^ 21g, 18. September 1925. Fertige Bücher. «Sisniilatt s. d. Mich». D>ich?-»d-I. IS9SS ^8ltSN8cl!3llUNg8- Kl'1818 uns Vege ru Ilirer I.Äung kliüi eine iinliiliiMli in als nniimWö asi beosnWN vr. Keorg vurckiigrüt Lrsier peil So urteilt Otto kirnst Hesse in llsr Vossisoksu 2situri^ vom 23. ^uxust Es wird heute so viel zu diesem Thema ge- schrieben, daß man zögert, an die Lektüre heranzugehen. Doch es lohnt. Hier stehen keine allgemeinen Phrasen; hier beklopft und behorcht ein Gelehrter, der die gesamte moderne Niesenliteratur beherrscht, die Probleme, die die planetarische des Werkes nimmt in drei Teilen Nietzsche, Marx und Platon zu kritischen Ausgangspunkten. Dieser scheinbar unorganische Aufbau des Buches erschöpft (mit den Fort führungen, die der zweite Band bringen wird) von histo rischer Orientierung aus die Problemlage unserer Zeit. Es ist emsigster Lektüre wert, wie Vurckhardt die mannigfachen Strömungen zusammenscbaut. Für den, der sich ernsthaft mit der neuen Religiositätswerdung befassen will, ist das weder zu lesen noch zu werten vermag. Die ganze kultur philosophische Literatur der Nachkriegszeit wird hier auf ihre Gemeinsamkeiten und Gegenkräfte analysiert, weitergedacht und zu einem spannungsreichen Kosmos ausgebaut. Die Kritik, die an Nietzsche. Marx und ihren Folgen geübt wird, steht auf ungewöhnlichem Niveau, die Haltung dieses Uni versitätslehrers zu der lebensunverbundenen Wissenschaft lichkeit der Universitäten ist mutig, die Zielidee — in anderen Büchern des Verfassers wie „Individuum und Welt als Werk" und „Geschichte des Kultur- und Bildungsproblems" historisch-kritisch vorbereitet — von schöpferischer Kraft. Hält der zweite und nach der Ankündigung noch positivere Band, was dieser erste verspricht, so darf man in diesem Wert eine Kritik unserer Zeit begrüßen, die mit großem philosophischem Instinkt und enormer Belesenheit die Haupt triebkräfte dieser chaotischen Zeit zu ordnen versucht, wobei es klar wird, daß die wesentlichen Dinge sich nicht an den offiziellen Bildungsinstituten, sondern in den Kämpfen der Jugendbewegung, der Kulturbünde und Kulturkreise ab spielen. Solche halbbewußten Zeitgefühle ins kritische Be wußtsein gehoben zu haben, wird ein nicht zu unterschätzendes Verdienst dieses Buches sein. Lmpkelilen Zie cias >Verk Iliren Kunden. Prospekte stelle icli Ilinen §ern rur Verkü§un§. Ui liniverzitSkverlsg von K08MI WM. l^inäsvstrasss 10—12. 200000 ist dis bisherige Nufiage der von dsm bekannten üioiogen kjermsnn Nkuckermsnn hrrg. 5chriftenrethe für d.volk: viepamilie * Neu: 4. ehrliche liebe. 21.—30. lausend.. . . —.35 Li5her: 1. vis naturtreue Kormaifamilte. 51.-60.Isd. —^5 2. Vie Mutter und ihr Wiegenkind. 51.—bo.lsd. —.35 Z. Keimendes leben. 1.—30. lausend. . . . —.35 5. werdende Keife. 11.—20. lausend —^5 vorrugsangedot: Ui lerd. Dümmlers Verlag Seriin 5W 68 blurnvck Uan6bueb 6es V/issens in einem 8sn6. Oer ermsüi^te Ludskriptionspreis erliscbt sm 29. Leptember kür die kiekerun^s- unck kür 6ie LsncksusAsbe. Xulsen 8Ie Sie krlst svn l korUero 81« Ikre Linien ein! Oie LesteüunA mu6 nscbvveislicki spätestens sm 29. September rur Post gegeben sein; 6er Poststempel entscbeiüet. l.-lpilx, üen 18. Sept. ISA. p. krOcKllLUS. Ui I84S'