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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 18.03.1897
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- 1897-03-18
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- 18.03.1897
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2082 Nichtamtlicher Teil. 63, 18. März 1897. I'estsebritt rur LntbüIIuvg äss Lobubsrt-Oevlriiiais am 15. Na> 1d72. Vom XVisnsr Nänvsrgssaogvsrsins. Hit Abbildung. XVisn 1872. Friedländer, M., Beiträge zur Biographie Franz Schuberts. Berlin ca. 1880.? — Siehe auch Gumprechr, Otto, Neuere Meister. Band 1. Gumprecht, Otto, Neuere Meister. Musikalische Lebens- und Charakterbilder. 2 Bände, gr. d". 1. Ausgabe 1883. — Neue Ausgabe. Leipzig 1886, H. Haessel. ä Bd. ^ 3.—. Inhalt: 1. Band: Franz Schubert (von M. Friedländer). — Felix Mendelsiohn-Barlyoidy. — Rodert Schumann. (279S.) ^3.-. 2. Band: greberic Lyopln. — Karl Ntaria von Weder. — Gioa- chino Rossini. — Daniel Francois. — Esprit Auber. — Giacomo Nteyerbeer. (251 S.) ^ 3.—. (Die beiden Bände bilden auch Band 3 und 4 von: Gum- prechk, Otto, musikalische Lebens- und Charakterbilder. 4 Bande.) Kreißle, Heinrich von, Franz von Schubert. Eine biographische Skizze. 8". (IV, 165 S.) Wien 1861, Thpograsisch-literarijch- arlisnsche Anstalt. 2.—. (Der Rest g.ng an Bermann L Altmann in Wien über.) Krertzle von Hellvorn, Heinrich, Franz Schubert, gr. 8°. (Xll, 610 S. mil Porlr. in Holzschn.) Wien 1865, Carl Gerolü's Sohn. ^ 10.— . Müller, W., Die schöne Müllerin. Lieder-Cyklus. In Musik gesetzl von Franz Schubert. Mit 66 Orig.-Zeichnungen von R. Schuster und A. Baumann. Erste Ausgabe. Stuttgart 1880. Kart. ^ 12.— ; Lnwdbü. m. Goldschn. 18.—. — Wohlsetle Titel- Ausgabe. gr. 4". (VII, 124 S.) Stuttgart 1802, Deutsche Ver- lagsanstalt. Geb. ^ 6.—. Niggli, A., Franz Schubert's Leben und Werke. Lex.-8". (50 S.) Leipzig 1880, Breilkops L Härtel. ^ 1.—. (Sammlung musikalischer Borträge. Hrsgbr.: Paul Gras Waldersee. Nr. 15.) — Franz Schubert. 16". (104 S.) Leipzig 1889, Phil. Reclam jun. ^ —.20. (Reclam's Universal-Bibliothek. Nr. 2521 --- Musiker-Biogra phien. 10. Bd.) ü otts bobm,6.,'I'llsmat>ise1iss Vsresiebniss äor imDrueir srsebisnsnsn Wertes von tz'rane Lellubsrt. Dex.-8". Wien 1874. ? 10.—. Ollsried, Schubert-tzlovellen. Sechs Blätter aus dem Liederkranze des unsiervlichen Meistersängers. 1. Aufl. 1864. — 2. (Titel-) Auflage, ll. 8". (128 S.) Innsbruck 1865, Wagner'sche Univer- silaiS-Buchhanülung. GeV. mit Goldschn. ^ 1.50. Keissmanu, August,, I^rane Lobuberc. Lein Dsdsn und seine XVertes. Nit Lortraii in Ltablslieb, I^otsnbsilagsn unä einem (litbogr.) lAcsimils (in tz'ol.). gr. 8". (VII, 348 8., Hotsubsil. r8 8.) Berlin 1873, 0. 6ul,tsntag. 6.—; gsb. ^ 7.—. (iiistsrt (stet List A Iranebe in Bsipeig.) Risse, Joseph, Franz Schubert und seine Lieder. Studien. I. u. II. 8". Hannover 187^—73, Karl Rümpler, jetzt Erfurt, Friede. Barrholomaus. 2.50. Inhalt: I. Mullerlieder. (90 S.) 1872. II. Goethe-Lieder. (IV, 113 S.) 1873. Hitler, Hermann, HauL Lububsrt. (6sb. 31. lau. 1797.) 