilfsmitteln zum Studium der höheren Mathematik (System Mahler D. N.-P.), hergestellt in der der Blindendruckerei angegliederten Hochschul-Lehrmittel-Werkstatt für Blinde. Aussehen erregte bei jedem Besucher unser »plattenloses« Druckgerät (D. N.-P.), im Gegensatz zum international gebräuchlichen Platten-Druckvcrfahrcn. Obgleich die Erfindung des plattenlosen Druckverfahrens (System Haake) schon jahrelang bestand, war es doch erst der alten Buchdruckerstadt Leipzig Vorbehalten, die außer ordentlichen Vorzüge dieses neuzeitlichsten Blindendrucks zu erkennen und auszu'baucn. Die in der Leipziger Blindendruckcrei früher ge brauchte Plattenprägmaschine zur Herstellung der Stereotyp-Platten steht seit 1918 unbenutzt und ist durch die Entwicklung des Blinden drucks in Leipzig bereits historisch geworden. Bemerkenswert ist, daß der plattenlose Blindendruck in seiner Einfachheit sogar den Buch druck überholt. Die Druckerzeugnisse, die zum Teil als Unika in der »Dauernden Graphischen Ausstellung« auslagen, fanden auf Grund aller fachtcchnischen Voraussetzungen und auch durch genaueste typo graphische Durcharbeitung den Beifall und die Anerkennung der Fach leute im Buchwesen. Zusammengetragene Musealwertc, aus die hier näher einzugehen der Raum fehlt, fesselten die Besucher ebenso wie im weiteren Nund- gang durch die Bücherei der Lesesaal mit seiner Präsenzbibliothek und den Zeitschriften, ferner der gesamte bibliographische Apparat der 1916 gegründeten, 78 Hauptauskunfteien umfassenden Zentralauskunftsstel'e für das gesamte Blindenlvücherei- und Blindenbildungswesen, die Kata loge und die Organisation der Ausleihe. Bei einem Bücherbestand von rund 15 600 Bänden, im Verhältnis zu einer Leserzahl von 3136 Lesern, erbringt die Ausleihe von 56 666 Bänden im Jahre 1924 einen Prozentsatz in der Benutzung unserer Bücherei, wie kaum eine andere Bücherei zu verzeichnen haben wird. Als Internationale Mindenleihbibliothek auf dem I. Inter nationalen Blinden-Esperanto-Kongreß in Prag 1921 als solche ein stimmig erwählt, interessierte die Besucher die Verbreitung des Espe ranto unter der Blindenschaft und die umfangreiche Esperanto-Abtei lung unserer Blindenbücherei. Durch die Besichtigung unserer Zentralblicherei für Blinde wurde bet den Besuchern das Urteil gefestigt, daß unsere Bücherei als wis senschaftliche, Volks- und MusikalicnbUcherei Kulturträgerin geworden ist für eine Gruppe von Mitmenschen, die von der Allgemeinheit häu fig verkannt und unterschätzt werden. Marie Lomnttz-Klamroth, Leiterin. Neue Zeitschriften und periodische Erscheinungen. Mitgetetit von der Deutschen Bücherei, Leipzig. Nr 47 (Mai 1925). (Nr 46 siehe Bbl. 1925, Nr 168/69.) Die Aufnahme geschieht jeweils aus Grund der ersten in -er Deutschen Bücherei etagelausenen Nummer, welche nicht immer die erste Nummer im bibliographischen Sinne ist. Den Titeln sind die Standorisbezelchnungen ber Deutschen Bücherei detgefügt. Wünsche um Versendung von Abzügen dieser Liste werden berücksichtigt. Archiv der Fortschritte betriebswirtschaftlicher Forschung und Lehre Jg. 1: 1924. IV, 372 S. 8°. Stuttgart, Calwer Str. 18: C. E. Poeschel Verl. (26 14 983.) Die Baugenossenschaft. Blätter f. Wohnungswesen. Jg. 1: 1925, Nr 3 (März). 