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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.01.1913
- Strukturtyp
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- 1913-01-25
- Erscheinungsdatum
- 25.01.1913
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Redaktioneller Teil. M 2V, 25. Januar 1913. klorae. Paris: Simon Vostre jca. 1508.1 4". Mit Toten tanzbildern. 800 8 (3200 ««). — Paris: Thielman Kerber. 1510. 8°. Druck auf Perga ment. 455 8 (1820 .«). — Paris: Gillet Hardouhn (ca. 1510.) 8". Druck auf Perga ment. 475 8 (1900 ««). Paris: Nie. Higman fca. 1512-1 8°. Druck auf Perga ment. 8 450 (1800 «kk). Aus der kleinen Reihe der Lmerieana sind zu uennen: Vsspuooius, Lm.: Hunäus novus. Augsburg: Joh. Ot mar 1504. 4". 2100 8 (8400 ««). — kaesi novumeote retrovati. Mailand: I. A. Scinzenzeler 1508. 4°. 2500 8 (10 000 ««). Die englischeLiteratur feierte ihre höchsten Triumphe unter dem Namen Shakespeare. Die erste Quartausgabe von 'Iroilus and Oressidu mit dem sogenannten »zweiten Titelblatt« (London 1609) erzielte 7300 8 (29 200 «kk), die zweite Ausgabe der »Lerrz- vives ok tVindsor« (London 1619) 825 8 (3300 ««) und ein Exemplar der dritten Folioausgabe der Werke (London 1664) 3000 8 (12 000 ««). Der Kuriosität wegen sei auch ein extra-illustriertes Exemplar (gruugerired eopx) der Shakespeare- Ausgabe von Staunton mit Holzschnitten von Gilbert (London: Routledge 1881) erwähnt, das von 15 Bänden durch Beifügung von 630 Zeichnungen, Stahl- und Kupferstichen u. dgl., auf 39 Bände angewachsen war und 760 8 (3080 «<k) kostete. Sehr hoch wurde auch Shelleys Lüonais (Lisa: rvitb tim t^pes ok Didot, 1821) bezahlt, ein broschiertes Exemplar mit dem ursprünglichen blauen Umschlagpapier, aber in einer Maroquinhülse von Riviöre bewahrt: 1525 8 (6100 ««). Aus der französischen Literatur nennen wir: kodogune pur kierre Oorneille im Schloß von Versailles unter den Augen der Mad. de Pompadour 1760 gedruckt und mit einem von ihr radierten Frontispiz geschmückt: 1200 8 (4800 «kk). Das ist Wohl der zweithöchste Preis, der für diese Rarität bezahlt worden ist; nur das eigene Exemplar der Pompadour ist zu noch höherem Preise verkauft worden, nämlich für 18 000 Frs. aus einem Katalog von Morgand in Paris. Den gleichen Preis (1290 8) brachte, ebenso wie das genannte Buch von Padeloup gebunden, ein schönes Exemplar der »Ovntss et nouvelles en vors« von Lafontaine (Ldition des kermiers gsneraux. 1762). Der von Gravelot, Boucher, Cochin und Eisen illustrierte fünsbändige Boccaccio war in zwei Ausgaben vertreten, italienisch (Londra 1757), ein ausgesucht schönes Exemplar in altem Einband von Derome 1200 8 (4800 «T); französisch (Londres 1757—64), auf holländischem Papier mit Einbänden von Padeloup: 1400 8 (5600 «kk). Die Bücher aus Robert Hoes bibliographischem Handapparat, der den Schluß der Versteigerung bildete, sind zum Teil sehr hoch bezahlt worden, so der Katalog der Bibliothek von E. D. Church (7 Bände. New York 1907-1909) mit 730 8 (2920 «1k), die Folioausgabe von »Vkristoxbe kluntin pur Aux kovses« (Anders 1883), in Halbmaroquin gebunden, mit 151 8 (604 «kk), die Dulsogruplüo universelle von I. B. Sil- vestre (Paris 1841) mit 360 8 <1440 ««) usw. Auffallend ist da bei, wie viele Bücher, obwohl man sie noch neu haben kann, weit über ihren Ladenpreis bezahlt worden sind. Wir greifen aufs Geratewohl hinein und nennen die »Festschrift zur Gutenberg seier«. Herausgegeben von der König!. Bibliothek zu Berlin. (Berlin 1900), broschiert, unbeschnitten: 5.50 8 <22 «kk). Das Buch kostet 5 «1k (Auktion Zobeltitz, 2 «<k)! — Ferner: Schwenke und Lange: Die Silberbibliothek Herzog Albrechts von Preußen. (Leipzig 1894. Lwd. 25 °1k ord.) 21 8 <84 «tk)! Ähnlich auch Middleton, I. H.: llluminutod