6s- deuirsubrilt e.nr 1UO. 6sburtstg,gstsisr. gr. 8". (47 8. IN. 1. Bildnis.) Hamberg 1896, üanäslsärneirersi n. Verlagsbandiung. ^ —.60. Leb u Herr-Ausstellung äor le. tz. lieiobsllaupt- u. Bssidsnestadt Wlsn, vsrbnnäsn mit einer rrusstellung von VV erben äer Naisr Noris v. Lellrvrnd, loset Itanbaussr n. Bsopold liupslivisssr. 8". (Xil, 229 8. m. 11 'lat.) Wien 1897. (Bsixsig, Bitsrar. Anstalt, A. Lellulev.) 1.— Slieler, Robert, Illustrationen zu Franz Schubert's vorzüg lichsten Liedern. 1. Heft. Hoch-4°. (6 Bl. in Farbendruck.) Leipzig 1872, Arnoldische Buchhandlung. ^6 4.50. Herabgesetzt aus ^ 1.—. (Mehr ist nicht erschienen.) VerLSiebniss äer in Ilvulsebiand im Ilruotz srsebieuensn Oomposi- tionen von 1'rane Lobubsrt. 4". Bsipeig oa. 1880.? XVeiner, Britr, Bisderspisl eu Lobubsrts Lälrularlsisr am 31. lau. 1897. (Vsrbinäsnäs Itiebtnng.) gr. 8". (13 8.) lei präg 1897, 6ebrüdsr Bug L 6o. l.—. Kleine Mitteilungen. Post. — Der am 5. Mai d. I. in Washington zusammen- ticiende Weltpostkongreß ist der sünste seit der Gründung des Weltpost-Vereins. Der konstituierende Kongreß fand 1874 in Bern statt, ihm folgten die Kongresse: 1878 in Paris, 1885 in Lissabon und 1891 in Wien. Jeder Kongreß bildet eine wichtige Etappe auf dem Wege der einheitlichen Regelung des Weltpostverkehrs. 18/4 betcas die allgemeine Vereinigung im wesentlichen den! Briespostdienst; das Jahr 1878 brachte den Wertbrief- und PoftanweisungSdienst, 1885 den Postaustragsüienst, nachdem 1880 als Ergebnis einer Zwischen-Konserenz der Postpaketdienst hinzugetreten war, und 1891 den PostzeitungSdienst. Der sünste Wellpostkongreß wird sich, was den inneren Ausbau des Vereins betrifft, hauptsächlich mit der wichtigen Frage der Briesposttransit- oergUlungen zu beschäftigen haben; im weneren wird seine Auf gabe sein, die sür einzelne Länder noch bestehenden, nur vorüber gehend eingeräumten Ausnahmeverhältnisse (Erhebung von Zuschlag taxen, Ungleichheiten bezüglich der Ersatzleistung sür Einschreib briefe re.) möglichst zu beseitigen und die vollständige Einheitlichkeit im Vereinsüienst herzustellen, namentlich auch in Bezug auf das Meistgewicht von 5 leg für Postpakete. Die räumliche Entwickelung des Vereins kennzeichnen zwei Zahlen: >m Jahre der Gründung umfaßte er 37 Millionen Quadratkilometer mil 350 Millionen Einwohnern, jetzt ist er aus mehr als 100 Millionen Quadratkilo meter mit weil über 1000 Millionen Einwohnern angewachsen. Auch der bevorstehende Kongreß wird dem Verein voraussichtlich eine räumliche Erweiterung bringen: den Anschluß Chinas. In gewisser Beziehung kann allerdings China schon gegen- wärllg als zum Verein gehörig angesehen werden, da aus diefenige Korrespondenz, die mil den i» oen Haupthäsen bestehenden Vereins- Poslanslallen anderer Länder ausgewechselt wird, die Tarife und Bestimmungen des Weltpostvertrages Anwendung finden. ES handelt sich also eigentlich mehr um den Anschluß der inneren Teile des großen Reiches. Voraussetzung dafür ist ore Einrichtung eines eigenen StaatsposlöiensteS. Hiermit ist China augenblicklich beschäftigt, wobei es, was ja ganz zweckmäßig ist, schrittweise vor gehr. Auf dem Kongreß, zu dem China vermutlich einen Vertreter entsenden wird, dürften daher Einleitungen getroffen werden, um je nach dem Fortschreiten der Organisation des Postwesens den Beitritt der einzelnen Provinzen Chinas zum Verein herbeizusühren. (Nat.