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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.07.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-07-06
- Erscheinungsdatum
- 06.07.1897
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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153, 6 Juli 1897. Nichtamtlicher Teil. — Sprechsaal. 4897 zeugt, die Meinigen haben recht. Sie danken Ihnen von ganzem Herzen für das, was Sie gethan, für den liebevollen Instinkt, der Sie beseelte; dringen aber darauf, daß Sie die bereits cingelauscnen Gelder mit Ihrem und meinem Danke zulückgebcn. So füge ich mich denn dem Wunsche meiner Familie, übermittle Ihnen ihr Verlangen und meine Billigung desselben. Wohl war ich vergnügt, als Sie die Bewegung zu meinen Gunsten ins Werk setzten I Denn ich fühlte mich von der Last der Schulden, der Sorge so herabgedrückt l Aber ich erkenne doch, das; cs einem Manne nicht erlaubt ist, so lange seine Lage nicht hoffnungslos sich erweist, seine Lasten auf andere Schultern abzuwälzen. S. L. Clemens. London, 19. Juni 1897.- Bcrichtigung. — Der in Nr. ISO auf Seite 4817 unter der Spitzmarke »Jubiläum- gebrachte Bericht ist ohne mein Zu thun verfaßt und bedarf einer Berichtigung. Ich habe im Jahre 1888 nur die Musikalienverlags-Abteilnng der Firma P. I. Tanger käuflich erworben, allerdings mit dem Rechte, Carl Rühle's Musik oerlag vormals P. I. Tanger firmieren zu können. Von letzterem Rechte mache ich zur Zeit übrigens keinen Gebrauch mehr. Die Firma P. I. Tanger in Cöln verblieb daselbst, floriert, wie allbekannt, noch heute und ist m. E. die eigentliche jubilierende Firma. Dies zugleich als Antwort auf die zahlreichen Glückwünsche, welche mir am und nach dem 1. Juli zugingen. Leipzig, 3. Juli 1897. Carl Rühle. Jubiläum. — lieber den Verlauf der Jubelfeier im Hause Carl Dülser in Breslau empfingen wir folgenden Bericht: Der Jubiläumstag wurde schon in früher Morgenstunde durch mehrere von Mitgliedern des Gesangvereins -Gutenberg- vorzüg lich vorgctragene Lieder eingeleitet. Nachdem dann der Jubilar die Beglückwünschung seiner Familie entgegengcnommen halte, überreichte eine Deputation des Geschästspersonals mit einer An sprache ein großes Tableau, auf dem die Photographie des Chefs, umgeben von den Bildern der hervorragendsten Verlagsautoren, und die Gruppenbilder von sämtlichen Angestellten der ver schiedenen Geschäftszweige mit einer entsprechenden Widmung vereinigt sind. Die Druck» und Buchbinderei-Arbeiten dieses Gcdenkblattes wurden in der eigenen Offizin hergestellt. Der Herr Jubilar war sichtlich erfreut über die Gabe und sprach der Deputation seinen herzlichsten Dank aus. Während des Vor mittags erschienen verschiedene Gratulanten; auch liefen von nah und fern briefliche und telegraphische Glückwünsche in großer Anzahl ein, darunter auch ein künstlerisch ausgestattetes Diplom vom Vor stand des Börsenvereins der deutschen Buchhändler. Für den Nach mittag hatte der Jubilar außer den Familienangehörigen die Verlagsautoren und Berufsgenossen zu einem Festmahl geladen, das im kleinen Saale der kaufmännischen Zwinger - Gesellschaft stattfand. Gleich bei ihrem Eintritt in den Saal über reichten die Vorstände des Schlesischen Provinzialvereins und des Breslauer Buchhändleroereins unter Führung ihrer Vorsitzen den, der Herren Woywod und Schweitzer, eine kunstvoll her- gestellte Adresse mit den Glückwünschen der von ihnen vertretenen Vereine. Herr Verlagsbuchhändler Max Müller überbrachte eine Gratulation des Deutschen Verlegeroereins. Das Mahl, das nun folgte, war durch zahlreiche Toaste gewürzt. Herr Verlagsbuch händler Woywod sprach auf den Jubilar als Buchhändler im allgemeinen, Herr Regierungs- und Schulrat Sperber auf seine Thätigkeit als christlicher Verleger, Herr Kollege Knorrn aus Waldenburg in gelungener, launiger Weise auf den -guten Rechen meister-, Von weiteren Toasten erwähnen wir den des Kollegen Schweitzer auf die Gattin des Jubilars als diejenige, welche allzeit Freud und Leid mit ihm geteilt. Der Gastgeber dankte allen Herren Rednern und bat, seine Verdienste nicht über Gebühr zu loben. Von den Familienangehörigen toastete der Schwiegersohn. Herr Buchhändler