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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 05.07.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-07-05
- Erscheinungsdatum
- 05.07.1897
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- Deutsch
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4872 Nichtamtlicher Teil. 152, 5. Juli 1897. Verzeichnis künftig erscheinender Sucher, welche in dieser Nummer zum ersienmale angekündigt sind R. BoU « »erlag in »erlin. 4885 ?oritrk/, Nocltgsvsibtft. 2 M. HetnsiuS Nachfolger in Bremen. 4884 Gesetz, bctr. den Verkehr mit Butter, Käse, Schmutz und deren Ersatzmitteln. Vom 15. Juni 1897. Geh. 20 <Z. »inno Heßling in Berlin. 4884 ksreisr u. k'ovtains, römisods Villou u. ?-rrlrs.nIagsn. 36 I. «. Htnrich-'sche Buchhandlung in Seipzig. 4884. 4885 Halbjahrs-Katalog 1897, I. Halbjahr. Geb. in 2 Bde. Oourat, ciis 6biist8r>vsrlolgullgen im römiscdsu ltsiods. 6a. 2 Hermann Lukaschik 8. Kranz'sche Hofbuchhandlung in München. 4882. 4885 Schmid, Kunststil-Unterscheidung. 3. Ausl. 1 .Xl 25 Hitz, Damajanti Kart. 1 50 Otto MeitznerA Berlag in Hamburg. 4884 Boysen, Hamburgs Schlachthof- und Viehmarkt-Anlagen. Geb. 4 I. Neumann in Neudamm. 4882 Böhm, Anleitung zur Buch- und Rechnungsführung f. Privat forstreviere. Kart. 2 50 Bernhard Lauchnitz in Leipzig. 4882 Uarrz-at, a ?askivx NaäveM. (1. L. vol. 3219.) Oravtorä, a lloss ot Vsetsrcia^. (IV K. vol. 3220.) Nichtamtlicher Teil. Der Borstand des Verbandes der Kreis- nnd Orts-Vereine im Deutschen Buchhandel bringt den verehrt. Vereinen Nachstehendes zur Kenntnis: Am 3. Juni 1897 bat Herr Hermann Hillger aus Berlin den mitunterzeichneten Benno Goeritz um eine Unterredung, um mit ihm zu verhandeln über die eventuelle Beendigung des Kampfes des Sortiments mit seiner Firma wegen des Zcitungsvertriebes, der jetzt ganz aufgegeben werden solle. Nachdem noch der mitunterzeichnete Hellmuth Woller- mann hinzugezogen worden war, wurde die ganze Situation sehr eingehend erörtert unter der ausdrücklichen Betonung, daß die genannten beiden Vorstandsmitglieder in diesem Augenblick nur als Privatpersonen sprechen könnten, daß jedenfalls ein Besuch beim Vorsitzenden notwendig sei — derselbe ist am gleichen Tage erfolgt und, ohne daß die drei Vorstandsmitglieder noch Zeit gehabt hätten, mit einander zu Verkehren, in gleicher Weise verlausen — daß -indessen nach dem Vorausgegangenen selbst bei bündiger schriftlicher Zu sicherung seitens des Herrn H Hillger auf Frieden, und vollends einen allgemeinen, kaum zu rechnen sei Darauf erhielt der mitunterzeichnete Benno Goeritz von einer auswärtigen Firma gelegentlich einer geschäftlichen Korrespondenz eine Anfrage bezügl. deS nunmehrigen Verkehrs mit der Firma Hermann Hillgcr's Verlag, die durchaus ver muten ließ, daß Herr Hillger, zu hoffnungsvollen Anschauungen Raum gebend, auf seiner Rundreise schon demgemäß mit den Herren Sortimentern verhandelt habe. Er glaubte daher Herrn Hillger — (zumal der Verbands- vorsitzendc verreist und die versprochene schriftliche Erklärung seitens Herrn Hillgers ausgeblieben war) — nochmals an die Art der Unterredung erinnern zu sollen und schrieb ihm privatim nach Berlin: -Braunschweig, d. 12./6. 