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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 27.02.1897
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1897-02-27
- Erscheinungsdatum
- 27.02.1897
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
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.H? 48, 27. Februar 1897. Sprechfaul.— Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. 156A Strafantritt. — Dem Leipziger Tageblatt wird unter dem 25. Februar aus Dresden gemeldet: -Eine durch alle Instanzen gegangene Prozehsache hat endlich durch den Strasantritt des Parteiführers und Agitators der -Reformpartei-, Buchdruckerei besitzers und Vcrlagsbuchhändlers Woldemar Glüh hier, ihren Abschluh gefunden. Dieser war s. Z. vom königl. Schöffengerichte wegen Beleidigung des Getreidehändlers Baruch Heller, begangen durch zwei, allgemeines Aussehen erregende, in der -Deutschen Wacht- veröffentlichte Artikel, zu drei Monaten Gefängnis ver urteilt worden. Das Berufungsgericht setzte diese Strafe auf zwei Monate herab, und die hiergegen eingelegte Revision wurde vom Oberlandesgericht verworfen. Nachdem nunmehr ein von Anhängern der -Reformpartei« unterstütztes Gnadengesuch an Se. Majestät den König abschläglich beschicken worden ist, hat Glüh zur Ab- bühung der ihm zuerkannten Strafe Aufnahme in der hiesigen könig lichen Gefangenanstalt gefunden. - Buhtag. — Der erste Bußtag in Sachsen fällt in diesem Jahre auf Mittwoch den 17. März. Sprechsaal. Zur Abwehr des Artikels in Nr. 45 des Börsenblattes, S. 1461 u. 1462. Da mein Rechtsbeistand aus Rücksicht gegen den Verein die Klage gegen denselben auf absichtliche Vermögensschädigung nicht annehmen kann, ich zum Verreisen und zur Annahme eines andern Sachwalters gezwungen bin, so behalte ich mir die Erhebung der gerichtlichen Kluge und eine auf -Sachkenntnis- beruhende Ent gegnung für die nächsten Wochen vor. Arnold Hirt als Besitzer von Ferdinand Hirt in Breslau. Wem gehört der Bestellzettel? Dgl. Börsenblatt Nr. 27, 33, 3b, 37, 47.) Hierauf kann cs nur eine Antwort geben: unbedingt dem, an den er gerichtet ist, und das ist in diesem Falle der Verleger. Wenn dem Absender (Sortimenter) daran liegt, den Bestellzettel mit der Sendung zurückzuerhalten, so muh eben irgend ein Mittel gefunden werden, das ermöglicht, beiden Teilen, so gut es geht, gerecht zu werden. Der kaufmännische Detaillist überläht seine Bestellungen ohne weiteres dem Grossisten bezw. Fabrikanten. Bei schriftlichen Bestellungen kopiert er sie selbst, bei mündlichen erhält er von dem betreffenden Reisenden eine Kopie. Er kann auf Grund dieser Kopieen genau seststellen, ob ihm auch wirklich das geliefert worden ist, was er bestellt hat. Das Bestellbuch des Sortimenters enthält ja auch gewissermaßen Kopieen der gemachten Bestellungen; doch haben derartige, nicht auf direkter Uebertragung beruhende Kopieen vor Gericht keine Gültigkeit. Das einfachste wäre ja nun dah der Sortimenter diejenigen Zettel, aus denen feste oder Bar bestellungen notiert sind, kaufmännisch kopiert. Hiergegen sprechen indessen zwei Punkte. Einmal ist die Zeit des Sortimenters, be sonders bei Abgang der Bestellungen, mehr als wünschenswert in Anspruch genommen, anderseits hat in diesem Falle der Kom missionär des Sortimenters keine Garantie, daß er wirklich Bestelltes einlöst. Wünschenswert ist und bleibt, dah Bestellzettel mit Barbestel lungen der Barfaktur beigefügt werden. Wäre es nun nicht mög lich, dah diese Barbestellzettel vom Sortimenterkommissionär bei Präsentation des Barpaketes wieder abgelöst und mit einem An nullierungsstempel versehen dem Boten des Verlegerkommissionärs zur Weiterbeförderung zurückgegeben würden? Es mühten sich dann die Verleger perforierte Streifen, die oberhalb der Perforierlinie unten und unterhalb derselben auf der Oberfläche gummiert sind, anschaffen, die Sortimenterkommissionäre aber Kautschukstcmpel etwa mit -Erledigt- oder -Eingelöst«, dem vielleicht auch noch der Name des betreffenden Kommissionärs hinzugefügt werden könnte. Liegt indessen dem Sortimenter daran, eine genaue Kopie seiner Bestellung in Händen zu haben, wenn das Bestellte eintrifft, so bleibt ihm nur übrig, diesbezügliche Zettel kaufmännisch zu kopieren. Im Verkehr mit gewissen Verlegern, namentlich aber mit Anti quaren, dürfte dies nicht unzweckmäßig sein. Feststeht, daß dem Sortimenter mehr noch, als dem kaufmännischen Detaillisten, daran liegen muh, das wirklich Bestellte und dieses auch zur rechten Zeit zu erhalten, da er es bereits vor Eintreffen bezahlen muh und ein Zurückscnden oft auf grohe Schwierigkeiten stößt, von der da durch entstehenden Mehrarbeit ganz abgesehen. Herzberg (Elster). Fritz Opitz Nachf. Anzeigeblatt. Geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. Eintragungen in das Handelsregister. Mitgeteilt von der Geschäftsstelle des Dörsenvereins. Arnsberg, den 18. Februar 1897. F. W. Becker. Die Firma ist durch den Tod des Inhabers auf die Witwe Caroline Becker geb. Kleine und deren Kinder Klara, Emilie, Maria, Fritz und Paul Becker übergegangen. Berlin, den 15. Februar 1897. R. Brendel Verlagsanstalt für Lehrmittel. Der Sitz der Firma ist nach Kolonie Grunewald verlegt worden. — den 16. Februar 1897. Berliner Damen- Zeitung Arthur Rosenthal. Die Gesellschaft ist durch gegenseitige Uebereinkunst aufgelöst. Berliner Damenzeitung A. Bendix. Inhaberin der Firma ist Aloisia Theresia Anna Barbara Bendix geb. Urban. Verlag der Zeit H. Bousset. In haber derFirma istHermannBousset. Buchverlag derZeit Bousset L Kundt. Inhaber der Firma sind Hermann Bousset und Eugen Kundt. — den 19. Februar 1897. Berliner photo graphisches Depot Louis Goldmann. Inhaber der Firma ist Louis Gold mann. Bremen, den 16. Februar 1897. Ricsischcr Zeitschriften-Verlag Friedr. W. Riese. Die Firma ist erloschen. Charlottenburg, den 15. Februar 1897. Verlag der Romanwelt Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Neumnun- Hofer ist als Geschäftsführer aus geschieden. — den 17. Februar 1897. W. Gebauer, Verlag der „Lose Blätter" und des „Vermittler" Gesellschaft mit be schränkter Haftung. Diese Firma lautet nicht, wie am 30. Dezember 1896 bekannt gemacht ist, „Wilhelm Gebauer, Verlag" u. s. w. Feldkirch, den 13. Februar 1897. Verlag des Pelikan. Zweigniederlassung des in Lindau bestehenden Haupt geschäfts. Inhaber ist Johann Künzle, Prokurist ist Albert Strähle. Frankfurt a/M., den 8. Februar 1897. A. Foesser Nachfolger. Die Firma ist von dem Alleininhaber in „Peter Kreuer" geändert worden. Genf, den 11. Februar 1897. Henn pers st LIs. Das Geschäft wird durch Jacob Henn, Vater, unter der Firma I. Henn allein fortgesetzt. Graz, den 9. Februar 1897. Leuschner L Lubensky. Die dem Hermann Hri- bernigg erteilt gewesene Prokura ist gelöscht. Hamburg, den 12. Februar 1897. Haendcke L Lehmkuhl. Frau verw. Bertha Haendcke geb. Lehmkuhl ist aus der Firma ausgeschieden, vr. pbil. Karl Heinrich Erwin Haendcke führt das Geschäft als alleiniger Inhaber unter unveränderter Firma fort. — den 16. Februar 1897. Rudolphi'sche Buchhandlung Nachf. Eggert Jürgen Anton Mahrt ist aus dem Geschäft ausgetreten; dasselbe wird von Peter Heinrich Harh allein unter unver änderter Firma fortgesetzt. München, den 16. Februar 1897. Joses Moch vorm. Oscar Hoegler. Louis Stern ist als Teilhaber in das Ge schäft eingetreten, welches von dem selben in Gemeinschaft mit dem bis herigen Inhaber Josef Moch unter der veränderten Firma Moch L Stern fortgeführt wird. Weimar, den 15. Februar 1897. Johannes Sernau. Inhaber der Firma ist Johannes Wilh. Hugo Sernau. Zittau, den 19. Februar 1897. I. Loebel's Verlag. Die Firma ist gelöscht worden. Kommissionswechsel vom 5.—27. Februar 1897. Mitgeteilt von der Geschäftsstelle des Börsenvcreins. Edwin Bormann's Selbstverlag in Leipzig: früher direkt, jetzt F. Volckmar. 208»
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