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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.03.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-03-24
- Erscheinungsdatum
- 24.03.1897
- Sprache
- Deutsch
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2258 Sprechsaal. — Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. ^ 68, 24. März 1897. und lieb sich auf Grund von ß 9 Absatz 1 des Preßgesetzes ein Frei exemplar der ersten drei Hefte einfordern, das in meiner Abwesen heit von meinem Personal auch ausgehändigt wurde. Da ich glaubte, daß die Forderung des Polizei-Präsidiums unberechtigt sei, so fragte ich schriftlich an, aus Grund welches Paragraphen dieses die unentgeltliche Hergabe verlangt habe. Eine schriftliche Antwort empfing ich nicht; wohl aber erschien wieder ein Beamter und verlangte Heft 4/5 der Zeitschrift und zwar wieder auf Grund von H 9 Absatz 1 des Preßgesetzes. Ich verweigerte die Abgabe auf Grund von 8 9 Absatz 2, worauf mir, wiederum mündlich, Strafandrohung auf Grund von § l9 des Preßgesetzes kundgegeben wurde. Hat einer der Herren Kollegen Erfahrung, ob das Polizei- Präsidium mit seiner Forderung recht hat? Ich bin zwar stets bereit, jedem Gesetze Folge zu leisten, aber nicht, darüber hinaus zu gehen. Dieselbe Anforderung der Gratislieferung stellte das Polizei- Präsidium übrigens auch vor etwa Jahresfrist bezüglich der in meinem Verlage erscheinenden Zeitschrift -Die Coiffüre-, eines rein technischen Blattes. Ich habe trotz wiederholter Aufforderung die Ablieferung eines Pflichtexemplars verweigert und werde nunmehr in Ruhe gelassen. Berlin, den 20. März 1897. Siegfried Cronbach. Bemerkung der Redaktion. — Gesetz über die Presse vom 7. Mai 1874: 8 s. -Von jeder Nummer (Heft, Stück) einer periodischen Druck schrift muß der Verleger, sobald die Austeilung oder Ver sendung beginnt, ein Exemplar gegen eine ihm sofort zu erteilende Bescheinigung an die Polizeibehörde des Ausgabe orts unentgeltlich abliefern. -Diese Vorschrift findet keine Anwendung auf Druckschriften, welche ausschließlich Zwecken der Wissenschaft, der Kunst, des Gewerbes oder der Industrie dienen.- Wir glauben nicht, daß Herr Cronbach im Recht war, als er die Auslieferung an den abfordernden Beamten kurzerhand ver weigerte. Durch das Wort -ausschließlich- im Absatz 2 von ß 9 scheint uns die Notwendigkeit dargethan, daß der Aufsichts behörde Gelegenheit zu geben war, von dem Inhalt der »Monats schrift für Neue Litteratur und Kunst- Kenntnis zu nehmen, denn nur der thatsächlich gegebene Inhalt konnte ihr als Unterlage für die Beurteilung der neuen periodischen Druckschrift dienen, während das bloße Programm der Zeitschrift hierzu keinen unbedingt zu verlässigen Maßstab bieten konnte. Ein Vergleich mit der rein gewerblich-technischen Zeitschrift -Die Coiffüre- dürfte hier kaum zulässig sein. Die -Coiffüre- ist ein nach seiner Richtung und Zweck bestimmung längst bekanntes Fachblatt, während es sich bei der -Monatsschrift- um ein neues Unternehmen handelt, dessen allge meine Haltung erst festgestellt werden sollte. Es behandelt die -Neue Litteratur und Kunst-. Hierbei konnte für die Aussichts behörde die Möglichkeit nicht von vornherein ausgeschlossen sein, daß sein Inhalt gelegentlich zu sittlichen, religiösen oder anderen Bedenken und zum Einschreiten Anlaß geben würde. Keinenfalls durste nach unserer Ansich! Herr Cronbach dem Verlangen der Auf- sichrsbehörde Widerstand entgegensetzen. Wir bitten um gefällige Meinungsäußerungen der Herren Kollegen. Anzeigevlatt. Geschäftliche Einrichtungen und Äeriindernngen. si47i9s Verlags-Wechsel. Aus dem Verlage des Herrn Hermann Gcsenius in Halle ging mit allen Rechten und Vorräten in meinen Besitz über: Französisches Lese- und Uebungsbuch von W. de AcauL u. i)>. Apartes Gkauser. I. Stufe: Hilfszeitwörter und I. Konjugation. Preis drosch. 