mauuseripts (Cam bridge 1892), das mit 16 8 (64 «1k) fortging, während es so gar herabgesetzt war und für 17.50 «1k jederzeit zu beschaffen ist! Wollte man danach die sämtlichen erreichten Preise beurteilen, dann wäre die ganze Bibliothek Hoe allerdings mindestens vier mal zu hoch bezahlt worden. Dort drüben ist noch was zu machen. Die für den laufenden und die kommenden Monate angezeigten deutschen Bücherver st eigerungen sind recht zahl reich. Vom 16. bis zum 22. Januar ist durch Ant. Creutzer in Aachen die bedeutende Bibliothek des Prälaten Brockhoss unter den Hammer gebracht worden, deren Katalog 4142 Num mern zählt. — Bei I. M. Heberle in Köln kommen vom 22. bis 30. Januar verschiedene Nachlässe »enthaltend Werke aus allen Wissenschaften« zur Auktion; am 28. Januar werden die Gebrüder Heilbronn in Berlin »Goethe- und Schil ler-Reliquien« aus dem Nachlasse von Theodor Kräuter, Goethes Sekretär, versteigern, darunter auch eine Anzahl von Büchern, wie Goethes Schriften <4 Bände. Leipzig 1787—91, also die mindere Ausgabe) und Neue Schriften (6 Bände. Berlin 1792— 96) u. a. m. — Am 28. und 29. Januar geht bei Oswald Weigel in Leipzig der Verkauf der vierten Abteilung der Bibliothek Holzinger vor sich. Dem 561 Nummern starken Kata log, der sich mit Kriminalprozessen, Verbrechern, Gaunern, Zi geunern, mit Rechtsgeschichte, geheimen Wissenschaften u. dergl. befaßt, ist auch das neulich besprochene Verzeichnis zur »Ge schichte der Hexenprozesse« angehängt, es wird in einer Notiz aber ausdrücklich betont, daß der Verkauf »als Ganzes freihändig geschehen soll«. Dieser Versteigerung folgt am 4. und 5. Fe bruar ebendort die der fünften Abteilung der gleichen Samm lung: Illustrierte Bücher, Kunstgeschichte, Theater und Musik, Trachten. Der Katalog umfaßt 628 Nummern. — Es stehen ferner in Aussicht: Ende Februar in München bei Hugo Helbing eine Auktion von alten Drucken, Holzschnitt- und Kupferwerken, von Kunstliteratur usw. aus dem Besitz von Otto Seitz und anderen; Anfang März bei Martin Breslauer in Berlin die schon lange angezeigte Versteigerung »deut scher Dramen früher Zeit«. Am 2. und 3. April wird C. G. Boerner in Leipzig eine Bibliothek von Holzschnitt- und Kupferwerken verkaufen und an den beiden folgenden Tagen eine ebensolche von seltenen Musikwerken aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Noch unbestimmten Datums ist schließlich die Auktion einer Bibliothek aus Aachener Privatbesitz bei Anton Creutzer, dort. Im Februar ist auch das Erscheinen eines dritten Katalogs der Huth-Library zu erwarten. Es wird von ihm noch ausführlich die Rede sein. 8. ?. Die internationale Statistik der geistigen Produktion. (Übersetzung aus »I-o Droit d'Lutour». Bern 1912. S. 161—173.) (Fortsetzung zu Nr. 14, 15, 1k, 17, 18 u. IS.) Japan. Das Kaiserliche Ministerium des Innern hat uns die sta tistischen Angaben über die japanische Produktion und über den Austausch geistiger Güter in diesem der Berner Union unge hörigen Lande für die Jahre 1SIO und 1911 gütig mitgeteilt (vgl. für die vorhergehenden Jahre Droit ä'ä.ut«ur 1911 S. 111). Die Gesamtübersicht, die einen Zeitraum von zehn Jahren um faßt, gibt das solgende Bild schon von jener Zeit an und erlaubt, davon sogleich auch die Durchschnittssumme sich auszurechnen: Jahre Werke Gesamt- zahl Neue Auflagen Über setzungen Zeitungen! ! Gesamt- ^ ,rxj von Kaution 1902 23357 407 8 1329 586 1903 24755 459 17 1520 721 1904 30736 1008 28 1585 777 1905 36046 1184 17 1749 859 1906 28861 542 65 1952 979 1907 29471 366 49 2251 1099 1908 29029 507 43 2481 1227 1909 34730 607 57 2727 1368 1910 41620 52 1793 621 1911 43244 SI 2077 571 Insgesamt 321849 ! 5080 427 H 19464 ! 8808 (Fortsetzung aus Seite 955)
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