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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.07.1912
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1912-07-06
- Erscheinungsdatum
- 06.07.1912
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- Deutsch
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155, 6. Juli 1912. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 8147 ^ ^ Ä?' 8°^^ 1 ^ ^ -lekaiui, ° ^ ^ — Op. 236. ßoldooeo LorQ. Intel M6220 k. kkte. 1 ^ 50 Ki seiner, k., iXlännercböie. Kart. u. 8t. 8°. Op. 71. Die Trommel erdröbnt. Op. 72. ^Xndrea8 Koker. a 1 ^ 40 8ickinßer, 11., iX K1it28aubr68 Dirndl, k. Xlännercbor. Kart. и. 81. 8°. 1 8iede, Dud>viß, Op. 29. ^8ta Xiel8en. Val86 p. kiano. 1 ^ 20 .Z. Dbelen, ^., Op. 57. L^vei Xlännercböre. Kart. u. 8t. 8°. Xo. 1. D»8 Xkinnerlein. Xo. 2. XVa1de8vvei8e. ä 1 40 kriedricb Kokmei8ter in Deipriß. 8 cbick , Kella, Xlon iXniour. Val86 lente 1. Mandoline. 60 ; t. 2 Mandolinen, Xlandola u. kkte. 1 ^ 50 ; k. 2 Mandolinen, Xlandola u. Ouitarre. 1 25 Zöllner, Keinricb, Op. 112. Xo. 3. 1)68 Kinde8 Litte, k. 1 8inZ8t. m. kkte. 60 ^Z. kicbard Kann in Lerlin. 8tekkeu8, Oertrud, Op. 10. 2u§ in der Oolonne. iX1ar8cb к. Lite. 1 20 08cbnisnn, Oarl, 2 Klavierstücke. Op. 164. 2um lore üinau8. 1 Op. 165. kackender krüblinß. 1 ^ 25 ^Io) 8 lasier kn kulda. Zr. 8°. 2 ^ n. X. 8imrock 6. in. b. K. in verlin. Dvorak, ^Xnton, 8yinpbonie Xo. 2 (Dm.) k. Zr. Orcb. Kart. ^Ddm ^Xo/1 O(0)/O^o. 2^(0)^'xo.^3 ^L). ^ Xo. 4 (k8). ä 2 50 3 ^ ^n.D "kkte. 1 ?0^ /ob ^r8ck k. Inksnteriemusik. Kokk 8 , kr. van, Dieder k. 1 mittlere 8inZ8t. m. Lite. Xo. 1. 8U86MU86 Kättken. Xo. 2. Der Lattenkanßer. ä 60 2erlett, Op. 74. Xo. 1. Unttertränen, k. Xlännercbor. Kart. и. 8t. 8°. 1 28cki6ßner, kritr, Kine8 ^bend8, k. kkte. 1 Okr. kriedricb Viovex 0. m. Ir. K. in Lerlin-Or. Dicbterkelde. K e r r in a n n, XV., u. kr. XVaßner, 8cbul868anßbucb. ^Xu8ß. L к. tiöliere Debran8talten. 7. leil k. kombinierte 8exta n. (Quinta. 8°. Kart. 1 ^ 30 *n. Kock, kr. k. , Op. 35. dubilate. kine Ke8tdicbtunß m. melo- dramat. LeßleitunZ de8 kkte u. Zem. od. Xlännercbor. Kart. 2 ^ n. 8in§8t. a 25 ^ n. XX noderborn-Verlaß in Xlüucbeu. Oarnap, do 8 ua 6. , Op. 2. Drei Oedicbte l. Vlännercbor. ,ksrt. u. 8t. 8°. Xo. 1. k8 8tand ein 8ternlein. Xo. 2. XIorZen- ßebet. Xo. 3. Detrte Litte, ä 1 ^ 60 ^ u. Kallenberg, K11 ^ , Heitere länre k. kkte. 1 ^ 50 ^ n. lieder k. 1 8ing8t. m. kkte. 8". 1 ^ 80 ^ n. — loccata k. kkte. 2 ^ n. Xlüller, XV i l b e 1 m, 6 Oedicbte v. XVilb. Lcbulr k. 1 8ing8t. m. kkte. 2 ^ 50 ^ n. lien 8 8 , ug., Op. 27. 8onate k. kkte. 4 ^ n. kkitz.o ^ n! ' ^ ob' p' 6 ic e . i g8 . m. XVei8mann„ dul., Op. 37. Variat. u. kuge über ein alte8 »^Xve Xlaria« k. V. n. kkte. 5 ^ n. Nichtamtlicher Teil. Musik und Musikalienhandel. IV. (III siehe Nr. 117.) Zwei große Musikverleger haben das Zeitliche gesegnet. Theodor Litolfs und Giulio Rico r di. Ihr Lebensgang, ihr Lobenswert, ihre Erfolge im Reiche der Musik sind in der Tagespresse und in den Musikzeitungen ausführlich behandelt und nach Gebühr gewürdigt worden. Welche Be deutung die Geschäfte der beiden Senioren für den deutschen Musikalienhandel haben, ist bei dieser Ge legenheit meines Wissens nirgends dargelegt worden, und doch ist es für uns das Interessanteste. Der Musikverlag Ricordi, von dem man sagt, daß er »der