-Ztg.) Post. — Den »Leipziger Neuesten Nachrichten» entnehmen wir folgendes aus einem -Eingesandt»: »Eine unhaltbare Bestimmung der deutschen Reichspost. Die deutsche Reichspost befördert vom Ausland Drucksachen bis zu 75 em Länge, während innerhalb des deutschen Postoerkehrs diese Sendungen nur 45 ein lang sein dürfen. Damit werden der ausländischen Konkurrenz Vorteile eingeräumt, die einzelne Zweige unserer deutschen Industrie schwer schädigen. Dies ist zum Beispiel der Fall beider Modenbilder-Jnoustrte; hier hat die ausländische Kon kurrenz die wunde Stelle entdeckt und nutzt sie weidlich aus, indem sie sich mehr und mehr auf die Herstellung großer Bilder legt, die natür lich lieber gekauft werden, als kleine. Die Ausländer können sich dies bieten, da unsere Reichspost deren Bilder bis zu 75 em Länge anstands los für das Drucksachenporto befördert. Die heimische Industrie muß aber für die gleiche Sendung das teure Paketporio opfern und belastet ihre Kundschaft noch mit der Bezahlung des Bestellgeldes. Daß durch eine derartige Mehrbelastung die Leistungsfähigkeit der deutschen In dustrie vermindert wird, liegt klar aus der Hand Der ge nannte Industriezweig hat bis jetzt vergeblich gegen diese Mißstände angekämpst und ist nun aus den Ausweg verfallen, seine Sendungen vom Ausland expedieren zu lassen. Zum Teil gehen diese deut schen Drucksachen nach der Schweiz und werden dort mil Marken versehen und zur Post gegeben. Die ausländischen Marken wirken bei unserer Reichspost also geradezu Wunder, denn jetzt werden die Sendungen mit einem Male prompt expediert- .... Ein Relief der gesamten Schweiz. — Der schweizerische BundeSrat geht damit um, in Anlehnung an das in Luzern be findliche Relief der Urschweiz vom General Psyffer ein Relief der Gesamtschweiz zu schaffen im Maßstabe von 1:100 000. Dieses Projekt möchte der Alpenklub, der beinahe alle fachkundigen Männer zu seinen Mitgliedern zählt, dahin geändert sehen, daß mit Hilfe sämtlicher Sektionen des Alpenklubs ein Relief in viel größerem Maßstabe 1 : 25 000 geschaffen würde. Es ist kaum zu zweiseln, daß dieses schöne Unternehmen zur Ausführung gelangt. Preisausschreiben. — Die philosophische Fakultät zu Göt tingen macht bekannt, daß für die von der Benekeschen Preis stiftung ausgeschriebene Preisausgabe für das Jahr 1897 nur eine Bearbeitung eingegangen sei, der ein Preis nicht zuerkannt werden konnte. Die neue Benekesche philosophische Preisaufgabe sür das Jahr 1900 ist folgende: »Der Einfluß Gerlach Adolph von Münch hausens aus die Hebung des geistigen Lebens in Hannover.» Be werbungsschriften sind in einer der modernen Sprachen abzufassen und bis zum 31. August 1899 unter den bei Preisausschreibungen üblichen Modalitäten an die Göttinger Fakultät zu senden. Der erste Preis beträgt 3400 der zweite 680 Die Entscheidung erfolgt am 11. März 1900 in öffentlicher Sitzung. Die gekrönten Arbeiten bleiben unbeschränktes Eigentum ihrer Verfasser.
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