Kasten, aus die anwesenden und abwesenden Herren Autoren; der älteste Sohn, Herr Architekt Martin Dülfer- München, verlas die eingelaufenen Telegramme, sprach von den Beziehungen der Kunst zum Buchhandel und widmete sein Glas dem letzteren. — Im fröhlichen Beisammensein waren die Stunden schnell verflogen, und es war Abend geworden, als die schöne Feier ihr Ende erreichte. — Der Sonnabend-Nachmittag war von dem Herrn Jubilar für sämtliche Angestellte seiner verschiedenen Ge schäftszweige nebst ihren Angehörigen zu einem ländlichen Fest in > dem beliebten Ausflugsorte Pirscham bestimmt. Auch diese Feier 1 nahm einen alle Teilnehmer gleichmäßig befriedigenden Verlaus. Sprechsaal. Bücher und Kakao. Im Drange der Ueber-Erzcugung und des Wettbewerbs haben sich zwei sehr verschiedenartige Handelsartikel zusammengefunden, um sich gegenseitig zu stützen und zu fördern. Der durch den Buch handel dargebotenen geistigen Speise haben betriebsame Leute die leibliche Stärkung gesellt, die dem Lesenden und Lernenden in Form von verschiedenen Kakaosorten angepriesen wird. Der Redaktion d. Bl. liegen Prospekte vor, die mit bekanntem Ueberschwang des Lobes -Hauscn's Kasseler Hafer-Kakao- empfehlen und dazu folgendes bemerken: -Das herrlichste Naturgeschichtswerk — Erster Band: Vögel — erhalten die Käufer von Hausen's Hafer-Kakao gratis; die Bilder in den Kartons; den Text durch die Verkaufsstellen.» Dieser Prospekt fand sich teils als Beilage, teils als Inserat in verschiedenen Tageszeitungen, u. a. in der »Vossischen Zcitung- »nd im -Generalanzeiger für Elberfeld-Barmen». — Die Redaktion empfing ferner durch die Güte einer großen Sortimenlsbuchhandlung auch eine niedliche Blechbüchse mit einer Probe von -Bilz, Reform-Kakao-. Der Buchhandlung war sie mit Prospekt und folgendem hektographierten Begleitschreiben zu gekommen: -IIR'L L LI-IIVV »/Vlleini'ßtz IUdrikaritell von kil?' tliLlelisoIieii li,elorm-tl'rUiruiit.k6ln. -Lilr' Kekorm. vrestlen-^. Sokukr-Llarke 20762 -kiilr' Kekorw-Otroeolslle »kilr' kiel'oiui-Oesunäkeit-s-LlsIantzsS »Ilil/-' >lrinäe1uijIoir-^Litrkti8(iui1.8 - kil/.' Uanäelniilok-Linäer-^alirunT ?. -Vielfachen Anfragen der Herren Buchhändler, welche das Bilz'sche Buch führen, nachkommend, gestatten uns, auch Ihnen beifolgend einige Proben der Bilz'schcn Nährsalz- Präparate zu übersenden, damit es Ihnen möglich ist, die selben evcnt. aus eigner Erfahrung empfehlen zu können. -Sollten Sie sich, wie manche dieser Herren, für den Ver laus der Sachen interessieren, so sind wir gern bereit, dieser- Blerwidscckifllffier Jahrgang. halb mit Ihnen in Verbindung zu treten, und würden wir Ihnen auf unsere neuen Preise (siehe beiliegenden Prospekt) einen Rabatt von 25"/o gewähren. Es wird uns freuen, wenn auch Sie mit dem Verkauf mal einen Versuch machen, es würde in kurzer Zeit gewiß eine ganz hübsche Neben einnahme für Sie bilden. -Ihren geschätzten Nachrichten gern entgegensehend, zeichnen mit Hochachtung Jltz L Kludt.» Ciu deutscher Bücherkunde im Auslande. (Vgl. Börsenblatt Nr. 148, 151.) III. Auf meine Mitteilung in der Nummer des Börsenblattes vom 30. Juni, betitelt: -Ein deutscher Kunde im Auslande- erhielt ich aus Kollegenkreisen untenstehende Zuschriften, die ein Beweis dafür sind, daß meine Vorsicht nur zu gerechtfertigt war. Für weitere Mitteilungen wäre ich dankbar; ich beabsichtige das gesamte Material im «Echo- zu veröffentlichen. Berlin. Karl Siegismund. I. -Nürnberg, den 1. Juli 1897. -Geehrter Herr Kollegei -Zur Illustration dessen, was Sie im gestrigen Börscnblatte veröffentlichen, teile ich Ihnen mit, daß ein Ingenieur Theod. von Ningharz in Lenoir N. C. im Juli 1885 von mir, resp. meiner Firma: Pusikan, Bedeutung d. Wappenfiguren, 1 mit der Bemerkung -Betrag folgt nach Empfang- verlangte. Ich sandte das Büchlein am 8. August 1885 als -eingeschriebenes Kreuzband« ab, warte aber heute noch auf den Betrag von 1 ^ 35 A Trotz des nun anderen Wohnortes wird der Herr wohl der gleiche sein. -Sie können von meiner Mitteilung jeden beliebigen Ge brauch machen. -Herrn Hochachtungsvoll K. Siegismund E. Küster Berlin Vist in Fa. Mauerstr. 68. Bauer L Raspe.- ' 656
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