I3S42 «örl-nbl-tt s. d. Dtschn. B-chhandil. Künstig erscheinende Bücher. 260. 7. November 1912. Verlsg von psul Lsssirer in kerlin kA Demnöctist erscbeint: jOD/V^K, L.WILLK LIN lVl^LLD DL5 DLUI5CDLN LIVlDIDL VIII SLCNS L6kirr>Udi0rbi Von^LLDLD 6orv kroselnerl Z l^lork 50 Pf., gebunden 5 ^lsrk. In der Deutschen jobrbundert Ausstellung, vor sechs jobren, touchte rum ersten Ktole vor einer größeren Öffentlichkeit cter Nome ctes Ktolers foüonn L. Wilch out. Lines seiner Oemölde, dos gonr bell unct torbig gemolte portröt eines bvperelegonten olteren Ldelmonnes ouf ctem freien ploß einer 8todt, Lotte einen Lürenploß bekommen unct erregte berechtigtes ^ukeben. Ls wor ctie störkste llberroschung, ctie cter Kenner cter Kunst unct cter Kunstgeschichte von cter Ausstellung überboupt mitnobm. Den tdoler Wilck verglich domols blerr von Isetiudi, cter Wortfütirer cter jobrüundert-^usstcllung, mitLbodowiecki, wobei er ober Wilck einen „stärkeren Könner" ols Lbodowiecki nonnte. ^uch seine beicten onderen Arbeiten, ctie mon ouf cter Ausstellung soü, bekröftigten ctiesen Linclruck. fo, sie woren in moncber Llinsicht noch überroscbender unct wirkten noch origineller ols dos Dildnis. Ktit diesem longe vergessenen unct verschollenen mecklenburgischen Künstler ous cter Ooetüereit unct cter Lmpirereit in Deutschlond, mit Wilck, betoßt sich Alfred Oold in seiner Ktonogroptüe. Lr ist ollen Zpuren des ZchoLens und Lebens des Künstlers so weit nochgegongen, ols die Dokumente es nur irgend erloubten, und er trögt eine ktenge von geschichtlichem und künst lerischem Ktoteriol rusommen, dos nicht nur die Persönlichkeit Wilchs, sondern die gome Lpocbe und einen großen heil der deutschen Kunst jener ^eit, dorunter üolbvcrgesscne Künstlerkreise vor ollem in Dresden und in ktecklen- burg, schork beleuchtet. Dos Ducti, dos mit Abbildungen noch den Werken Wilcks und onderen wenig bckonnten Arbeiten ous der ^cit illustriert ist, wird ollen Lreundcn deutscher Kunst ouk dos tiöchste willkommen sein.