größte der Welt« sei, hat für Deutschland merkwürdigerweise keine übergroße Bedeutung. Nur verhältnismäßig wenige Werke dieses Verlages sind im deutschen Musiksortiment gangbar, und der Versuch der Firma, durch ein eigenes Leipziger Haus die neueren Publikationen in Deutschland selbständig einzuführen, hat m. W. keinen großen Erfolg gehabt. Der Grund dafür ist Wohl, daß die ältere italienische Musik meist in dcutschenNachdrucksausgaben oder in deutschem Originalverlage erschienen ist, daß aber für die neuere italienische Musik, abgesehen natürlich von einigen Ausnahmen, bei uns wenig Vorliebe herrscht. Der Schwer punkt des Hauses Ricordi liegt in Italien selbst, das es fast völlig beherrscht, in den romanischen Ländern, in England und namentlich in Südamerika. Auch für die »Kollektion Litolfs« hat es eine Zeit gegeben, da ihre Geschäfte in Deutschland schwach und unbedeutend waren gegenüber ihrem Umsätze nach dem Auslande, besonders nach dem Süden Europas und nach Übersee. Die »gelbe Volksausgabe« hat einst eine führende Rolle gespielt als deutsche billige Sammcl- ausgaben zuerst im Auslande verbreitet wurden. Der un ermüdlichen und mit der Entwicklung fortschreitenden Tätigkeit Theodor Litolffs ist es aber gelungen, durch moderne, vor zügliche Neuausgaben seine Edition auch in Deutschland selbst wieder zu einer beliebten und anerkannten zu machen. Das Tonkünstlerfest des »Allgemeinen Deutschen Musikvereins« in Danzig brachte fast ausschließlich neue Kompositionen, obendrein meist von bisher noch unbekannten Komponisten; es erfüllte damit wiederum den in den Satzungen des Vereins ausgesprochenen Grundsatz der Förderung junger Musikertalente. Bedauerlicherweise hält sich die Mehrzahl der deutschen Musikverleger viel zu sehr von diesen Tonkünstler festen zurück: waren doch in Danzig nur vier Musikverleger persönlich anwesend! Es ist zu verstehen, daß viele Verleger bei unserer allgemeinen Überflutung mit Manuskripten sich scheuen, noch die »Wiegenfeste« neuer Schöpfungen aufzusuchen und in die Höhle der Löwen zu gehen. Aber gerade aus den Tonkünstlerfesten versammeln sich doch nicht nur die jungen Komponisten, sondern auch zahlreiche berühmte Musiker, Dirigenten, Vereinsvorstände usw., und der Nutzen eines solchen Festes liegt nicht nur in dem Erwerb neuer Werke, sondern auch in dem Verkehr und dem Zusammensein von Autoren, Verlegern und Dirigenten. Das Fazit des Danziger Festes war auf dem Gebiete der Orchester- und Chormusik ein völlig negatives. Unter den Sinfonien, sinfonischen Dichtungen, Konzerten und Chorwerken ist nach dem fast übereinstimmenden Urteil der gesamten Presse und der zahlreichen Sachverständigen wohl kaum ein Werk, das zukünftige Werte in sich birgt. Inter essant zu hören waren Stücke wie das Violinkonzert von Noren, die Sinfonie von Lcndvai, das Opernfragment von Schaltmann. Viel besser war es auf dem Gebiete der Kammermusik, — ein gutes Zeichen! Hier gab es nicht nur vortreffliche Arbeiten, sondern auch glänzende äußere Er folge. Ich nenne die bereits veröffentlichten »Violin- variationen« von Weismann und das »Divertimento« für Streichquartett von Haas; letzteres ein Stück von Anmut und Geist, allerdings auch voll technischer Schwierigkeiten. Den größten Triumph, einen wahren Beifallssturm erzielte Paul IVSI
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