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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 25.07.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-07-25
- Erscheinungsdatum
- 25.07.1911
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- Deutsch
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Amtlicher Teil. 170. 25. Juli 1911. Gerkach 6 Wiedlinfl, Buch» und Kunstverlag in Wien. 8575 Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien für das Jahr 1909. 27. Jahrg. Bearbeitet von der Magistratsabteilung XXI für Statistik. 10 Statistische Daten der Stadt Wien für das Jahr 1909. 27. Jahrg. 40 H. vr. H. Haas'sche Buchdruckerei <A. m. b. H. 8678 in Mannheim. Jrregang: Ein Sang vom Neckartal von Mercator. Geb. 3 .<t. C. A. Koch's Verlag in Dresden. 8680 Xood'8 Lpraedkübrer 6sb. js 1 80 H. *66. 7: 8oIIüncli8od. 6. ^.uü. *66. 11: Hoxa.ri3od. 3. ^.uü. Medizin. Verlag Schweizer Co. in Berlin. 8684 *6u6a: va.3 Leuüebsr. 1 80 -H; §sd. 3 C. S. Mittler L Sohn in Berlin. 8575 *Stunden mit Goethe. VII. Vaud. Heft 4. 1 Thomas Nelson ä- SonS in London. 8674 66. 26: ^laudort: '?roi8 Oontss. 1 kr. 26 o. Ferdinand Lchöningh in Paderborn. 8680 *Herbartr Pädagog. Schriften, bearb. von Wolfs. I. Band. 2. Aufl. (Sammlung d. bedeut Pädagog. Schriften X. Bd.) 3 ^ 20 VaUIrani8od6 tzaellon ?.ur üe^diedts 6sr xäp3t1ielik»n llok- un6 Geschichte des früheren Kapuziner- und jetzigen Franzis kanerklosters zu Werl. Nach meist ungedruckten Quellen zusammengestellt von Falke. 1 6oko^8ki: Die Oenu^tuun^ kür 6is 8ün6o naed 6sr ^ukka.88uu^ 6iterLkur- un6 vo^mev^68odiedks, XI. 66., 1. 6skl.) 6 Stürmer: Exegetische Beiträge zur Odyssee Buch I. 2 SimplicissimuS-Verlag « m. b. H. in München 8579 *Simplicissimus Flugblatt: Agadir, ein Hundstagstraum. Verse von Peter Scher. Zeichnungen von H. Binz. 15 H. *Badenummer des Simplicissimus (Spezial-Nummer 20 vom 14. August). Heinrich Staadt in Wiesbaden. 8682 ckillASn? 40 -H. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Zweignieder- 8576 lassung in Berlin. IlllALrn 1911/12. 6sd. 6 T. Fisher Unwin in Leipzig. 8574 Verlag der „Lustigen Blätter" (vr. CySler ä- Co.) G. m. b. H. in Berlin. 8577 Verbotene Druckschriften. Durch Beschluß des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte, Abt. 146 vom 14. Juli 1911 — 146. 6. 1321,11 — ist die Be- schlagnahme desjenigen Teils aller Exemplare der Zeitschrift »Sekt« Nr. 29 Jahrgang 9 auf Grund der §Z 94, 40, 41 St.- P.-O. angeordnet, die die Witze »Beim Heiratsvermittler« Seite l3, »Bester Beweis« Seite 16, und »Vorstellung« Seite 20, enthalten, da diese den außerehelichen Geschlechtsverkehr zum Gegenstände haben und als unzüchtig im Sinne des § 184 St.-G -Bs. an zusehen sind. 38. I. 761/11. Berlin, 17. Juli 1911. Der Erste Staatsanwalt beim Landgericht 1. (Deutsches Fahndungsblatt Stück 3756 vom 22. Juli 1911.) Nichtamtlicher Teil Das Schaufenster des Buchhändlers. In einer fremden Stadt, die einem als neues Erlebnis bevorsteht, waren es immer die Buchhändlerläden, bei denen ich zuerst Aufklärung suchte über das neu betretene Milieu. Nicht weil da gewöhnlich die Ansichtskarten zu finden sind, die einem zum erstenmal eine bildliche Vorstellung geben von all dem. was im Reisehandbuch in mehr oder minder glühenden Farben geschildert war. Auch nicht weil ich Neigung gehabt hätte, mich vertraut zu machen mit all der Literatur, die um so einen Ort herum von den Lokal chronisten geschrieben zu werden pflegt. Vielmehr war es das instinktive Gefühl, in einer halbwegs überlegt angeord neten Buchhändlerauslage einen Niederschlag der die fremde Stadt beherrschenden Geistigkeit vor sich zu haben. Die Kenntnis der Literatur, die von einer Bevölkerung geschätzt, gelesen oder gar gekauft wird, birgt wertvolle Fingerzeige über eine Charakter- vcranlagung, die man sich unendlich mühevoller auf Umwegen über die Geselligkeit, das öffentliche Leben, Gebräuche und Sitten zu verschaffen vermag. Man lernt eine Stadt gewiß nicht kennen vor einem Buchhändlerladcn. aber man erhält da doch wesentliche Fingerzeige. Man ver gleiche nur einmal die Buchhandlungen von Emden und Heidelberg, von Eisenach und Stendal. Kempten und Rostock, und man wird eine immerhin paradox anmntende Behaup tung nicht mehr so ohne weiteres ablehnen. Wie es begreiflich ist. in München die neuesten Erscheinungen über Alpcnsporl oder Kunstgewerbe zu finden, so ist es charakteristisch für irgend ein weltverlorenes Nest, ein Buch, das vor drei oder vier Jahren der Saisonschlager gewesen ist. unentwegt an gepriesen zu sehen. Zu bedenken bliebe dabei freilich, daß solche Psychologie in erster Linie in den mittleren und kleinen Städten zu betreiben wäre. Die großen Zentren werden beherrscht von der Aktualität. Das Werk, das eben frisch aus der Presse gekommen, das als allenieucste Erscheinung im Brennpunkt der Interessen steht, muß möglichst frühzeitig ausgelcgt werden. Da flattern dann die grünen, roten, gelben Bauch binden: Letzte Novität! Soeben erschienen! Der Kritiker Soundso schreibt da und da! In drei Wochen X tausend verlaust! Mittendrin prangt die Tafel: Bücher, von denen man lprichtl Und das Ganze ist. wenn inan's recht bedenkt, mitunter ein fesselndes Spiegelbild der geistigen Strömungen, die gerade das Literaturschaffen bestimmen. Eine Saison hindurch liegen ganz vorn Bücher über die Mode, eine andere Werke über Lustschisfahrt, einmal waren es Brettldichtungen, ein anderrs Mal verlorene oder verlogene Tagebücher. Das alles wechselt beim heutigen Tempo der Produktion im Geschwindschritt, und fast will es mir scheinen, als ob der eigentliche Reiz in der Schnelligkeit und der Ab wechslung läge — sofern es sich nicht um die in den Groß städten immer häufiger werdenden Spezialbuchhandlungen handelt. Die Kunst der Schanfensterdekoration als Produkt einer in den letzten Jahren emsig betriebenen Bewegung hat
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