11313 (A In Vorbereitung besinöet sich öas 11.—IS. Tausend von Ru-olf Hans Sartsch Das -rutsche Lei- Ein Lan-schaftsroman Srofchlert M. 5.—, geb. M. S.SS, m weichem Leöer M. S.— Sie «Neue Zreie Presse^ fällte über öen neuen Sartsch öas glänzenüe Urteil: . . . fllles finöen wir in üiesem neuen Roman von Ruöolf Hans Sartsch in Überfülle, was uns öen Dichter in feinen früheren Werken teuer gemacht hat: öen Reichtum einer klingenüen, singenöen Sprache, Sie von Rhythmus unö Wohllaut quillt, öie Lust am Gleichnis unü am kühnen Wort, öie österreichische Weichheit unö Musik. Unö jene tiefe Innerlichkeit, öie alles übergolüet, was öes Dichters Phantasie aus öem eigenen Leben unü aus öer nüchternen Wirklichkeit holt. Der Walö, öie Slume, öie Wolke, öie öieser Dichter schilöert, sie alle scheinen sein besonöeres Eigentum, ebenso wie öie Reihe sonöerbarer unö rührenüer Menschen, Seren Schicksal an öas Leben seines helöen streift. Erasmus Georg ist ein gutes Stück vom Dichter selbst unü sein Roman ein Sekenntnisbuck eöelster flrt. . . . . . . Die unenöliche Meloüie einer Seele erfüllt es. ^ene innige, taufrische Romantik, öie öem üeutschen Volk nie lange fernbleibt, öie in allen Iahrhunöerten von einem Dichter wachgeküßt wirö, um ihre Schönheit zu weisen, öie zauberhafte „blaue Slume" öes Märchens, sie strahlt in seinem Werk auf. So erkennen wir öas „öeutsche Leiü in einem noch höheren Sinne als in öem öer nationalen Seörückung öes süüsteirischen Volks stammes. Wir fühlen, öaß es öas Leiü öer üeutschen, romantischen Seele ist, öas Leiü öer überquellenüen Innerlichkeit, öie in öie Welt öer Wirklichkeit ausströmen möchte, um alle zu bcgnaüen, unü öen Weg sucht, um sich allen zu schenken. Nur zu oft aber wirö sie fortgewiesen von öer Schwelle, wo sie um Einlaß pocht. Dann strömt sie in sich selbst zurück unü erzeugt jene Sonüerlinge mit tiefem Herzen, öie uns öie romantischen Dichter schilüern. Ruöolf Hans Sartsch hat in seinem neuen Roman ein Such geschrieben, öas nicht nur in Bsterreich verstanüen weröen wirö. Weißer verlangzettet anbei. L. Staackmarm Verlag Leipzig