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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.11.1901
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1901-11-14
- Erscheinungsdatum
- 14.11.1901
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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9398 Nichtamtlicher Teil. 268. 14. November 1901 Nach den verschiedenen Ländern der Monarchie. 100 diese Veröffentlichungen herausgekommen sind, und nach den Verlegern, bei denen sie erschienen sind, verteilen sie sich wie folgt- Länder: Werke: Verleger: Niederösterrcich 1528 91 Böhmen 125 24 Tirol 90 8 Steiermark 58 8 Oberösterreich 48 9 Ungarn 39 15 Kärnthen 22 4 Mähren 21 7 Salzburg 17 4 Schlesien 17 6 Bukowina 18 2 Küstenland 6 1 Galizien 1 1 Krain 4 1994 2 ^ 182 ^ Für eigene Rechnung der Verleger erschienen I486 Ver öffentlichungen (937 Bücher); in Kommissionsverlag erschienen 498 Veröffentlichungen, davon 342 Bücher. Zwei Quellenwerke geben uns Auskunft über den Stand der österreichischen periodischen Presse. Nach dem von Moritz Perles herausgegebenen »Adreßbuch für den Buch-, Kunst- und Musikalienhandel rc. der österreichisch - ungarischen Monarchie- (35. Jahrgang 1900/1901)') giebt es in der Monarchie 2194 Zeitungen (10 mehr als im Jahre zuvor). Sie erscheinen in 307 Orten (787 in Wien. 192 in Prag. 123 in Budapest), und sie verteilen sich nach den Sprachen, wie folgt: 1312 erscheinen in deutscher Sprache. 358 in tschechischer, 212 in ungarischer. 104 in polnischer. 67 in kroatischer und 141 in anderen Sprachen. Vollständiger ist das »Statistische Handbuch«, ebenfalls eine jährliche Ver öffentlichung. Es verzeichnet für 1899 insgesamt 2849 periodische Druckschriften, davon 1819 in deutscher Sprache. 561 in tschechischer, 187 in polnischer. 93 in italienischer. 50 in slovenischer. Die zahlreichste Gattung bilden die poli tischen Zeitungen (843), von denen 249 in Böhmen erscheinen. Diesen folgen die volkswirtschaftlichen (334). Die Mehrzahl aller periodischen Veröffentlichungen (969) erscheint zweimal im Monat; 843 erscheinen monatlich, 559 wöchentlich; nur 121 Zeitungen, die -Korrespondenzen« inbegriffen, erscheinen sechsmal und öfter in der Woche. Vor einem Jahre haben wir nach dem vorerwähnten »Adreßbuch« über die Entwickelung des österreichisch ungarischen Buchhandels im Jahre 1900 berichtet; wir fügen heute einige Ziffern hinzu, die sich auf die verwandten Geschäftszweige beziehen: Buchdruckereien 1638; litho graphische Anstalten 484; xylographische Anstalten 54; Schrift gießereien 50; chemigraphische Anstalten 46; Kupferstechereien und -Druckereien 43. Aus dem Bericht der Handels- und Gewerbekammer für Nieder-Oesterreich über die Lage des Buch-, Mustkalien- und Kunsthandels im Jahre 1900 geht hervor, daß die Verleger und die ihnen nahestehenden gewerblichen Unternehmer der Erweiterung des nationalen und internationalen Urheber rechtsschutzes durchweg geneigt sind. Die Vereinigung der Musikalienhändler hat in einer ausführlichen, an den Justiz minister gerichteten Denkschrift sogar erklärt, daß sie den Beitritt Oesterreichs zur Berner Litterar-Union als eine Lebensfrage für den österreichischen Musikverlag erachte. Die Schweiz. Der Wunsch, den wir vor einem Jahre zum Ausdruck gebracht haben, daß die Nationalbibliothek nach Vollendung ihrer endgiltigen Einrichtung die methodische und statistische Einteilung der neuen Erscheinungen auf dem litterarischen Gebiete der