4 Bl. 4°. Danzig, Hundegasse 37: Verl. f. Fachliteratur G. m. b. H. Halbjahr!. Gulden 2.—. (Monatl.) (26 14 982.) Deutscher Bergmanns-Kalender. sJig. 1:s 1925. 98 S. 8". Buer (Wests.), Beisenstr. 35: Deutscher Bergmanns-Kalender, Mk. —.76. (24 6436.) Blüten regen. Jll. Wochenschrift f. d. Familie. Jg. 1: 1925, Nr 1. 12 S. 4°. Dresden-A.: Mignon-Verl. (26 14 986.) Der Bücherbote. Monatsschrift f. die Freunde des guten Buches. Jg. 1: 1925, H. 1 (April). 29 S. 8°. Kronstadt-Brayov: Verlag »Die Pforte«. (Monatl.) (24 6421.) Block's Bücher-Bote. Ter Berater f. Bücherfreunde. Jg. (1:j 1925, H. 1. 32 S. 8». Berlin SW 68, Kochstr. 9: Buchh. Karl Block. (24 6444.) Bu u d e s ka I e n d e r ... Hrsg, vom Deutschen Volksbund f. Argen tinien. (Jg. 1:) 1925. 152 S. 8". Buenos Aires, Moreno 1059: Deutscher Volksbuud. (26 14 934.) Internationales Arbeitsamt. Chronik der Unfallverhütung. Bd 1: 1925, H. 1. (März—April). 30 S. 4". Genf: Internationales Arbeitsamt. H. lr. 1.50. (26 14 933.) dlaZMroi8LÜA kereZkeckeimi ipari es meröAaLckasägi 6 i m t ü r a. Un garns Adreßbuch f. Handel, Industrie, Gewerbe u. Landwirtschaft. (Jg. 1.) 1925. 1716 S. 4°. Budapest: Nnd. Masse. Mk. 42.—. (26 14 953.) 12 S. 4°. Berlin SW 68, Lindenstr. 16: Agrar-Verl. Nr Mk. 1.56. (Monatl.) (26 14 941.) (Febr.) 26 S. 4". Berlin SW 68, Lindenstr. 16: Agrar-Verlag. H. Mk. 1.56. (Monatl.) (26 14 946.) Der Da we sw eg. Internat. Korrespondenz f. d. Besprechung v. Wirtschaft!. Fragen d. Landwirtschaft, d. Industrie, d. Handels, die mit der Erfüllung des Tawesabkommeus verbunden sind. Jg. 1: 1925, H. 1 (Jan.). 16 S. 4". Berlin: Agrar-Verlag G. m. b. H. H. Mk. 1.56. (Monatl.) (26 14 939.) Fachblatt der Maler. Jg. 1: 1925, H. 1 (April). 16 S. 4". Hamburg, Alsterstr. 16: Verband der Maler. (Monatl.) (26 14 962.) Hessisches F a h n d u u g s b l a t t. Hrsg, vom Polizeiamt Darm- stadt. Jg. 1: 1925, Stück 25, 2 Bl. 4°. Darmstabt: Polizeiamt. (2X wöchentl.) (26 14 932.) Jüdische F a m i l ie n so rsch u ng. Mitteilungen der Gesellschaft f. jiid. Familieu-Forschung. Jg. 1: 1924, Nr 1 (Dez.). 24. S. 8°. Berlin, Potsdamerstr. 5: Gesellschaft s. jüdische Familien- forschung. (2.4 6462.) Illustriertes F i l m v e r z e i ch n i s des Neichsverbandes (deutscher Lichtspieltheaterbcsitzer e. V.). (Jg. 1:) 1924/25. 86 S. 4°. Ber lin SW 68, Kochstr. 73: Ncichsverb. deutscher Lichtspieltheaterbesitzer. Mk. 1.16. (26 14 913.) Groß-Be.rliner F l e i s ch e r a d re ß'bu ch. (IJg. 1:j 1924. 232 S. 8". Berlin SW 68, Niiterstr. 71: Max Mattissen. Mk. 4.—. (24 6436.) F l c i s ch e r ei ad r e ß b u ch von Deutschland. Jg. 1: 1925. Bd 1.2. 181, 652 S. 4°. Berlin SW 6, Schiffbauerdamm 19: Fleischer- Verb ands-Zei tu ng. ME. 18.—. (26 16 601.) 1274»
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