97. -Herrn Vcrtagsbuchhändler Herm. Hillger, Berlin. -Soeben wird mir eine Zuschrift aus den Kreisen deS Sorti ments, in der cs in sehr crslauntcm Tone heißt: --Soll denn die Verbindung mit Hillger Verlag wieder her- gestellt weiden? Genannter Herr war bei mir und berief sich auf eine lange Unterredung, die er mit Ihnen gehabt hätte.» - -Daraus wäre ich fast versucht zu entnehmen. Sie hätten die zukünftigen Aussichten zu optimistisch aufgesaßt und, darauf weiter bauend, bereits im Sinne des geschlossenen Friedens mit den Sorli- mentskollegen verhandelt. -Ich möchte mir daher erlauben, sofort zu bemerken, daß ich sowohl wie der hinzugezogene Vorstandskollcge, Herr Wollermann, mehrmals betonten, daß wir hier nur als Privatpersonen sprechen könnten, daß wir Ihnen raten müßten, mit dem Vor sitzenden, Herrn Zwißler, zu verhandeln, daß dann wohl im Vor stände darüber verhandelt werden würde, daß aber zuvor bün dige Zusagen Ihrerseits schriftlich einzureichen seien, auch die Klage") zurückzuziehen wäre, die, wenn auch gegen den ab getretenen Vorstand gerichtet, doch auch eine Angelegenheit sei, die dessen Nachfolger und den Verband, d. h. die Mehrheit des Sorti ments betrifft. Nach unserer rein persönlichen und als solche unmaßgeblichen Anschauung muß es für den Sortimenter ausgeschlossen sein, mit jemand zu paktieren, ja sogar ihm geschäftlich förderlich zu sein, der im Vorstande auch ihn verklagt, nachdem er vorausgehend die Mitarbeit des Sortiments abgcwiesen und demselben durch die reue Art des Vertriebes Schaden zugefügt habe. -Sie werden sich ferner entsinnen, daß wir der Ansicht waren, cs würde uns auch nach Eingang Ihres Schreibens kaum etivas anderes möglich sein, als dies in tun -Mittheilungen» abzu drucken und jedem Vereine, ja jedem Mitglied« desselben es zu überlassen, sich zu entscheiden, wie er resp. es in Zukunft sich verhalten wolle. -Lassen Sie nicht außer Rücksicht, daß die Animosität im Sortiment groß ist. Ich möchte das aus den Aeußerungcn er kennen, die mir zugingen, als Ihr Besuch hier bekannt wurde. -In solchen Lebenslagen darf nicht der Verdienst entscheiden. -Ich möchte daher dringend bitten, bei geschäftlichen Besuchen der Unterredung mit mir nicht Erwähnung zu thun, und glaube damit auch im Sinne meines Freundes, Herrn Wollermann, zu sprechen. - Obiges Schreiben ging nach Berlin; von dort traf am 15. Juni 1897 Eingangsbestätigung ein, auch wurde eine Beantwortung seitens des Herrn Hillger angedeutet. Diese Antwort, sowie auch die dein Verbände zugedachte bündige Erklärung, betreffend volle Aufgabe des Zcitungsvertriebes, stehen bis heute noch aus. So hält es denn der Unter zeichnete Vorstand für seine Pflicht, in vollkommener Ueber- einstimmung mit den privaten Ausführungen des mit unter fertigten Benno Goeritz auf diesem Wege den verehrlichcn Vereinen von der Sachlage Kenntnis zu geben. Hochachtungsvoll Braunschweig, am 26. Juni 1897. Der Vorstand des Verbandes der Kreis- und Ortsvereine im deutschen Buchhandel. Julius Zwißler. Benno Goeritz. Hellmuth Wollermann *) Gemeint ist die Klage, welche seitens des Geh. Hofrathcs Professor Joses Kürschner gegen den abgetretenen Verbandsoorstanü angestrengt worden ist. lieber den Zusammenhang der Firma: Hermann Hillger s Verlag mit dem obengenannten Kläger wurde am 3. Juni 1897 eingehend verhandelt. Bestellzettel und Einlösungsanftrag. Es ist in letzter Zeit wieder einmal von verschiedenen Seiten die Bestellzettelfrage in Anregung gebracht morden; indes sind neue Vorschläge dabei nicht zu Tage getreten. (Selbst der einzige annehmbare Vorschlag darunter ist in
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