Schweiz in Angriff nehmen möchte, hat sich zwar noch nicht verwirklicht, ist aber seiner Verwirklichung einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Bibliothek hat die ersten Nummern eines bibliographischen Bulletins heraus gebracht. Diese enthalten die Titel der Druckschriften, musi kalischen Kompositionen. Karten und Kunstblätter, die ihr eingeschickt worden sind und die sich auf die Schweiz be ziehen (Werke, die seit Beginn 1901 in der Schweiz er schienen sind, solche von Schweizern und solche, die die Schweiz behandeln). Es wird also möglich sein, den größten Teil derjenigen schweizerischen Veröffentlichungen kennen zu lernen, die im ersten Jahre des neuen Jahrhunderts herausgekommen sind oder noch herauskommcn werden. Was das Jahr 1900 anbetrifft, so hat die Bibliothek 5815 Stücke empfangen, die im Laufe des Jahres erschienen sind (1899: 5553). Darunter waren 1411 Bände (1899: 947), 2106 Broschüren (2304), 1399 Flugblätter (2225). 41 Karten (16) und 858 Portraits und Ansichten (31). unter letzteren allerdings viele Ansichtskarten. Die Ziffer 1411 Bände beweist, daß die Zahl von 1000 jährlich in der Schweiz hervorgebrachten Werken eine sehr geringe Schätzung ist. Anderseits findet sich nach der Erklärung der Bibliothekare unter den 5815 eingcgangenen Stücken eine gewisse Anzahl ohne irgend welchen litterarischen Wert. Das Bundesbureau für geistiges Eigentum hat im Jahre 1900 311 obligatorische Eintragungen zur Sicherung des Urheberrechtsschutzes bewirkt (1899: 258). außerdem 61 fakul tative Eintragungen (1899: 44). Im Jahre 1898 hat das Sekretariat der schweizerischen Union der Künste und Gewerbe eine Umfrage bei den schweizerischen Druckereien veranlaßt, deren genaue Ergebnisse im Statistischen Jahrbuch von 1899 veröffentlicht sind. Von 491 befragten Druckereien haben 445 auf die Umfrage ge antwortet. Sie beschäftigten 8179 Arbeiter (6578 Männer und 1601 Frauen). Der Austausch der geistigen Erzeugnisse mit den anderen Ländern, insbesondere mit den Nachbarländern, ist andauernd beträchtlich (vergl. Droit ä'rkntsnr 1899. S. 59). Diese Länder haben im Jahre 1899 für den Betrag von 8492 000 Frcs. in die Schweiz eingeführt (Deutschland für 4 945 000 Frcs.; Frankreich für 3 072 000 Frcs.; andere Länder für 375 000 Frcs.). Dieser Summe steht für das Jahr 1898 die Summe von 8 861 000 Frcs. gegenüber. An Musikalien wurden eingeführt für 410 000 Frcs. (1898: 461 000 Frcs.). an Gemälden. Zeichnungen. Stichen, Lithographien und Photographien für 2 300 000 Frcs. (1898: 2 390 000 Frcs.); Ausgeführt hat die Schweiz dagegen an Büchern und Karten für 3 432 000 Frcs. (1898: 3 132 000 Frcs.), und zwar hauptsächlich nach Deutschland (2 124 000 Frcs.); an Ge mälden. Zeichnungen. Stichen. Lithographien und Photo graphien führte sie für 2 523 000 Frcs. aus (1898: 2 449 000 Frcs.); hier übersteigt also die Ausfuhr die Ein fuhr. Diese Ausfuhr verteilt sich, wie leicht erklärlich, auf eine große Anzahl von Ländern. (Fortsetzung folgt.) Kleine Mitteilungen. Eintragsrolle. — Im amtlichen Teile der heutigen Nummer des Börsenblatts giebt der Rat der Stadt Leipzig als Kurator der in den Urheberrechtsschutzgesetzen vom 9. Januar 1876 und vom 19. Juni 1901 vorgesehenen Eintragsrolle Anweisung zur Benutzung dieser Einrichtung unter Hinweis aus Aenderungen. die durch das neue Gesetz bedingt werden. 1 Der 36. Jahrgang 1901/1902 ist vor kurzem erschienen. Red.
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