1.20 ord., 0.90 no.; „ ged. ^ 1.50 „ ^ 1.15 bar. II. Stufe: I.—IV. Konjugation. Preis drosch. 1.80 ord., 1.35 no.; „ ged. ^ 2.10 „ ^ 1.60 bar. Bei Aussicht auf Absatz stehen Exem plare gern L cond. zur Verfügung. Leipzig, den 18. März 1897. Max Heffe's Verlag. Wird hiermit bestätigt: (gez.) Hermann Gesenius. s14662j Aus dem Verlage von Herrn R. Reich vormals C. Detloffs Buchhand lung in Basel übernahmen wir mit allen Rechten *): Schnyder, I., Johann Hinrich Wichern und das Rauhe Haus. Hochachtungsvoll Hamburg, März 1897. Agentur des Rauhen Hauses. *) Wird bestätigt: R. Reich. s14655j Cüstrin, den 20. März 1897. ^5tatt Rundschreibens! ?. I. Hiermit erlaube ich mir, Ihnen die er gebene Mitteilung zu machen, daß ich meine seit 1. April 1869 bestehende Buch-, Kunst-, Musikalien- und Papierhandlung an Herrn Hugo Gamradt aus Culm (Westpreußen) käuflich übertragen habe. Herr Hugo Gam radt wird das Geschäft unter der Firma W. Mangerin, Buchhandlung Inh.: Kugo Gamradt sortführen. Die Herren Verleger, welche mir so lange Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben, bitte ich, dasselbe auch auf meinen Nach folger zu übertragen. Herr Gamradt ist unterstützt durch genügende Geldmittel und wird in jeder Beziehung das Geschäft zu heben suchen, so daß sich für die Herren Verleger eine lohnende Geschäftsverbindung bietet. Herzlichen Dank sage ich allen Herren Kollegen und gleichzeitig ein herzliches Adieu, da ich aus ihrem Kreise nun ganz scheide, um hier in Cüstrin mich lediglich meinem Amte als Kgl. Lotterieeinnehmer zu widmen. Mit Hochachtung W. Wangerin Im Anschluß an die Worte des Herrn W. Wangerin, bitte ich die Herren Verleger, bei welchen Herr Wangerin bereits offnes Konto hatte, mir das Konto' bewahren zu wollen. Die übrigen Herren Verleger bitte ich aber mich durch Kontoeröffnung zu unter stützen. Ich werde stets bemüht sein, durch thätige Verwendung für Ihren Verlag und gewissenhafte Erfüllung meiner Verpflich tungen Ihren Ansprüchen zu genügen. Meinen Bedarf wähle ich sorgfältig selbst und bitte um möglichst direkte Anzeige von wichtigen Erscheinungen aus dem Gebiete der Pädagogik, Landwirt schaft, Militaria rc., ebenso erbitte ich über Fachkalcnder, Jahrbücher, gute Lieferungs werke, überhaupt Bücher und Zeitschriften, welche sich zur Subskription eignen, Kunden prospekte bez. Probenuuimern in genügender Anzahl. Von den Herren Musikalienverlegern erbitte ich gütigst Kommissionsangebote, da ich meine Musikalienabteilung zu vergrößern gedenke. Die Kommission verbleibt in den Händen des Herrn R. Streller. Hochachtungsvoll ergebenst Hugo Gamradt i/Fa. W. Wangerin, Buchhandlung in Cüstrin. ?. 8. Mit Ihrer Einwilligung über nehme ich alles in Rechnung 1897 Gelieferte sowie Disponenden O.-M. 1897, während Herr Wangerin Rechnung 1896 selbst be- gleichen wird. Verkaufsanträge. ji4527j Verkauf. Ich beabsichtige, anderer Unternehmungen halber, mein Antiquariat und Buchhandlung sofort zu verkaufen. Angebote nur direkt. Dresden. Gustav Goldstein. j11817j Uiu mutavgroiebor, avgsssbonor voll rsvtablsr wilitärisebsr Vortag mit sobr gaton ^utoron-Vsrbivävvgov ist kür äsn krsis von 60- bis 65000 ^ 2v vortraukov. ösrliv IV. 35. Llviu Stauäs. (14326) Zu verkaufen ist ein populäres Lleferuugswerk, das noch eines mächtigen und erfolgreichen Vertriebes fähig ist, mit allen Rechten, Lager, Platten, Steinen, Galvanos rc. Näheres unter U. N. chj: 14326 durch die Geschäftsstelle d. B.-V. Kaufgesuche. jl4657j Ein ausdehnungsfähiger Verlag — mit nachweisbar 4—5000^ jährl. Rein erträge — wird sofort durch mich zu kaufen gesucht; ev. auch eine Zeitschrift. Richard Lesser, in Fa. H. Ehlers in Einbeck.
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