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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.11.1871
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1871-11-16
- Erscheinungsdatum
- 16.11.1871
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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3794 Vermischte Anzeigen. 265, 16. November. ,Jm Ucbrigcn (d. h. nach Annahme! der fünf neuen Paragraphen) sind Sie alleiniger Herr des ganzen dortigen Geschäftes". Später bestätigt er meind '.'echte als Besitzer resp. Verleger zu wiederholten Malen u. A.: am 27. Nov. 1867: „Nun sind Sie Ihr eigner Herr!" nm 9. Dcc. 1867: „Da ich mit selbstredend großem Interesse Ihr Journal verfolge" auf seinen deutschen Facturen: „Nach Übereinkommen mit den» Verleger, Hrn. Franz Ebhardt, debitire ich das Jour nal für den deutschen Buchhandel unter meiner als eine grobe Unwahrheit. Aus welcher Seite die Unwahrheit zu suchen ist, geht aus fol gender Stelle eines Briefes, datirt vom 22. Oc- robcr 1869 hervor: „Was Ihre Rechnungen anbetrifst, die Sie so oft verlangt, und wegen deren ich mich Ihnen gegenüber, obsten gestanden, in einer Gehilfen allein zur Führung der Bücher an stelle. — Die Ihrigen in Ordnung zu bringen, soll dann seine erste Arbeit sein. gez. Franz Lippcrheide." Die Rechnungsauszüge gingen mir daun auch wirklich Anfang Februar 1870 zu und dar aus ergab sich, daß ich bereits, ohne irgend welche Factur in Händen gehabt zu haben, 10,797 Thlr. 1 Sgr. 2 Pfg. an Herrn Lippcrheide gezahlt hatte. Trotzdem zn behaupten, daß ich vergessen, die ron ihm in das Geschäft baar eingeschossenen 2000 Thlr. zurückzuzahlen, grenzt an das Un glaubliche. Meine Erwiderung in Nr. 239 des Börsen blattes, deren wichtige Momente von Hrn. Lip- perhcide todtgeschwiegen werden, weil meine Zahlen besser sprechen als seine Worte, hat dar- gethan, wie pünktlich ich mich meiner Geldver pflichtungen entledigt habe. Zwei andere Briefe von ihm, datirt vom 23. und 2 7. November sind." mir antwortet: „Für die gesandten 8070 Fr. bin ich Ihnen sehr dankbar." legenheit bietet", meine Wechsel vor der Zeit ein- zulöscn. Wahrhaft zuviel Güte für einen Vien- schen^ der ihn^anwi^crl! ^ ^ beglichen werden. Letztere sind vom 1 l. Januar 18 7 0 datirt, aber schon vorher hatte Hr. Lip pcrheide. wie oben erwähne, 10,797 Thlr. sind von Hrn. Lipperheide allein und aus freien Stücken festgesetzt, so daß von einem Wunsche oder Einflüsse meinerseits nicht gut die und trutzige Verleger seine Geschäfte betreibt. Am 31. August 1870 wurde ich mit meiner Familie aus Paris ausgewiesen, wo mein ge lammtes Geschäftsmaterial verblieb. Einige Tage darauf zeigte ich Hrn. Lippcrheide meine Ab sicht^ an, das^ Ende ^dcs Krieges ^ bei Verwandten theiltc mir mein dortiger Agent einen Brief des Hrn. Lippcrheide, datirt vom 9. Octoberl870, mit, in welchem Letzterer Jenem die Agentur resp. Verlag von ..Tu 8ui8on" anbot. Ange sichts dieses offenen CoulractbruchcS schien cs mir geboten, in Brüssel zu bleiben, um meine Rechte zn wahren, indem ich namentlich den Titel „Ta Saison" beim belg. Ministerium des Innern hinterlegte. Am 21. Oktober gelangte dann fol gender Brief des Rechtsanwalts Hrn. Dr. Mcyn in meine Hände: Berlin, 15. (l9.) Oktober 1870. Geehrter Herr! Herr Lippcrheide hat mir Ihr gef. Schrei ben an ihn vom 12. d. M. zur Beantwortung Ihnen zunächst den cingelösten Wechsel über 1000 Fr. und eröffne Ihnen zugleich im Auf träge des Hrn. Lippcrheide, daß derselbe Ihnen die Gcneralagentur der 8ai<ou für Frankreich hiermit kündigt und sein Verhältniß zu Ihnen in Bezug auf die 8aison hiermit für abge brochen erklärt, indem er sich nur vorbehält, seine Forderung an Sic geltend zu machen. Herr Lippcrheide hält sich nach Inhalt des mit Ihnen geschlossenen Vertrages zu dieser Maßregel für berechtigt, weil Sie neuerdings der 8ai8on vertragswidrig so wenig Interesse widmen, daß Herr Lippcrheide fürchten muß, das Unternehmen gänzlich zu Grunde gerichtet zu sehen, wenn dasselbe länger in Ihren Hän den verbleibt. Sie haben seit fast 2 Monaten Ihre Thätigkeit in Bezug aus die 8>ii>-on gänz lich eingestellt und über einen Monat lang Hrn. Lippcrheide selbst Ihren veränderten Auf enthalt verschwiegen rc. rc. rc. Eö steht in diesem Briefe klar ausgesprochen, habe meine Thätigkeit in Bezug auf,,Tu 8ui8<m" seit Ausbruch des Krieges eingestellt. Und obwohl wissend, daß mir anders zu herausgab. Man braucht Hrn. Lippcrheide nicht per sönlich zu ^ kennen, um^ zu wissen, welche Tricb- mir meine Abonnenten abspenstig zu machen, ließ mir die für Paris acccptirten Wechsel in Brüssel präsentiren und drohte mir dreimal durch seinen 2600 niä/l^ einschlckte? in mir einen unbequemen Gegner gesunden hat. Drei Jahre laug habe ich ein wahrhaft kind liches Vertrauen zu ihm gehabt und selbst dann liche Phrasen wie die folgende schrieb: (Brief vom 9. Deccmber 1869.) „Ich will mich nicht altvaterisch Ihnen gegenüber aufspielen, aber Sie dürfen mir glau ben, daß ich ^die Menschen^nn Allgemeinen habe (Brief vom 10. Juli 1867.) aber die beste Modenzeitung Habens die über haupt eristirt. Was ich in den ersten drei Jah ren gewinne, gebe ich meinen Mitarbeitern; Reibe." d) 13AjO/h Aufschlag bei Druck, Papier rc. ca. 3500 „ —. —. e) Gewinn an den in 1 , H350^Thlr.—. —. in Summa 12750 Thlr. —. —. Hr. Lippcrheide hat sich jedenfalls während der ersten drei Jahrgänge von ,.Tu 8ui80n" als „Mitarbeiter" betrachtet, während er beim Be ginne des vierten den Augenblick für gekommen hält, den Verleger zu spielen, um auf bequeme Art zu ernte», was er nicht gesäet hat.
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