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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.04.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-04-21
- Erscheinungsdatum
- 21.04.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
- Zeitungen
- LDP: Zeitungen
- Digitalisat
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-191104219
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1911
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91. 21. April 1911. Nichtamtlicher Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. 4893 klon-Uourrit L OLs. iv karis. Lvslins 1s Ns-irs, 1s princs. 16°. 3 kr. 60 e. Nurat, 1767—1815. kublis par 8. 1s krivos 21urs.t. V. 8°. 7 tr. 50 o. Lolikk L OLs. in kL5i8. ^3-urög, 1'armss vouvslls. 18°. 3 kr. 50 o. clivi^us. 8°. 10 kr. Zur Frage des Schulbüchergeschäfts. Berichtigung zu dieser Bekanntmachung, die im Börsenblatt Nr. 87 vom 15. April d. I. abgedrnckt worden ist. Unter Ziffer 4 auf Seite 4687 müssen auf Zeile 5—6 anstatt der Worte: »die jetzige Forderung der Verkehrsordnung» gesetzt werden: »die Forderung der alten Verkehrsordnung«. Ferner müssen auf Zeile 8 hinter »gelten« die Worte eingefügt werden: »wie die neue Verkehrsordnung vorsieht." Der Beschluß ist s. Z. noch unter der Geltung der alten Verkehrsordnung gefaßt und versehentlich in der alten Fassung gelassen worden. Der Vorstand des Deutschen Verlegervereins. Nechtsgutachten, der Rechtsauskunftsstelle des Deutschen Verleger vereins erstattet von Herrn Justizrat vr. R. Anschütz-Leipzig. Berichtigung. In dem Gutachten vom 22. Dezember ISIS, das in Nr. 88 des Börsenblatts vom 18. April d. I. abgedruckt worden ist, befindet sich unter den Äußerungen zu 2 im zweiten Absatz folgender Satz: -In Deutschland genießt das Werk den gleichen Schutz wie das Original in Schweden; es würde demnach bis zum Ablauf von SO Jahren nach dem Tode des Autors geschützt sein sek. Berner Übereinkunft Art. 8).» Dieser Satz ist von anderer Seite beanstandet worden. Infolgedessen äußert sich Herr Justizrat vr. R. Anschütz darüber berichtigend wie folgt: »daß ein solches Werk in Deutschland nicht fünfzig Jahre, sondern nur dreißig Jahre nach dem Tode des Autors ge schützt ist, da sich gemäß Artikel 7 der neuen Berner Übereinkunft die Dauer des Schutzes nach dem Gesetze des jenigen Landes richtet, in welchem der Schutz beansprucht wird.» Wir bitten, hiervon gefälligst Notiz nehmen zu wollen und die angegebene Stelle entsprechend zu ändern. Konkursstatistik. 1. Vierteljahr 1911. <Die vorhergehende Statisiil siehe Börsenblatt ISI1, Rr. SO.) Im ersten Vierteljahr 1S11 wurden im Börsenblatt, das die betreffenden Anzeigen amtlichen Blättern entnimmt, die Konkurseröffnungen von 25 (im gleichen Viertel jahr 1910: 12) buchhändlerischen Betrieben gemeldet, also mehr als die doppelte Zahl des gleichen Zeitraumes des Vorjahrs. Eigentlich muß man sogar 26 buchhändlerische Betriebe rechnen, da der eine in Konkurs geratene Gemein schuldner sowohl eine Verlagshandlung, als auch ein größeres Sortiment besessen hat. Mit 25 (resp. 26) ist jetzt die höchste Zahl der vierteljährlichen Konkurs eröffnungen erreicht, denn seit der Bearbeitung dieser Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel. 78. Jahrgang. Konkursstatistik (von 1909 an) waren die vierteljährlichen Ecöffnungszahlen: 16 — 18 — 18 — 17 — 12 — 18 — 20 — 15, also im Durchschnitt vierteljährlich 16,75. Von diesen 25 in Konkurs geratenen Firmen sind nur 3 der buchhändlerischen Organisation nicht angeschlossen ge wesen und demgemäß nicht im »Offiziellen Adreßbuch des Deutschen Buchhandels» verzeichnet. Es handelt sich bei diesen 3 Firmen um 2 kleinere Detailbetriebe: ein unbe deutendes Buch- und ein kleines Musikalien-Sortiment, sowie um eine Verlagsgesellschaft (Aktien-Gesellschast in Liquidation), die eine Fachzeitschrift herausgab. Alle andern 22 Betriebe waren regelrechte, der buchhändlerischcn Organisation an geschlossene Geschäfte. — Die Konkurseröffnungen betrafen 1 Aktien-Gesellschast (in Liquid.) in der Schweiz, 2 Gesell schaften mit beschränkter Haftung und 22 natürliche Per sonen, darunter 4 Nachlässe. Eine Konkurseröffnung betraf eine Berliner Groß buchhandlung, verbunden mit umfangreichem Kolportage geschäft, und eine zweite einen Berliner gemischten Be trieb, der sowohl Sortiment wie Verlag in bedeutendem Umfange gepflegt hat. Der Verlagsbuchhandel war an den Eröffnungen außer mit diesem soeben erwähnten gemischten Betrieb nur noch mit 5 Firmen beteiligt. 2 davon betrieben in der Hauptsache Zeitschriften-Verlag (eine ohne an die buchhänd lerische Organisation angeschlossen zu sein), bei weiteren 2 lag der Schwerpunkt des Geschäfts im Buchdruckereibetrieb und nur eine Firma ist als reine Verlagsbuchhandlung an zusprechen. Auf den Kleinhandel im weitesten Sinne entfallen — die obenerwähnte Berliner Großbuchhandlung und der Berliner gemischte Betrieb nicht mitgerechnct — noch 18 Konkurseröffnungen, also ungefähr drei Viertel sämtlicher angemeldeten Konkurse. Von den 18 Firmen sind 2 zu den Zwergbetrieben zu rechnen (sie sind nicht im Offiziellen Adreßbuch verzeichnet). Diese 2 abgerechnet verbleibe» 16 Konkurse. Von diesen betrafen 13 regelrecht mit dem Buchhandel in Verkehr stehende Sortimentsbuchhandlungen, die allgemeines Buch- und Musikaliensortiment, zuweilen auch mit Antiquariat verbunden, betrieben haben. Die noch ver bleibenden 3 Konkurse wurden über drei reine Musik- sorlimente verhängt. Zwei von den über regelrechte Sortimentsfirmen er- öffneten Konkursverfahren sind bereits wieder eingestellt und zwar — auch ein Zeichen der Zeit — mangels einer der Durchführung des Verfahrens entsprechenden Akttvmasse. Dabei waren gerade diese beiden Firmen früher im Buch handel wohlangesehen und genossen allerseits Kredit. Als Gründungsjahre, beziehungsweise Übergangsjahrs an den letzten Besitzer waren bei 19 (von den 25) in Konkurs geratenen Firmen folgende Jahre zu ermitteln: 1884 (2 mal) — 1885 — 1886 <2 mal) — 1892 — 1898 — 1900 — 1901 (3 mal) — 1903 — 1907 — 1908 (3 mal) — 1909 (3 mal). Die 25 Konkurseröffnungen erfolgten in den Orten: Bad Hall — Berlin (3) — Bochum — Dierdorf — Emden — Frankfurt a/M. — Genf — Greifswald — Groß-Lichterfelde — Kassel — Köln (2) — Leipzig — Mainz — Marienwerder — Meiningen — Metz — Mitt- «38
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