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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 03.05.1913
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1913-05-03
- Erscheinungsdatum
- 03.05.1913
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- LDP: Zeitungen
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1913
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Fertige Bücher. ^ 100, 3. Mai 1913. T Soeben gelangt zur Ausgabe: <Z) Schwammerl Ein Schubertroman von Äudolf Hans Dorisch Mit 22 Dollbildern von A. Keller-DOien Drosch. M 4.-, Leinen M 5.-, Halbperg. M 5.5», Leder M Das 31.bis 35.Tausend Aus neueren PreMmmen: Neclams Aniversum: „Bartsch hat dar ganz« kindlich-,»ain«, genialisch-ringends, einfach« und doch ss grsszartigs Arenschent»»««» dieser Liederseele prachtvsll gezeichnet und einen Typ mit diesem Manne Umrissen, dem man in Liebe und inniger Anteilnahme durch sein wirres Leben zu solgen gezwungen ist. Die wienerische Atmosphäre ist voller Dust und durch dis verträumte Epoche der Biedermeiers, versäht. Der Zauber der wienerischen und steierischen Landschast ward «nit einer hingerissenen Liebe und «inen« tiefen Genieszsn u»iedsrg«g«ben." Neue Zürcher Zeitung: „In dem Buchs erscheint uns Bartsch» Stil, der von dem hinreißenden Atem eines echten Dichters beseelt ist. kraftusller und reife» als in den früheren Werken. Das künst lerisch sein ausgestattsts, «nit fanissen Federzeichnung«,» Alfred Rellerr versehene Buch wird für all« Verehrer de» grsszen R»,n<»s«rist«n «in lieber Geschenk sein." Berliner Neueste Nachrichten: „Was uns an diesen« Bedeutendsten der nenen Ästerreicher immer so sehr gejsjjelt Kat, seine geradezu «nusikalisch« Schilderungrkraft, die Natur in ein Klingen, dis Menschen in ein Gingen auszulössn, das eignet diese«« Schubertbuch in ganz herusr- ragenden« Akasze und macht es vollends Franz Schubert würdig. Alfred Reller— Wien hat eine Anzahl «»«ndsrschöner Zeichnungen beigssteuert, dis trssslich den Text ergänzen. Auch dieses Buch hat all« Eigenschaft««,, «in Vslkrbuch i«n best««« Sinns;n »»erden." Westsrmanns Monatshefts: „Bartsch hat denn wirklich die Echubert-Atmosphäre.fein und sicher getrosten: diesen «»sichen Schnrelz des Aienschentnn»», diesen zärtlichen Duft der Ding«, dies« «»shlig-stlll« Zntiinität des biedermeisrlichen Zusammenlebens, dies« entfesselt« V«rtränn«theit bei aller Liebs sür die Süßigkeiten dieser Erde." .ik IVO, 3. Mai 1913. Fertige Bücher. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel. 4717 Gssterreichischo 'Frauenrundschau: „Bartsch hat alle Farben seiner Sprach«, sein hsher Rönnen in Naturmalsreien und Stimmungsbildern hier in ss «ersetzn-enderischer Laune aurgestrent, hat «in« sslche Su,n,ne usn Runst und Ge«nüt»«,«rten In den Nahmen dieses Nomans gepreßt, um uns seinen geliebten Franzl Schubert nahezubringen, daß er uns;u»ingt, «nit ihn» zu glaube«, zu sehe,» und zu lieben! Nnd höher geht auch der kühnste Dichtsrtraum nicht." Allgemeines Literaturblatt. Wien: ^Für di« still« Grösz« der ring««»den Alenschen sinkst Bartsch einen künstlerischen Ausdruck, vsll usn tiefer Innigkeit und l«b«n»u»ahr«r Einpfindung. Noseggors Heimgarten: „Viesen Alann kennte ,»ur Andels ^an» Bartsch «nr gestalten, oder vielmehr, er gab uns Franz Schubert so. wie wir ihn am liebsten denken.-.Schwammerls Das Nuswort deutet aus ein humoristisches Buch, es ist wahrlich durchfunkelt usn ssnnigen« Hu«nsr." Signale für die musikalische Welt: „Dieses Milieu aber gibt uns Bartsch mit einer solchen Anschaulichkeit, solcher inneren Wärme, daß wir das alte Wien Franz Schuberts mit eigenen Augen zu schauen glauben und daraus schwören möchten, die reizenden Insassen dss^Drsimädlerhaujss^ selbst ge kannt zu haben. Kurz, u»«r diesen Rs«nan gelesen, für den bleibt de» Begriff Schubert «nit dein ,Schu»a«n»n«rV «in für all«n»al verbunden. Hamburger «Fremdenblatt: „Es sei gleich vorweggsnommsn: sine» der schönsten und innigsten Bücher, dis geschrieben «vurdent Schön und gut» weil aus ihm das Glück zu uns strömt; innig, weil es mit so.hingsbsnder Liebe und beglückter Betrachtung um seinen Helden wirbt. Vsr ssl- chen Büchern «nüssen u»ir kritisch halt^machen, müssen di« Waffen strecken vor ihnen, «»eil sie uns durch ihr« Liebenru-ürdigkeit und Reif« und Rraft zur bedin- gungrlssen Gefolgschaft ziuingen. Ich darf den Bericht nicht schließen, ohne die «»»trefflichen Zeichnungen zu erwähnen, die Alfred Keller dem Buchs hsigsgeben hat. Sie uerusllständigen den Sti,nn«ungrg«halt dieser ernst-heiteren Alt- «uiener As«nuns und deuten ruirkungrusll aus dis bedeutenden Abschnitte dieses Musißerlsbsns hin." Deutsche Zeitung, Berlin: „In diesem Noman hat»Dartsch sei«» bisher reifster und schönstes Werk geschrieben, und er konnte ss, weil er darin «nit seiner Aatur gunz eins war." Deutscher Schulwart, Brünn: „Es ist dar sti„»n»ungsu»llste Buch, dus Vnrtsch geschrieben Hut. Ein Rausch vsn Sphär«nharn«snien durchklingt er; ei«» Buch, dar Aisds und Zeit«,« überdauern u»ird." Die Nachfrage nach diesem erfolgreichen Sloman ist eins sehr lebhafte und andauernde. Es empfiehlt sich daher, Exemplare des Buches nach wie vor sichtbar auszustellsn. Bestellzettel sür dis Lagersrgänzung anbei. Leipzig, Anfang Mai 1N3. L. Siaacßmann Verlag
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